Test Bandbreite Internet

Testbandbreite Internet

Ein wichtiger Hinweis zum Bandbreiten-Testen im Internet: Sie können z.B. den kostenlosen Netflix Geschwindigkeitstest verwenden. Dann klicken Sie auf "Test starten", um die effektive Bandbreite Ihrer Internetverbindung zu ermitteln. Mit zunehmender Bandbreite können Dateien umso schneller in das Netzwerk geladen werden.

Die Fraunhofer-Institute für Angewandte Festkörperphysik und Karlsruhe Institute of Technology haben einen erfolgreichen Richtfunk-Test durchgeführt.

AK-Test: Große Differenzen in der mobilen Bandbreite

Ultraschnelle Internetverbindung über Smartphones? Werbeslogans und tatsächliche Bandbreite unterscheiden sich in der Praxis oft stark, wie ein beispielhafter Test der Arbeitskammer aufzeigt. Mobilfunkanbieter bewerben mit maximaler Bandbreite von bis zu 150 Mbit/s oder gar 300 Mbit/s. Der Zugang zum mobilen Internet ist jedoch nicht ausschließlich den Nutzern vorbehalten - sie geben ihn an andere weiter.

Der Arbeitskreis hat sich mit der Fragestellung beschäftigt, welche stabile Bandbreite die Benutzer unter vernünftig günstigen Rahmenbedingungen (gute Netzlage, niedrige Zellauslastung, geeignetes Handy) erwarten können und was bei Engpässen der Kapazität vorkommt. Der exemplarische Test (241 Messungen) in Wien Floridsdorf mit LTE-Netzabdeckung erfolgte mit acht Prepaid-Kartentarifen von sechs Mobilfunkanbietern - 1a, T-Mobile, Drei, jass, HoT und Media Market -.

Fazit: Mit acht geprüften Prepaid-Karten betrug die tatsächliche erreichte Bandbreite zwischen zwölf und 148 Prozentpunkten der angekündigten Höchstbandbreite. Im Durchschnitt wurden bei einem Preis mit bis zu 21 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit 31 Mbit/s ( "fast 50 Prozentpunkte mehr") und bei einem anderen Preis nur 12 Prozentpunkte des angekündigten Maximalwerts von 150 Mbit/s erfasst.

Die Faustregel lautet: Angekündigte Maximalbandbreiten sind unter idealen Bedingungen Richtwerte. Im AK-Test (an einem günstigen Ort in Wien) wurden noch vergleichsweise regelmässig Höchstraten von 50 Mbit/s ermittelt, "bis zu" 100 oder 150 Mbit/s Werbeversprechungen nur in den seltensten Fällen (mit sechs von 88 Messungen).

Mit den drei Testwertkarten, die bis zu 100 Mbit/s oder 150 Megabit/s betragen sollen, wurden im Durchschnitt zwölf, 29 oder 70 Prozentpunkte des angekündigten Maximalwerts erreicht. Dies liegt zum einen daran, dass die Provider im Falle von Bottlenecks selbst bestimmen, wie sie die Bandbreite auf ihre Benutzer aufteilen. Für die Modelle A 1, T-Mobil und Drei bekommen Mobilfunkkunden bei Netznutzung die doppelte Bandbreite wie für die mit einem Standalone-PC.

Im Falle von drei werden die Bandbreite innerhalb der beiden Dienstklassen entsprechend verringert. Die T-Mobile verringert sich für diejenigen Nutzer, die zuerst größere maximale Bänder haben. "Der Beispieltest zeigt, dass das superschnelle mobile Internet oft ein freies Wort bleibt", fasst die AR in einer Pressemitteilung zusammen. "Aktuell gibt es oft ein Ungleichgewicht zwischen den angekündigten Höchstwerten und den in den Kontrakten vereinbarten Tiefstwerten ", bemängelt Verbraucherschützerin Daniela Zimmer.

Mehr zum Thema