Telekom Umstellung Digital

Digitaler Switch der Telekom

Der Übergang zum digitalen Empfang bringt den Verbrauchern einige Vorteile. PYUR/Telecolumbus, Telekom, MNET, NetCologne oder wilhelm.tel. Auf die wichtigsten Fragen zur Digitalumstellung im Kabel finden Sie hier Antworten. Mit der TV-Umstellung digitalisiert die Telekom auch den Hörfunk.

Schließlich gibt eine Website detaillierte Informationen über die Umstellung.

Die Telekom liegt im Zeitplan: IP-Umstellung soll 2018 erfolgen.

Mit ihrem bisher grössten Sanierungsprojekt seit Jahren, der Umstellung auf All-IP-Verbindungen, liegen die Deutschen Telekom gut im Zeitrahmen. Für Unternehmenskunden mit Breitbandanschluss beträgt der Anteil derjenigen, die bereits gewechselt haben, derzeit 85 vH. Dies kündigte Klaus Müller, Head of Strategic Development and Transformations bei Telekom Deutschland Business Customers, diese Handelswoche vor den Redakteuren der Telekom-Veranstaltung "Digital South" in München an.

In Deutschland wurden bereits rund 19 Mio. Verbindungen von Privat- und Firmenkunden auf IP umgestellt. "â??Mehr Bandbreiten, Selbstinstallation und eine Ã?berhaupt höhere Zufriedenheit der Kundinnen und Anwender auf IP bestÃ?tigen uns, dass dieser Job der Richtige istâ??, sagt Müller. Der Eindruck auf dem Versicherungsmarkt, dass am Stichtag ein roter Button betätigt wurde, das bisherige Netzwerk ausgeschaltet wurde und bis dahin nicht migrierte Verbraucher beendet wurden, ist nicht korrekt.

Insbesondere Unternehmenskunden, die aus welchen GrÃ?nden auch immer noch nicht migriert sind, werden auch Ã?ber das Ende des Jahres hinaus von der Deutschen Telekom betreut. Privatpersonen, die in Zukunft nur noch einen Telefonanschluß wünschen, werden im Hintergund geschaltet, es ist keine Handlung beim Endkunden erwünscht. Nichts wird sich für sie ändern, sie werden nur benachrichtigt und können während der Umstellung vielleicht nur "einmal für zehn Minuten" keinen Telefonanruf tätigen, sagt Müller.

Darüber hinaus beschränkte Müller, dass sich die Planungen zur Umstellung auf All-IP auf Breitbandanschlüsse bezogen. Nach Müller ist es jedoch folgerichtig, denn zum einen haben diese Kundinnen und Konsumenten die grössten Vorzüge aus der Umstellung und zum anderen ist die Umstellung aus Telekomsicht die dringendste. Der Grund dafür ist, dass das bisherige Netzwerk, das bei ISDN noch primär auf den Sprachtelefondienst ausgerichtet ist, nicht für aktuelle Nutzungsverhalten konzipiert ist, in denen die Bedürfnisse der Datendurchgängigkeit vorherrschen und aus Sichtkontakt mit dem Netzbetreiber nur ein Randphänomen oder eine besondere Form der Datenübermittlung ist.

Laut Telekom gibt es dafür verschiedene jüngere Lösungsansätze, die mit IP bereits seit einiger Zeit reibungslos funktionieren. Außerdem wird die Umstellung spezieller Dienste auf mobile Technologien wie GPRS, UMTS oder LTE befürwortet. Allerdings gibt die Gruppe ihren Kundinnen und Servicekunden etwas mehr Zeit dafür. Müller zufolge gibt es nur "deutlich unter 100.000 PMx-Verbindungen" auf dem Produkt.

Verglichen mit 1,8 Mio. Firmenkunden und über 18 Mio. bereits gewechselten Telefokunden ist dies ein sehr niedriger Betrag. Weil einige dieser Kundinnen und Servicebereiche jedoch recht groß sind und die interne Migrationsstruktur komplexer ist - vor allem, wenn es darum geht, die Abläufe zu modernisieren und die Technologie zu aktualisieren - konzentriert sich die Deutsche Telekom eher auf Zusammenarbeit als auf Gegenüberstellungen.

Beispielsweise wird mit BusinessCall Advance ein Migrationsziel angeboten, eine Vielzahl von IP-erfahrenen Migrationsberatern geschult und mehrere tausend Kundenworkshops abgehalten. Die Ende 2016 eingeführte Markteinführung der Telekom Cloud PBX und des SIP Trunks als durchwählbarer, IP-basierter Systemanschluss kommt ebenfalls gut voran. Aktuell werden pro Kalenderwoche mehr als 1600 SIP-Trunk-Systemanschlüsse bei unseren Auftraggebern eingerichtet und inbetriebgenommen.

DeutschlandsLAN Wolken-PBX, die Verbindung, Telekommunikation, Netz und Telefon aus der Wolke mit IP-Technologie verbindet, wird heute über 300 Mal pro Kalenderwoche vertrieben. Als nächster Arbeitsschritt für die Telekom folgt dann der Ausbau der Glasfaser. Davon sollen zunächst kommerzielle Abnehmer im gewerblichen Bereich mitwirken. Wenn sich rund 30 Prozentpunkte der im Industriegebiet angesiedelten Unternehmen für einen Lichtwellenleiteranschluss der Telekom entschließen, wird das Industriegebiet entwickelt.

Damit soll die Befreiung von der Setup-Gebühr erleichtert werden. Die Offerte soll im aktuellen Jahr an Unternehmen in 190 Industriegebieten in ganz Deutschland abgegeben werden. Die Telekom setzt verständlich auf das Größte. In Deutschland gibt es rund 23.000 Gewerbeflächen, aber etwa 10 davon sind Gewerbeflächen.

Die Deutsche Telekom wird sie alle in den kommenden Jahren mit ihrem LWL-Angebot ansprechen.

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