Telekom Umstellung auf Digital

Umstellung der Telekom auf digital

IP-Konvertierung: Dies muss vorher geschehen. Die digitale Welt ist eine sichere Welt, in der Informationen digital und paketvermittelt übertragen werden können. Nach und nach werden bei der Telekommunikationsveranstaltung "Digital South" in München alle Verbindungen zu IP, also zur digitalen Übertragung, auf IP umgestellt.

Telefonumstellung auf digitales Voice-over-IP steckt bei der Telekom fest

Die Telekom bedroht auch gelegentlich Kündigungen - aber nicht wie HTP durch den Wechsel zu einer schnelleren VDSL-Internet-Technologie (wir berichteten): Die Telekom schaltet schrittweise alle gängigen Festnetzanschlüsse auf VoIP-Technologie um ("Voice over IP) (Voice over IP Protocol", d.h. auch digital und Internetbasierend anstelle von analog). Mit der NP-Leserin Irmtraud Schulz (67) in Hannover lief das nicht mehr.

Das Info-Brief kam im Monat Aprils, im Monat Junis unterzeichnete Schulz den neuen Deal. Nach drei Tagen ist der Tag der Umstellung - und von da an ist die Strecke aus. Schulz empfindet den Kundendienst oft nicht als Verständnis und Hilfe: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind dreist und hängen auf! Sogar ein Gang in den Telekom-Shop "mit 45 Warteminuten " und die aktive Arbeit der dortigen Mitarbeitenden bringen keinen Durchbruch.

Nur nachdem Schulz uns die Sache beschrieben hat und die NP nachforscht, kommt die Telekom auf den richtigen Weg. Einige Tage später wird gesagt, dass es während des Konvertierungsprozesses "einen Systemfehler " gab, aber jetzt funktioniert alles - jemand hat wahrscheinlich eine falsche Adresse oder eine falsche Adresse eingestellt oder vernachlässigt.... "Es tut uns leid".

Dazu Schulz: "Über vier Kalenderwochen ohne Netz, viele Gespräche, SMS und Briefe - ich denke immer noch, das ist zu viel für die Kunden." Insbesondere weil sie damit einverstanden sein musste, sonst wäre ihr Festnetzanschluss von der Telekom beendet worden und sie hätte sich einen anderen Provider aussuchen müssen (was wiederum Mühe).

Mittlerweile ist ihre Wut nachgelassen, auch wenn ihr monatlicher Preis jetzt über dem bisherigen liegt: "Selbst ein Strauß Blumen mit einer Entschuldigungs-Karte ist vom Kundenservice der Deutschen Telekom angekommen. Die Telekom versicherte NP auch, dass "die Gebühr für den Zeitpunkt der Störung" zurückerstattet werde.

Umstellung auf IP-Telefonie - was Sie wissen müssen

Auch in der Industrie ist der Zeitrahmen recht ambitioniert: Die Telekom will bis Ende 2018 die alten ISDN- oder Analogverbindungen ausgeschaltet und auf das neue All-IP-Netz umgestellt haben. Nachdem es aber zur Jahresmitte 2017 so ausgesehen hat, als ob die Zeit für den Schlussspurt zu kurz wäre, hat der Provider in letzter Zeit offenbar wieder nachgeholt.

Der Nacktheit des Abrisses des selbst verkündeten Zeitplans will die Telekom offenbar nicht nachgeben. Allerdings erhöht sich dadurch auch der Stress für diejenigen Anwender, die noch nicht auf die neue Verbindungstechnik umgestiegen sind. Der Umstieg auf All-IP erfolgt durch die Telekom regional.

Selbstverständlich legt die Telekom Wert darauf, dass sie keine Kundinnen und Kunden verliert und auf der Grundlage ihrer neuen Technologie gute Leistungen erbringt. Aber sie hinterlässt keinen Zweifel an ihrem Veränderungswillen. Wenn Sie die Änderung nicht vornehmen, ist das Schlimmste, was passieren kann, dass Sie für ein paar Monate keinen Anschluss haben werden. Darüber hinaus wirkt sich das Themenfeld IP-Konvertierung nicht nur auf die Telekommunikationsteilnehmer aus.

Der Technologiewechsel des in Bonn ansässigen Unternehmens wird zum einen auch alle Provider betreffen, die ihren Kundinnen und Verbrauchern Telekom-Großhandelsprodukte anbieten - dies betrifft z.B. viele 1&1-, O2- oder Vodafone-Linien. Andererseits nützen auch die Netzbetreiber ihrer eigenen Netzwerke und Verbindungen den Ansturm der Telekom, um so rasch wie möglich von der für sie kostspieligen und damit unbeliebten herkömmlichen Telefontechnologie wegzukommen.

Last but not least sind sie dann beunruhigt über die recherchierbaren Briefe der Telekom und ihre teilweise komplexen Prozesse - im Kontext der IP-Migration kommen fünf oder mehr Dokumente rasch zusammen, vom Abbruch über verschiedene Bestellbestätigungen und Statusinformationen. Schließlich hat die Deutsche Telekom eine eigene Telefonhotline für alle Anfragen rund um die Umstellung unter 0800/330 70 01 (Mo-So von 7.00 bis 22.00 Uhr) eingerichtet. Für die Umstellung wurde eine eigene Telefonhotline geschaffen.

Für IP-basierte Verbindungen haben die Provider zudem neue Telefon- oder Kombinationstarife eingeführt. Für diejenigen, die eine schnellere Internetverbindung, einen günstigeren Telefon-Tarif oder Zusatzleistungen wie IP-TV wünschen, stellt die IP-Umstellung eine willkommene Gelegenheit dar - zumal Telekom und Co. den Umstieg meist auf hochwertigere Offerten mit speziellen Rabatten süssen.

Gleiches trifft auf die Hardwaresysteme zu - jedenfalls wenn der bestehende Kreuzschienenrouter nicht mehr für den IP-Anschluss geeignet ist oder wenn ein weiterer IP-zu-ISDN-Adapter für den weiteren Betrieb von ISDN-Telefonen benötigt wird. Für solche Fälle ist es sinnvoll, den Provider zur Kostenteilung zu kontaktieren. Die Deutsche Telekom macht dafür inzwischen keine Pauschalangebote mehr, sondern kommt in der Regel auf Wunsch entgegen.

Zur optimalen Nutzung der neuen Anschlussmöglichkeiten ist es auch sinnvoll, auf neue, für IP-Telefonie und HD-Sprache geeignete Telefonie umzusteigen. Abhängig von der Höhe des Budgets und den technologischen Optionen kann die Änderung jedoch bei Bedarf in die Ferne verschoben werden. Es ist ein Testtelefon mit hohem Designstandard und bevorzugt die Arbeit mit Telekom-Routern.

Weitere Folge der Umstellung auf neue IP-Tarife: Von der teilweise noch üblichen Papierrechnung wechselt die Deutsche Telekom auf eine Onlinerechnung. Privatpersonen können jedoch unter www.telekom. de/papierrechnung oder unter 0800/330 10 00 die Rücksendung der Abrechnung verlangen - ohne Aufpreis.

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