Telekom Anbieterwechsel

Wechsel des Telekommunikationsanbieters

Sie haben Fragen zum Telekom Kundenservice? Als Problem könnte die Telekom-Schnittstelle "Wita" gelten. Ja, für alle, die ohnehin mit ihrem Mobilfunktarif auf die Telekom umsteigen wollten. Die BNetzA-Strafen einiger Telekom-Unternehmen. präsentieren hier und machen Ihnen so den DSL-Anbieterwechsel etwas einfacher.

Lieferantenwechsel mit Fallstricken

Bei Stornierungen erhalten sie oft Offerten des bisherigen Providers, die sie überdenken sollten. Nun musste der BGH in einer Kontroverse über die Verschleppung von Telefonnummern beim Anbieterwechsel mitentscheiden. Die Anbieterin Primacall hatte zunächst einen Telekom-Kunden gewinnen können, aber die Telekom hatte ihn zum Verbleiben durchgebracht.

Allerdings vernachlässigte die Firma den Widerspruch zur Übernahme von Telefonnummern. Kommt ein Auftraggeber mit einem Telekommunikationsdienstleister zustande, so hat dieser die Übernahme der Bearbeitung des Altvertrages übernommen. Dazu gehört auch, dass der Altanbieter einen so genannten Porting-Auftrag erhält, damit der neue Kundin seine vorhandene Telefonnummer mitgenommen werden kann.

Praktisch wird bei Erhalt eines Portierungsauftrages oft auch der Verteilungsapparat des bisherigen Providers in Bewegung gesetzt. Der BGH hält das für nicht verwerflich: "Das Betreten einer ausländischen Klientel und das Entspannen und Abhören von Kundinnen und Verbrauchern ist im Grunde genommen Teil der Natur des Wettbewerbs", urteilte das Bundesgericht.

Allerdings gab die Firma nicht nach, sondern hat den Porting-Auftrag trotz Widerruf und ohne erneute Kontaktaufnahme mit dem Auftraggeber wiederholt. Der Telekom wurde unfaires Wettbewerbspraktiken vorgeworfen: Die Firma hatte den Anschein geäußert, dass sich der Verbraucher wieder gegen die Telekom aussprach. Damit ist der Providerwechsel vollzogen, und die Telekom hätte die Rufnummer übertragen sollen, urteilte das Bundesgericht.

Aus diesem Grund war eine erneute Weiterleitung des Portierungsauftrags durch den neuen Provider nicht ungerecht - auch wenn der neue Provider keinen Kundenkontakt gehabt hätte. Das Bundesgericht hob hervor, dass der Verbraucher vor zwei Telefonverträgen am Ende des Vertrages zu schützen ist (Az. I-20 U 107/15). Der BGH war anderer Meinung: Der Auftraggeber muss in der Lage sein, einen noch nicht ausgeführten Porting-Auftrag zu stornieren.

Es muss ihm erlaubt sein, seine Telefonnummer zu speichern. Background: Danckelmann ist seit Jahren bei der Deutschen Telekom als Gerichtsvertreter tätig. Im Jahr 2015 gewannen die Deutsche Telekom und Danckelmann eine wegweisende Entscheidung des BGH, um die Verpflichtung der Anbieter zur Bereitstellung illegaler Internetangebote zu blockieren.

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