Telefonieren und Surfen

Telephonieren und Surfen

Die DSL-Flatrate ermöglicht es Ihnen, beim Surfen nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Außerdem möchten Sie im Urlaub ein oder zwei Nachrichten senden, anrufen und surfen auf Instagram und Co. Vorsicht, wenn Sie von Ihrem Urlaubsziel in der EU aus telefonieren und im Internet surfen wollen, müssen Sie bei der Wahl Ihres Tarifs immer vorsichtiger werden. In der EU gibt es keine Roaming-Gebühren für Anrufe und Surfen. Du nutzt das Internet und telefonierst gleichzeitig.

Telephonieren und Surfen auf dem Schiff

Darf ein mobiles Netzwerk an Board verwendet werden? In der Regel ist an Board von Booten (z.B. Kreuzfahrtschiffe und Fähren) ein mobiles Netzwerk vorhanden. So ist es möglich, per Mobiltelefon oder Smart-phone auf der hohen See zu telefonieren, SMS-Nachrichten zu versenden und zu erhalten oder im Netz zu surfen. Um Reisende überhaupt mit ihren Mobilgeräten nutzen zu können, muss der heimische Netzwerkbetreiber wegen der später erfolgten Rechnungsstellung einen Roaming-Vertrag mit dem entsprechenden Satellitennetzbetreiber für das Schienennetz geschlossen haben.

Die Sonderpreise für die so genannten Seeverkehrsdienste basieren auf dieser Vereinbarung. Bevor Sie eine Schiffsreise antreten, sollten Sie sich bei dem Reiseveranstalter oder der Schifffahrtsgesellschaft nachfragen, welcher Satellitennetzbetreiber das entsprechende Fahrzeug liefert. Zusätzlich ist es empfehlenswert, die Detailpreise für Satellitenanschlüsse Ihres eigenen Mobilfunkbetreibers zu beachten. Sind die Bandbreiten des Internet auf dem Segelschiff mit denen an Land zu vergleichen?

Gilt die EU-Roamingverordnung und die Roamingangebote der Mobilfunkanbieter auch an Board? Die Roaming-Verordnung der EU und die besonderen Roaming-Reisepakete der Telekommunikationsgesellschaften beziehen sich ausschliesslich auf das Festland. Aus diesem Grund entfällt der weltweite Kosten-Airbag für Mobilfunkdatenverbindungen an Land, der zu einem Preis von 59,50 EUR zur automatischen Abschaltung der Mobilfunkverbindung beitragen soll.

Für den Verbraucher heißt das, dass er von seinem Provider auch nur dann zeitverzögert benachrichtigt werden kann, wenn für Satelliten-Roaming-Verbindungen mit hohen Gebühren gerechnet wird. Wie hoch sind die Gebühren für Mobilfunkanschlüsse über Sat? Abhängig von der Roaming-Vereinbarung zwischen dem eigenen Netzbetreiber und dem entsprechenden Schiffsnetzbetreiber des Satellitennetzes kommen sehr unterschiedliche Tarife zur Anwendung. Das Ein-MB kann bis zu 30 EUR ausmachen.

Bei Anrufen nach Deutschland werden - je nach Provider - zwischen 3 und 7 EUR pro Anrufminute berechnet. Der Preis für die Anrufminute kann zwischen 1,50 und 7,00 EUR liegen. Das Versenden einer Kurznachricht mit einem Preis zwischen 40 und 1,50 EUR ist immer noch relativ billig. Kann man auch WLAN an Board nutzen?

Je nach dem, auf welchem Boot die Gäste an Board Zugang zu einem schiffseigenen Wireless LAN (Wireless Local Area Network) haben. Abhängig von der Ausrüstung können die Gäste das Internet über W-LAN in den Gemeinschaftsräumen, teilweise auch in den Hütten, nutzen. An der Reception können sich Interessenten über die konkreten Bedingungen für die Nutzung des Internets an Board nachfragen.

Diese Internet-Pakete sind z.B. zum Anschaffungspreis von 25 EUR mit einem inklusive Datendurchsatz von 250 MB oder zum Anschaffungspreis von 39 EUR mit einem inklusive Datendurchsatz von 500 MB erhältlich. In einigen Fällen werden auch besondere Tages-/Wochenpakete für die Benutzung von sozialen Netzwerken oder ein spezieller Satz für das Abfragen von E-Mails (Quick Check) offeriert.

Meistens sind diese Angebote billiger mit einem Preis zwischen 4 und 19 EUR oder einer exakten minutengenauen Abrechung. Welche Besonderheiten sind bei der Verwendung von WLAN an Board zu beachten? Im Prinzip sind bei den offenen WLAN-Netzen (natürlich auch bei der Verwendung von offenen Internet-Endgeräten) personenbezogene Nutzerdaten bei ungeschützten Anschlüssen nicht geschützt.

Innerhalb der EU ist die Verwendung von Mobilfunksystemen an Bord der Schiffe unter gewissen Bedingungen im Umfang zwischen 12 und 2 nautischen Meilen (bei GSM und UMTS) und 4 nautischen Meilen (bei LTE) vor der Landesküste erlaubt. Daher dürfen die bordeigenen Funksysteme nicht in einer Distanz von weniger als zwei oder vier Seemeilen von der so genannten Grundlinie der Küstenregion genutzt werden.

Die Frage, ob die Baseline auch die Kuesten der vor dem Meer liegenden Inselchen umfasst, haengt von der Regulierung des entsprechenden Bundesstaates ab. Darüber hinaus ist es außerhalb der EU abhängig von den Bestimmungen des entsprechenden Land, wie weit von der Küstenregion entfernt die Mobilfunkanlagen an Board ausgeschaltet werden müssen. Wenn Sie einen Anruf tätigen wollen, sollten Sie Ihr Bildschirm mit dem Netzdisplay immer im Auge haben, da Sie sonst möglicherweise über das kostspielige Mobilfunknetz des Schiffes telefonieren.

Wenn sich das Raumschiff in der Nähe der Küste aufhält, sollten Sie per manuellem Netzauswahl überprüfen, ob das billigere Landnetz das Raumschiff bereits erreicht. Für die Benützung der Terrestriknetze in Europa kommen die gesetzlichen Tarife des EU-Roaming- Tarifs oder, bei vorheriger Buchung, die speziellen Reiseangebote des inländischen Mobilfunkbetreibers zur Anwendung. Bei Telefonaten, SMS-Versand und -Empfang sowie der Benützung beweglicher Internetdienste gilt: Die Telefonverbindung des Mobilendgerätes muss international roamingfähig sein.

Vor einer Schifffahrt (Fähre/Kreuzfahrtschiff) sollten sich Reisende über die Benutzung von Funkgerät und W-LAN an Board sowie die gültigen Tarife beim Reiseveranstalter, bei der zuständigen Reederei oder in ihren Reisedokumenten unterrichten. Das spezielle Reiseangebot Ihres eigenen Mobilfunkbetreibers gilt nicht auf offener See, ebenso wenig wie der regulierte EU-Roaming-Tarif. Welche kostengünstigen/freien Möglichkeiten gibt es zur Verwendung des eigenen Mobilfunks oder W-LAN?

Weil Sonderpreise auch für Mobilfunkanschlüsse auf offener See als so genannte Seesonderdienste gelten, sollte die Verständigung von an Bord nach Deutschland auf SMS beschränkt sein. Liegt das Fahrzeug in Küstennähe, kann es möglich sein, sich mit einem landgestützten Mobilfunkbetreiber zu verbinden.

Werden die Anschlüsse auf der Verifizierung oder auf der nachfolgenden Anschlussübersicht mit exakter Zeit, Zielort oder Menge der Daten aufgelistet, so werden sie gesetzlich als glaubhafter Beweis angesehen.

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