Telefonauskunft

Verzeichnisinformationen

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Inhaltsübersicht

Telefoninformationen werden verwendet, um von den aufgeführten Abonnenten telefonische Rufnummern, Telefaxnummern oder IP-Telefonnummern zu erhalten. Zudem haben die meisten Telefonauskunftsdienste die Option, bei Gesprächen von Mobiltelefonen die Wunschnummer per SMS zu senden. Der inländische Informationsdienst war über die Telefonnumer 118 (später 01188), der internationale Informationsdienst über die Telefonnumer 00118 verfügbar.

Damit hat die BA Strom, Gas, Telekom, Pfosten und Bahn (BNetzA) auch andere Betreiber genehmigt, die solche Leistungen erbringen können. Der Nummernkreis 1180XX wurde von der BA als Reservierung für den Fall der vollständigen Nutzung der 5-stelligen Nummern vorgehalten. Mit Stichtag 30. September 2013 hatte die Aufsichtsbehörde 48 Provider für nationale und sechs für internationale Verzeichnisanfragen angemeldet.

Die bekanntesten und ältesten Informationen aus den früheren Staatsunternehmen und der so genannten "Fräulein/Frollein vom Amt" sind die 11833 der DE. Aufgrund der seit Ende 2005 bestehenden Ressourcenverknappung hat die BA die Marktteilnehmer konsultiert. Besonders problematisch ist, dass viele Provider ihre von der BA für Telefonauskunftsdienste zugewiesenen Telefonnummern als denkwürdigen Zugriff auf Telefonmehrwertdienste nutzen.

Einige Betreiber offerieren prinzipiell kein Forward Brokering. Bei den Mitteln 118XX und 1180XX handelt es sich um Kurznummern im Sinne der BNetzA. Die Informationsnummern werden auf Anfrage von der BNetzA vergeben; der Verwendungszweck der jeweiligen Nummer ist der BNetzA mitzuteilen. In einigen Fällen werden Informationsdienste voll- oder teilautomatisch bereitgestellt (z.B. mit Bedienerrückruf bei Problemen).

Manche Provider haben fremdsprachige Verzeichnisauskunftsdienste eingerichtet. Zusätzlich können mehrere Informationsdienste auch von einem Handy aus per WAP oder SMS abgerufen werden. Aufgrund der hohen Gewinnspannen ist der Gesamtmarkt jedenfalls für telegrafische Kunden sehr profitabel. Die Telefonauskunft in der Schweiz wurde am I. Jänner 2007 freigegeben, um die notwendigen Voraussetzungen für die Wettbewerbsförderung und Preisgestaltung zu legen.

Seit der Liberalisierung sind die in- und ausländischen Telefonauskunftdienste ausschliesslich über 18xy-Kurznummern zugänglich. Sie werden vom BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) zuerkannt. Per Konsultierung am Ende des Jahres 2007 wurden 18 Verzeichnisauskunftsdienste beim BAKOM angemeldet, gegenüber 16 zu Beginn des Jahres 2009. 2 Anbietern sind marktführend: 1818 Die 1818 Auskunft AG und die Telefonauskunft der Swisscom 1811. 1820 Die 1820 der AP Dialoge GmbH kam im Sommer 2015 dazu.

Das BAKOM schreibt vor, dass alle Leistungserbringer die gleiche Grundversorgung erbringen müssen: Diese müssen Angaben über die Kundeneinträge aller Netzbetreiber machen, die in allen vier Teilen der Schweiz Universaldienste erbringen (nationale Verzeichnisse). Der Verzeichnisauskunftsdienst ist daran gelegen, die über 18xy-Kurznummern angebotenen Services zu erweitern.

1818 Die 1818 Auskunft AG ist Betreiberin der Nr. 1818, die sich als Nachfolgerin der 111 im freigewordenen Strommarkt ausgibt und national und international Informationen anbietet. 1818 Information AG ist eine Tochtergesellschaft des englischen Unternehmens The Number Inc. 2000 wurde in Österreich der Dienstleistungsmarkt für Telefonauskunft geöffnet.

Die Rufnummern des ehemaligen Monopolisten Telekom (1611 für Deutschland, 1612 für Deutschland, 1613 für alle anderen Länder) wurden ebenfalls umvergeben und durch 6-stellige Rufnummern mit 118XXX abgelöst. Obwohl die Telekom ihre neue Rufnummer 118200 kaum kommuniziert hat, konnte der privatwirtschaftliche Call-Center-Anbieter CLC die Liberalisierungsphase mit der Rufnummer 118899 und einer dazugehörigen groß angelegten Anzeigenkampagne bestmöglich durchlaufen.

Im Werbebereich überreichte das linzösterreichische Untenehmen die "neue Informationsnummer" immer mit dem damals wohlbekannten Akteur Wolfgang Böck. "Dass es sich dabei nicht um die Telekom, sondern um einen neuen, privatwirtschaftlichen Provider handelte, wurde weise unterdrückt. Mit der groß angelegten Anzeigenkampagne und der im Vergleich zu 118200 relativ leicht zu merkenden Rufnummer (11+88=99) erzielte der Call-Center-Betreiber ein enormes Wachstum.

Die Tatsache, dass CLC mit einem Weltmarktanteil von 118899 in nur sechs Monaten 20 Prozent erreichte, hat zu einer Rechtsstreitigkeit der Telekom geführt. Später wechselte die Telekom ihre Rufnummer auf 118877[7]. Darüber hinaus ist ein weiterer Provider in Österreich unter 118811 ersichtlich. Die offizielle Telefonliste ist im Internet[8] und als gedruckte Version (nach Bundesländern) verfügbar.

11833 war bis 2011 die am häufigsten gewählte Rufnummer im angelsächsischen Sprachraum mit einem Umsatzvolumen von rund 160 Mio. EUR in Deutschland und rund 12 Mio. EUR in Österreich. In Österreich wurde die Rufnummer von der Broadcast und Telekom Regulierungs-GmbH an Andies und Andys LLC vergeben.

Im Vereinigten Königreich wurden seit der Marktöffnung Auskunftsersuchen über eine Anzahl von privaten zweistelligen Rufnummern, die alle mit 118 beginnend, durchgeführt. Der Verzeichnisauskunftsdienst wurde vor der Freigabe am 23. September 2003 von den zuständigen Netzwerkbetreibern unter der Nr. 192 für Inlandsanfragen und 153 für Auslandsanfragen zur Verfügung gestellt.

Für die Beaufsichtigung der einzelnen Provider ist die staatlich unabhängige Fernmeldebehörde Ofcom zuständig.

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