Strom Billig

Elektrizität günstig

Ab November will Bild Strompreise zum bundesweiten Einheitspreis anbieten. Wie schnell und einfach Sie auf einen günstigeren Stromtarif umsteigen können, zeigen wir Ihnen. Ich will! mit billigem Strom online; immergrün!

Energie mit immergrün! Die Menschen sind unter Strom, sie schwimmen mit dem Strom - und sie verbrauchen Strom.

Energiereforscher mit Passion

In Deutschland wird so viel Strom aus Braun- und Stahlbraunkohle erzeugt wie um die Jahrhundertwende. Weshalb wird heute so viel kohlebefeuerter Strom erzeugt wie seit 1990 nicht mehr? Laut Angaben von Juschtschenko wurden acht Atompfähle vom Stromnetz genommen - dies schafft natürlich eine Versorgungslücke bei der Energieerzeugung. Mit Strom aus Braunbraunkohle wurde diese entstandene Versorgungslücke partiell aufgefüllt.

Damit wird immer zuerst das kostengünstigste Kernkraftwerk zur Strombedarfsabdeckung eingesetzt. Außerdem ist Braun- und Steinkohle eine der wirtschaftlichsten Stromquellen. Wird als so genannte Brückentechnik Braun- und Steinkohle benötigt? Derzeit beträgt der prozentuale Anteile der regenerativen Energien an der Stromproduktion rund 25 vH.

Beim Verbrennen von Naturgas wird wesentlich weniger schädliches Kohlendioxid frei, aber gasbetriebene Kraftwerke sind in der Anschaffung aufwendiger. Dazu benötigen wir die einheimische Braunbraunkohle. Kann man " umweltfreundlichen " Strom aus Steinkohle erzeugen? Bereits jetzt sind die Schadstoffemissionen in der Elektrizitätserzeugung stark gesunken. Die bei der Verstromung von Braunbraunkohle freigesetzte Menge an Treibhausgas CO 2 ist bis zu drei Mal so hoch wie die von Natrium.

Inwiefern kann verhindert werden, dass Braunstein auf lange Sicht als Energiequelle eingesetzt wird? Braunkohle darf nicht mehr profitabel sein. Es kann eindeutig gesagt werden, dass erneuerbare Energiequellen noch nicht mit denen der Braun- und Stahlindustrie konkurrieren können. Selbst wenn die Stromkosten aus regenerativen Energiequellen nach großen Investitionen ständig fallen, ist der Strom aus Braun- und Stahlbraunkohle immer noch wesentlich billiger.

Aus makroökonomischer Sicht zahlen sich die regenerativen Energieträger derzeit nur unter Einbeziehung externer Ausgaben aus. Dr.-Ing. Lars-Arvid Brischke ist seit 2010 als Forschungsassistent am Heidelberger Forschungsinstitut für Umwelt und Energetik (ifeu) tätig und verantwortet die Bereiche Regenerative Energien, Effektivität, Energieeffizienz, Energiepolitikinstrumente und Nachhaltigkeit.

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