Richtfunkstrecke

Funkverbindung

Direktionale Funkverbindungen sind in der Regel symmetrisch aufgebaute bidirektionale Übertragungssysteme. Richtfunkstrecken sind meist hochbitratige Übertragungswege für drahtlose Verbindungen in Kommunikationsnetzen. Ich werde oft gefragt, wie man eine WLAN-Funkverbindung richtig plant. Verlängerung einer Mikrowellenverbindung | Die besten Aussichten für Ihr Unternehmen. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "microwave link" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen.

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Das Richtfunkgerät wird je nach Frequenzbereich in digitales Punkt-zu-Punkt- oder digitales Punkt-zu-Mehrpunkt-Richtfunkgerät eingeteilt und wird vor allem für Fernverbindungen in der Telekommunikationsbranche eingesetzt. Darüber hinaus fungiert der Digital-Richtungssender als Infrastruktur zu und von den Höhenplattformen[4] oder als alternativer Funkanschluss für Teilnehmeranschlüsse zu kabelgebundenen Teilnehmerschaltungen. Militärischer Leitfunk und BOS-Leitfunk gehören in der Regelfall zum Festnetz, obwohl neben stationären Richtfunksendern auch taktische Mobil- oder Mobil-Richtfunksender zum Einsatz kommen.

Weltkrieg leisteten Funkrelaissysteme einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung nationaler und internationaler Kommunikationsnetze. Funkrelaissysteme wurden nahezu ausschliesslich im Fernverkehr verwendet. Wesentliche Anschlüsse in den Fernmeldenetzen wurden sowohl über Koaxialkabelstrecken als auch über Funkrelaissysteme mitverfolgt. 1953 fand die erste Ausstrahlung eines Fernsehsenders über das mittlerweile etablierte Weltfunknetz aus Anlass der Thronbesteigung von Elisabeth I. statt. Bis etwa 1980 waren in der Schweiz digitale Funkrelaissysteme mit einer Sendekapazität von bis zu 2700 Telefonkanälen und Funkfrequenzen zwischen 1,9 und 11GHz in Verwendung.

Der Fernsehsender wurde fast ausschliesslich über Radiorelais übertragen. In Mehrkanalsystemen hat sich die Frequenz-Modulation als Modulationsmethode durchgesetzt. Dadurch verlagert sich der Anwendungsbereich von Mikrowellen-Relais-Systemen auf die Regional- und Ortsnetzebene des Fernmeldenetzes. Große Bereiche des festen Netzes von Mobilfunksystemen werden aus Gründen der Kosteneffizienz mit Leitfunksystemen umgesetzt. Vor allem die Ausläufer des Netzes sind für den Betrieb von Leitfunksystemen vorbestimmt.

In Deutschland wurde mit dem in Kraft treten des Fernmeldegesetzes 1996 das frühere Fernmeldemonopol des Staates durchbrochen. In diesen neuen Netzwerken werden viele Anschlüsse auch über Richtfunk geroutet. In Deutschland waren Ende September 2013 mehr als 125.000 Mikrowellenverbindungen mit einer Wachstumsrate von 10% pro Jahr in Gebrauch. In Deutschland gibt es das wahrscheinlich dickste Funknetz der Welt.

In Deutschland sind für den Richtfunk Frequenzbänder zwischen 3,8 und 86 MHz mit einer Breite von 41 MHz verfügbar. Für die Vergabe von Funkfrequenzen für Mikrowellenverbindungen in Deutschland ist die BA (BNetzA) zuständig. Den größten Beitrag zum weiteren Aufbau von Punkt-zu-Punkt-Funknetzen leistet weiterhin der Mobilfunk. Die Mobilfunktechnik leistet dabei den größten Beitrag. Funkrelaisstandorte werden in der Regel auch als Standort für Mobilfunkbasisstationen verwendet (siehe Abbildung).

Funkrufsysteme sind nach wie vor ein unentbehrliches Übermittlungsmedium in innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Fernmeldenetzen als Ersatz und Erweiterung zu leitungsgebundenen Übermittlungssystemen. Das Abstrahlen und Empfangen der Elektromagnetwellen in Richtfunkstrecken geschieht durch parabolische Antennen mit großer Richtungswirkung. Funkrelaissysteme sind in der Praxis meist Punkt zu Punkt Funksysteme. Mikrowellenverbindungen unterliegen in Bezug auf die Übertragungsqualität und deren Erreichbarkeit denselben Ansprüchen wie Übertragungsnetze, die Lichtwellenleiter als Trägermedium einsetzen.

Figur 1 zeigt eine Funkverbindung zwischen den Endpunkten der Diagramme mit den Endpunkten A3 und B2. In diesem Beispiel existiert die Verknüpfung also aus zwei gerichteten Funkverbindungen. Die Positionen der Relay-Stationen sind in vielen FÃ?llen Knoten des Relay-Netzwerks (siehe Abbildung). Funkrelaissysteme sind im Allgemeinen zweirichtungsgebundene Übermittlungssysteme. Der untere Teil von Figur 1 zeigt die dafür vorgesehene Vorrichtungskonfiguration.

Modulationsmethoden der Quadraturamplitude mit 4 bis 2048 Schritten (4QAM bis 2048QAM) werden als Modulationsmethoden eingesetzt. Im Sendemodul S wird der Mittelfrequenzträger in den Hochfrequenzpegel umgewandelt und sein Pegel auf den Senderpegel erhöht. Der übliche Übertragungspegel von Richtungsfunksystemen liegt zwischen 20 Dezibel (= 100 mW) und 30 Dezibel (= 1 W). Der Hochfrequenzträger wird über eine Sende-Empfangsweiche der Antennen zugeleitet und in Fahrtrichtung der Gegenstation ausgestrahlt.

Richtfunkverbindungen sind in der Regel in symmetrischer Bauweise aufgebaut er bidirektionaler Übermittlungssysteme. Um das Frequenzspektrum optimal zu nutzen, wurden internationale Festfrequenzbänder mit Frequenzkanälen mit fester Bandweite und Mittelfrequenz definiert. Bei der bidirektionalen übertragung werden die Funkbereiche für Richtfunk in ein unteres und ein oberes Band aufgeteilt, von denen jeder wiederum eine gleich große Zahl von Funkkanälen umfasst.

Seitdem Richtfunkverbindungen über größere Entfernungen in der Praxis in der Praxis aus mehreren teilgerichteten Funkverbindungen, sogenannten Funkfeldern, besteht, wird zur bestmöglichen Frequenzausnutzung die so genannte Bandpositionsregel verwendet. Darin heißt es, dass auf einem Funkmast alle Funkverbindungen in einem gewissen Funkbereich nur in der oberen Bandlage oder nur in der unteren Bandlage übertragen, aber nicht vermischt werden dürfen. Dieser Standard verhindert gegenläufige Interferenzen zwischen Sender und Empfängern am selben Ort.

Um eine Richtfunkstrecke aus mehreren Richtfeldern mit nur einem Paar Kanälen zu bestehen, sieht die Band-Positionsregel vor, dass jede Richtfunkstelle entlang der Route entweder eine sogenannte Oberbandlage sein muss, dann übertragen alle Richtfunkanlagen an dieser Stelle nur im oberen Band oder eine sogenannte Unterbandlage, dann übertragen alle Richtfunkanlagen an dieser Stelle nur im unteren Band.

Bei der Definition der Position im oberen oder unteren Band wechselt die Definition entlang der Funkverbindung. Ausnahmsweise, z.B. beim Einrichten von vermaschten Richtfunknetzen oder beim Abzweigen, kann es zu einer Abweichungen von der Scharnierlageregel kommen. Somit beinhaltet der direktionale Funkkanal das Funkfeld einschließlich der Sende- und Empfangsantennen. Die temporären und lokalen Zusammenhänge des Übertragungsverhaltens werden in die Planungsrechnung für eine Mikrowellenverbindung einbezogen.

Der Sichtkontakt wird auch als gerichteter Funkstrahl oder direktionaler Funkstrahl bezeichnet. Meistens sinkt der Refraktionsindex der Troposphäre mit zunehmender Größe linear, so dass der gerichtete Funkstrahl zur Erdoberfläche abgelenkt wird. Sie wird unter anderem für spezielle Richtfunkverbindungen am Horizonthorizont, die Troposstreuung, genutzt. Bei kleinen Zeitprozenten werden in der troposphärischen Umgebung Umkehrschichten gebildet, in denen ein gerichteter Funkstrahl entgegen den Bedingungen in der normalen Atmosphäre abgelenkt wird.

Dadurch breitet sich eine Vielzahl von gerichteten Funkstrahlen über verschieden lange Pfade aus, die sich in der Empfängerantenne überlappen (siehe Bild 2). Dadurch kommt es am Austritt der Empfängerantenne im Frequenzspektrum des Funk-Relaisträgers in Verbindung mit selektiver Überblendung zu einem flachen Fading. Dadurch können Modulationsmethoden und Bandbreiten für unterschiedliche Bedürfnisse eingestellt werden.

Wichtigste Systemparameter sind die Sendestufe LSM, die Systemschwellen LSM, die System-Schwelle LSM, die Empfangsstufe bei einer Bitfehlerfrequenz von 10-6, 10^, 10^, 6), die Bitgeschwindigkeit und das Verfahren zur Modulation. Bit-Rate und Modulationsmethoden ermitteln die erforderliche Breite im Bereich des EMR. Es kann eine Netzbitrate von 193 Mbit/s in einem Hochfrequenzkanal mit einer Breite von 28 MHz unter Verwendung des 256QAM-Modulationsverfahrens gesendet werden.

Darüber hinaus können mehrere Anlagen auf der Linie in verschiedenen Funkkanälen gleichzeitig in Betrieb sein. Es kann mit einer Übertragungsbandbreite von 56 MHz und 1024 QAM eine Netto-Bitrate von 1 Gbit/s gesendet werden. Wenn beide Richtungen der Polarisation im selben Hochfrequenzkanal verwendet werden, wirken sich die beiden verschieden stark gepolten Ladungsträger gegenseitig aus. Die Sendeleistung von Richtfunkanlagen wird durch eine automatisierte Pegelsteuerung (Adaptive Sender Power Control, ATPC) in fadefreier Zeit auf einen Schwellenwert von ca. 10 dB über der Anlagenschwelle reduziert.

Dadurch wird die Interferenz benachbarter Funkverbindungen auf ein Minimum reduziert. Im Falle eines Fading-Ereignisses im Funkfeld wird der Übertragungspegel entsprechend der Fading-Tiefe bis zum Erreichen des operativen Übertragungspegels angehoben. In einem ersten Arbeitsschritt der Projektierung von Mikrowellenfunkverbindungen wird ein Geländeabschnitt angelegt. flacher Ausblendrand): Durch verschiedene empirische und semiempirische Prognoseverfahren[9][10] kann vorhersagen, ob unter dem Einfluß von Mehrwegübertragung oder Regenausfall die errechnete flache Schwindungsreserve ausreichend ist, um die erforderliche Übertragungsqualität bzw. Verfugbarkeit der Mikrowellenverbindung sicherzustellen.

Der Funkkanal für eine Trasse wird von der nationalen Aufsichtsbehörde, in Deutschland von der BAnnetzA, in der Schweiz vom BAKOM und in Österreich vom BMVIT (Bundesministerium für Transport, Forschung und Technologie) vergeben. Unter anderem ist es Sache der Aufsichtsbehörde, dafür zu sorgen, dass die beabsichtigte Trasse keine Störungen des beabsichtigten Funkkanals verursacht und dass die neue Trasse keinen unzumutbaren starken Einfluss auf andere Trassen hat, die im gleichen Funkkanal oder in den angrenzenden Kanälen ankommen.

Dies erfordert aufwändige Störungsberechnungen, die alle vorhandenen und vorhandenen Leitungen im Einflussgebiet der projektierten Funkverbindung berücksichtigen. Dazu gehören z. B. die Übertragungspegel und die Richtungsdiagramme der Mobilfunkantennen an den betreffenden Richtfunkstellen. In Deutschland wurde bis Anfang der 90er Jahre Mikrowellenfunk nahezu ausschliesslich für die Informationsübertragung aus TF-Netzen über weite Distanzen (ca. 100-120 km) verwendet.

Zu diesem Zweck richtete die damals monopolistische Post in den 50er und 60er Jahren ein dichtes Netzwerk von Telekommunikationstürmen und Verstärkungsstellen ein, über das die Verbindung zwischen verschiedenen Vermittlungsanlagen aufgebaut wurde. Hervorzuheben sind die Richtfunkstrecken nach West-Berlin, die aufgrund der großen Distanz zwischen dem Gebiet des Bundes und Berlin am Rand der technologischen Realisierbarkeit aufgebaut und bedient werden mussten.

Zusätzlich zum Fernsprechnetz baute die damalige Österreichische Nationalbank auch Mikrowellenverbindungen für den Vertrieb von öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogrammen. Dazu gehörten sowohl Anschlüsse von den Sendern zu den im ganzen Bundesgebiet verbreiteten Sendern als auch zwischen den Sendezentren, zum Beispiel für den Austausch von Programmen. Doch mit der Bereitstellung kostengünstiger Glasfaseranschlüsse mit sehr hoher Kapazität in den 90er Jahren nahm die Wichtigkeit des Richtfunks für diese Anwendungsbereiche rapide ab, obwohl er für die Echtzeit-Datenübertragung von Vorteil ist.

Beispielsweise werden die Funkverbindungen zwischen den Wertpapierbörsen London und Frankfurt weiterverwendet, um Echtzeit-Kurse zu ermöglichen. Andererseits erschloss sich die Relaistechnik neue Anwendungsgebiete in den etwa zur gleichen Zeit entstehenden Mobilnetzen. Dabei wird sehr oft Richtfunk verwendet, um die individuellen Mobilfunk-Basisstationen mit ihren überlagerten Geräten zu verbinden. Richtfunkverbindungen sind zwar störanfälliger (z.B. durch starken Regen), können aber im Vergleich zu Standleitungen rascher unterdrückt werden (z.B. bei einem Ausfall eines unterirdischen Verstärkers), was zu einer höheren Verfügbarkeit insgesamt führt.

Auch Energieversorger setzen Richtfunkverbindungen ein und bauten dafür eigene Hochhäuser, s. Verzeichnis der Richtfunkanlagen von Energieversorgern in Deutschland. Das Signal von Telecomclub wird seit 2001 nur noch über das Radio-Relay-Netz von Swisscom an die Schweizer Kabelfernsehnetze übertragen. "Abfangen" der Funkverbindung über Satellit. In der Zeit des Ersten Weltkriegs konnten US-Geheimdienststellen wie die US-Navy die Mikrowellenverbindungen des Warschauer Pakts mit Satellitensystemen auswerten.

Der Teil des Strahles einer Funkverbindung passiert die Empfängerantenne an der Seite und sendet zum Horizontbereich, in den Raum. Die Anschlüsse von und nach West-Berlin und innerhalb der Bundesrepublik Deutschland entlang der deutsch-deutschen Landesgrenze wurden wie andere Funkverbindungen vom Staatsministerium für Sicherheit und der NVA der DDR abgefangen. 12 ] Aus diesem Grund wird bei Richtfunkverbindungen für militärische Zwecke eine chiffrierte Übermittlung bevorzug.

Noch heute werden Funkverbindungen von Geheimdiensten beobachtet und bespitzelt. Dr. Jürgen Donnevert: Digitale Richtfunk-Grundlagen - Anlagentechnik - Leitungsplanung und Netzplanung. Springerspezialist, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-8348-1782-2 Wolfgang Heinrich (Hrsg.): Reichtfunktechnik. R. v. Decker's Publishing G. Schenk, 1988, ISBN 3-7685-2087-0 Helmut Carl: Radioverbindungen. Die Funkrelaistechnik (System, Projektierung, Konstruktion, Messung).

Herausgeber der Zeitschrift Shiele & Schön, Berlin 1970, ISBN 3-7949-0170-3. Helmut Carl: Reichsfunkverbindungen. Europäische Konferenz über Funk-Relais-Systeme (ECRR); 11. 1986, München, S. 90-96. Richtfunkstrecke: Schneller Datentransfer mit großen Wellen.

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