Qmhb

SQmhb

Die zentralen Dokumente eines QMS sind idealerweise als gebündeltes Qualitätsmanagementhandbuch (QMHB) verfügbar. Für Mitarbeiter in der ambulanten Pflege ist ein Qualitätsmanagementhandbuch oder QMHB oft fremd. ("QMHB") werden vorbereitet und aufgeschrieben. Die QMHB mit gleichzeitigem DMS, in dem die Kern-, Management- und Unterstützungsprozesse abgebildet sind. Das Qualitätsmanagementhandbuch (QMHB) beschreibt die Grundelemente des QM-Systems.

Fallstudie: QMHB - QM-Handbuch für das Qualitätsmanagement

Der QMHB ist ein Handbuch mit dem Charakter einer Anweisung, das die QS-Politik, das QMS (QM-System) und alle für die Qualitätssicherung wichtigen Vorgänge im Unternehmen dokumentiert. Die QMHB ist die Grundlage für die kontinuierliche Fortentwicklung des QM-Systems sowie für dessen interne und externe Bewertung (z.B. die Bewertung der Qualitätsfähigkeit des Betriebes).

Die QMHB ist Teil der formalen Zertifizierung des QM-Systems (Zertifizierung, vgl. Lerneinheit NORMQ) und gilt als Referenzdokument in allen Fragestellungen des Qualitätsmanagements. Das Qualitätshandbuch nach ISO 9001 Elements 5.6. 5 verlangt den Beweis eines QMHB mit dem folgenden inhaltlichen Umfang und dem Verweis, dass es sich nicht unbedingt um ein gesondertes Dokument handeln muss: eine Beschreibung der Elemente des Qualitätsmanagementsystems und ihrer Interaktion; die Verfahren auf Systemebene oder Verweise darauf.

Der grobe Aufbau des QMHB sieht wie folgt aus:: Der Teil 1 beinhaltet diverse Anmerkungen zur Gestaltung, Veröffentlichung und Wartung der QMHB. Der Teil 3 beinhaltet Anlagen (z.B. ein Lexikon der benutzten Kürzel und Begriffe) und verweist auf andere für die QMHB relevante Dokumente. In Bezug auf die hierarchische Darstellung ist das QMHB das Dokumenten der ersten Stufe.

Weil sie auch der externen Verständigung (insbesondere den Kunden) dienen und daher grundsätzlich Dritten (z.B. Wettbewerbern) offen stehen, enthalten sie keine Angaben zu den Vorgehensweisen (und damit zu den angewandten QM-Maßnahmen), mit denen die Produktion der Erzeugnisse und Dienstleistungen reguliert wird, sondern nur einen Auszug aus den QM-Verfahrensvorschriften (QMVA).

Für die Dokumentierung des QM-Systems ist das QMVA ein Dokumenten der zweiten Stufe. Nachfolgend wird der inhaltliche Aufbau des QMHB - in der Sprache der oben erwähnten Gesellschaften als Firmenhandbuch genannt - der RACON SOFTWARE Ges.m.b.H., Linz, und des Genossenschafts-Rechenzentrums (GRZ) Linz Ges.m.b.H. zunächst in einer Übersicht und dann am Beispiel von drei Unternehmensprozessen (Stand Januar 2001) dargestellt.

Die Nutzung geschieht mit der freundlichen Genehmigung der Geschäftsleitung beider Gesellschaften (im Weiteren RACON /GRZ genannt) unter Bezugnahme auf die alleinige Nutzung für Unterrichtszwecke. Der Aufbau des QM-Systems RACON/GRZ - bekannt als Management-System im sprachlichen Bereich der vorgenannten Gesellschaften - hat im Okt. 1993 begonnen, seine EinfÃ??hrung und Zertifikation fand im J. 1995 statt (erste Rezertifizierung).

Um das Prozessdenken auf allen Ebenen des Unternehmens zu verankern und die Unternehmensprozesse, die als Unternehmensprozesse bekannt sind, in der von den oben erwähnten Gesellschaften verwendeten Sprache transparent darzustellen, wechselte das Untenehmen im Mei jahr 2000 zu einem prozessorientierten Management. Für die Projekt- und Prozess-Qualität sind die Prozesseigentümer verantwortlich. Die Prozesse des Auftraggebers sind für die Umsetzung der vom Auftraggeber gewünschten Produkte und Leistungen von Bedeutung.

B.) Einkauf, Nachkalkulation/Controlling, Software-Engineering). Anhand der erzeugten Aufzeichnungen wird auch der vom Auftraggeber geforderte Nachweis der Eigenschaften eines Produkts geführt. Von den Verantwortlichen wird ein Beleg angelegt. Sämtliche von dem Schriftstück betroffene oder in der Verteilerliste genannte Personengruppen müssen effektiv über die Ergebnisse des Schriftstücks informiert werden.

Anfragen von Verbrauchern werden vom verantwortlichen Produktmanager (PV) oder einer von der Geschäftsleitung oder dem Bereichsleiter benannten Stelle auf ihre allgemeine Machbarkeit überprüft. Bei Bedarf werden vom Auftraggeber detaillierte Vorgaben für die Bewertung gesammelt. Die Ergebnisse werden dem Auftraggeber als informelle Erklärung zurückgegeben. Bei Bedarf werden die Angaben zu den Erfordernissen vom Auftraggeber einholt. Dabei sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.

Das Ergebnis dieses Tests wird dem Auftraggeber zur Entscheidungsfindung übermittelt. Ausgehend von den Anforderungen des Auftraggebers werden diese vom Team des Projekts ausgewertet. Zu diesem Zweck werden vom Auftraggeber Detailinformationen angefordert. Über den Unterstützungsprozess "Beschaffung" werden die für die SW-Entwicklung erforderlichen externen Mittel (z.B. Hard- und Software, Leasingkräfte ) zur Verfügung gestellt. Die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten oder im Rahmen des Supportprozesses "Beschaffung" zur Verfügung gestellten Erzeugnisse (die in der zu erstellenden Ausführungssoftware enthalten sind) werden vom Bauherrn auf ihre Tauglichkeit überprüft. Interne Programmdokumentation ist nach den geltenden Regeln für die Softwareentwicklung zu pflegen.

Dabei werden die notwendigen Informationen an die verantwortlichen Mitarbeiter für "HOTLINE/Service" und bei vereinbarten Kundentrainings auch an die verantwortlichen Mitarbeiter weitergegeben. Der im Projektplan/Work Order festgelegte Standort prüft, ob die Anwendung den Kundenanforderungen und allgemeinen Vorgaben (Performance, Usability, Ausfallsicherheit) genügt. Im Anschluss an die erfolgreiche Prüfung findet die Freigabe durch den Auftraggeber (oder seinen technischen Vertreter) statt und das Projekt wird durch den Projektmanager freigeben.

Ein Freigabeverfahren trotz Fehler oder Mängel muss mit dem Auftraggeber abgestimmt und als gesonderte Freigabeverfahren dokumentiert werden. Produktwartungsanforderungen ergeben sich entweder aus Kundenanforderungen, aus der Information von HOTLINE/Service, aus aufgetretenen Fehlersituationen oder aus Projektprüfungen. Die Photovoltaik fasst diese Forderungen zusammen und bestimmt, welche Anpassungen oder Optimierungen als eigene Vorhaben behandelt werden und welche im Rahmen von Neuerscheinungen geplant werden.

Der Eigenbedarf wird von der anfragenden Abteilung bestimmt und dokumentiert (z.B. die für einen Kunden zu beschaffende Soft-/Hardware, Bedarf an Leasingkräften, Bedarf an gekaufter Software,...) und in einem Beschaffungsdokument an die anfragende Abteilung (z.B. Einkauf) weitergegeben. Das Anforderungsprofil muss bereits von der verantwortlichen Instanz (GF, Bereichsleiter) genehmigt worden sein.

In den Beschaffungsunterlagen (von anfragenden Inneneinheiten oder von Außenkunden ) wird von der Beschaffungseinheit formal (Vollständigkeit und Angemessenheit) überprüft, ob das zu beschaffende Erzeugnis oder die zu beziehende Leistung hinreichend und eindeutig bezeichnet ist (z.B. wenn die Freigabe für eine bestimmte) oder ob der Hardwareauftrag abgeschlossen ist, wenn der Bedarf an überlassenem Personal festgestellt wurde).

Die anfragende Geschäftsstelle ist für den inhaltlichen Umfang der Beschaffungsunterlagen zuständig (z.B. Zahl). Der Beschaffer selektiert den Anbieter (z.B. aus der Lieferantendatei, durch Einholung von Offerten oder ggf. auf Anfrage des Auftraggebers) und führt diese aus.

Die Beschaffungseinheit überwacht den Auftragsstatus. Der Auftraggeber akzeptiert das beauftragte Produkt/Dienstleistung und überprüft sie auf Vollzähligkeit, Beschaffenheit (z.B. Lieferscheinprüfung, Leistungsprüfung durch Leasingkräfte,...) und unterrichtet den Auftraggeber über die gelieferte Ware/Dienstleistung.

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