Nur Internet Dsl

Internet nur Dsl

der richtigen Internet-Bandbreite! Das ist ein Angebot, das einen Internetanschluss und Telefondienste beinhaltet. Abhängig von Ihrem "Phone Full Fix", "Phone Full Swiss" oder "Phone Full Swiss + International" Abo können Sie kostenlos in der Schweiz und im ganzen Land anrufen. Du behältst deine aktuelle(n) Telefonnummer(n). Du kannst auch nur eine einzige Verbindung zum Internet haben.

Die Entflechtung oder Verlegung Ihres Anschlusses führt zur Beendigung Ihres aktuellen Telefonanschlusses. Vergessen Sie jedoch nicht, alle anderen Dienste (Internet, Vorauswahl, etc.), die mit dieser Linie verbunden sind und die Sie möglicherweise bei einem anderen Provider angemeldet haben, zu beenden. Das Kabel muss von einem Elektroinstallateur verlegt werden (Pauschale: ca. Fr. 100 bis Fr. 150.-).

Manche Kundinnen und -kundinnen haben ihre neue Linie nach einem Wechsel unmittelbar an uns und nicht mehr an Swisscom angeschlossen. Damit haben sie nur einen einzigen Kontakt für den Aufbau einer Verbindung und den Anschluss ihres Zweigs.

Kein einheitlicher Zustand, kein Durchblick

Dies ist nur ein kleiner Teil der erbärmlichen Lage von Hundertausenden von Flüchtlingen, die in den ersten Aufnahme- und "Übergangsheimen" Deutschlands auf Zuflucht ersuchen. Dabei haben wir geforscht, Regierungen und politische Gruppen gefragt und mit ehrenamtlichen Mitarbeitern in Fluechtlingsinitiativen diskutiert, um die Lage zu ergründen. Es ist jedoch nicht richtig, dass das Recht auf Information und Erziehung so willkürlich behandelt wird.

Häufig gibt es nicht einmal einen Gesamtüberblick über die Lage im Lande. In keinem Fall gibt es Gesetze oder Vorschriften, die den Flüchtling den Internetzugang garantieren. Daher obliegt es den Kommunen oder den entsprechenden Unterstützern, den Flüchtenden den Internetzugang zu erteilen. Dort, wo wir Hinweise erhielten, entstand eine Quoten von rund 15 Prozentpunkten bei Unterkünften mit Internetzugang.

In einigen Gebieten werden alternative Strukturen gebildet, in denen die Landkreise und Großstädte keinen Internetzugang anbieten. Beispielhaft dafür ist der Verband Refugees Die Emanzipation e. V. - aus der Selbstbeschreibung: "Refugees Emancipation" ist ein selbst organisiertes Fluechtlingsprojekt. Sie hat sich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Asylbewerber sowohl beruflichen als auch strukturellen Zugriff auf Computer und das Internet haben, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und die Mechanismen der Isolation zu untergraben.

In mehr als acht Flüchtlingshäusern in Berlin und Brandenburg hat und errichtet Refugees Émancipation Internet-Cafés und hilft Nutzern bei Computern. Reisekosten zu Internet-Cafés und die Kosten konnten sich Chu und andere Flüchtlinge nicht ersparen. Von da an nahmen fünf Asylbewerber jede Wochen an einem Seminar teil, in dem sie die Grundzüge der Computer- und Internetzugangstechnik erfuhren.

Es wurde das erste Internet-Café eröffnet. Ein Freiwilliger ist David Achuo. In den Internetzimmern des Flüchtlingsheimes Marienfelde haben wir David aufsucht. Er ist ein mitfühlender, offener Mann aus Kamerun, der vor etwa fünf Jahren nach Deutschland kam, nachdem er bei den Kamerunwahlen 2011 wegen Protest gegen Wahlbetrug massiv missbraucht worden war.

David pflegt nun täglich von 16.00 bis 22.00 Uhr das Internet-Café in Marienfelde, den Rest der Zeit werden die Rechner der Bewohner und des Cafés instandgesetzt, die Zimmer gereinigt und neue Hardware-Spenden zur Verbesserung der Situation gefunden. In Marienfelde ist derzeit ein Kindercomputerraum in Vorbereitung, der in diesem Jahr eröffnet werden soll.

Und dann muss sich auch David darum kuemmern, "weil die Kleinen immer wieder auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind", sagte er uns. Bislang musste er sie immer fortschicken, denn "Erwachsene ärgern sich rasch, wenn die Kleinen im Internet spielten und lauter sind". Noch während wir mit David sprechen, laufen zwei begeisterte Kleinkinder in den Saal und fragten, ob sie die Rechner bereits benutzen können.

Das muss David verhindern. In Marienfelde müssen die rund 350 Kleinen jeden Tag um 15.00 Uhr wieder zu Hause sein, dann wäre nicht mehr viel zu tun. Das haben die Asylsuchenden nichts zu tun, sagt David. Sein Ziel ist mehr als nur der Zugang zum Internet für alle. "â??Es geht nicht um das Internet, es geht um das Selbstbestimmungsrecht.

"Erwachsene benutzen vor allem Computer, um mit ihren Angehörigen zu sprechen und zu forschen. Es ist offensichtlich, dass die zwei oder bald drei Zimmer in Marienfelde mit ihren jeweils acht bis zehn Stellplätzen für die ca. 700 Einwohner des Hauses in Marienfelde viel zu wenig sind. David möchte, dass alle auf dem Heimspielgelände W-LAN-Empfang haben.

Danach können sie auch ihre eigenen Computer benutzen, und zwar ungeachtet der Geschäftszeiten. Die Rezeption findet im Innenhof vor den Internet-Räumen und vielleicht in den gegenüber liegenden Räumen statt. Nach Ansicht von Chu hat es keinen Sinn, "den Flüchtlingen das Internet vorzuwerfen und sie dann in Ruhe zu lassen".

Er träumt von einer Bühne, auf der die Asylbewerber ihre Geschichten schreiben können, auf der sie über die Lage in den Flüchtlingshäusern und das Netzwerk Bericht erstatten können. "â??Viele der FlÃ?chtlinge waren in ihrem Heimatland persönlich sehraktiv. "Es wäre nett, das fortzuführen, um zusammen für eine Besserung der Lage in Deutschland zu streiten.

Doch auch wenn es noch ein langer Weg ist, haben die Internet-Cafés bereits den guten Nebeneffekt, die unterschiedlichen Länder zu "vermischen", so David. Menschen aus über zehn Staaten leben in Marienfelde. Es deutet sich an, dass der beste Weg, die Flüchtlinge davon zu überzeugen, von selbst aus Deutschland zu verschwunden, darin besteht, sie von der angeblichen Zentrale der Gemeinschaft fernzuhalten.

Die Länder weisen zunehmend darauf hin, dass die meisten Asylsuchenden " mobile Geräte benutzen " und damit " unabhängig ins Internet gehen ". 34,54 EUR pro Kommunikationsmonat sind für einen einzelnen ausgewachsenen Asylsuchenden bestimmt. Die Flüchtlinge müssen ihren eigenen Internetanschluss einrichten - einschließlich Telefonkosten und Mailings.

So lautet das AsylbLG, aber in Wirklichkeit kann sich kaum ein Flüchtling einen Internet-Zugang aussuchen. Dann werden wir David nach seiner Meinung befragen. Wenn Sie ein Datenaufkommen haben, ist es rasch betriebsbereit und das Internet wird mühsam. Die Mobiltelefone ankommender Flüchtlinge werden oft an der Landesgrenze von der föderalen Polizei oder später in den Häusern abgeholt.

Es ist völlig unangebracht, in der Lage der Flüchtlinge die Ersatzkosten zu tragen. Im Landesarchiv Eisenberg im thüringischen Saale-Holzland wird gar auf "kostenlose Nutzung des Internets bei Mc Donald's (eine Stunde)" hingewiesen. Wenn es keine freien Angebote gibt, sind Internet-Cafés und Call Shops die nächsten. Auch die vier und neun Kilometer entfernten Internet-Cafés werden für zugänglich erklärt.

Bei einigen von ihnen nicht einmal Internet-Cafés, weil ihre Zahl stark abnimmt - schließlich hat jeder zu Haus einen Internetzugang, so der Nachdruck. Der Internetzugang in der Unterkunft von Asylbewerbern wird von der Staatsregierung nicht gefördert, da nicht auszuschließen ist, dass die Anwohner der Unterkunft gebührenpflichtige Websites benutzen werden. Doch wer sich über eine teure Rufnummer ins Internet einwählt, ist seit den Tagen des DSL fast gestorben und ist daher kein Grund, den Internetzugang nicht zu befürworten.

Unabhängig davon, ob Marienfelde schon einmal Haftungsprobleme aufgrund von Urheberrechtsverletzungen und Verträgen oder andere juristische Hindernisse hatte, möchten wir, dass David weiß, ob überhaupt "unkontrollierte Kosten" aufgetreten sind. Er hatte dies in dieser Zeit, nach drei Jahren in Marienfelde, noch nie erfahren, so seine schnelle Reaktion. Internet-Zugang von zu Hause überhaupt nicht gewünscht?

Für die Haushalte ist die Verantwortlichkeit für die Nutzung des Internets bereits vollständig beseitigt, wenn sich Flüchtlinge Emanzipation um die Internet-Plätze kümmert. "â??Wir haben nur die Zimmer zur VerfÃ?gung, fÃ?r das, was im Internetcafà passiert, ist ausschlieÃ?lich der e. V. selbst verantwortlich. Die Heimleiter befürchten, dass sich die Anwohner selbst organisierten, sich wehrten und mehr über die trostlose Lage in den Häusern an die Bevölkerung kamen.

Nicht zuletzt deshalb ist es so bedeutsam, dass Internet-Cafés eigenständig und eigenverantwortlich bestehen bleiben, denn es gibt viel Kritik an den Heimleitern, und das nicht ohne guten Grund. Nur wenn die Anwohner begriffen haben, dass das Vorhaben von Flüchtlingen für Flüchtlinge durchgeführt wird und dass sie selbst entscheiden können, was geschieht, nehmen sie die Zimmern ein.

Die Emanzipation des Flüchtlings wollte einen Internet-Raum errichten. Chu erzählt ein Haus, dessen Name er nicht erwähnen wollte. So erhalten wir vom Amt des Integrationskommissars des Landes Brandenburg folgende Informationen: "Der Verband Flüchtlinge Emanzipation e. V. ist hieran besonders beteiligt und wird auch vom Land gefördert. Welche Wünsche haben die Flüchtlinge an sich selbst?

Für alle Volontäre, die ihre Zeit in den Internet-Cafés verbracht haben und jeden Tag mithelfen, will David ein kleines Honorar. Größere Beachtung und Sensibilisierung für die Lage der Menschen und die Unterstützung, die sie am dringendsten benötigen. Dann noch etwas sehr Persönliches: David ist seit fast fünf Jahren in Deutschland.

Seinen Weg startete er in der Central First Reception Eisenhüttenstadt und kam dann über Neuruppin nach Marienfelde. Er will nichts anderes, als dass sein Flüchtlingsverfahren endlich voranschreitet. Jeder, der sich für die Emanzipation des Flüchtlings interessiert:

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