Nur Festnetz

Ausschließlich Festnetz

Die Bandbreite aller verfügbaren Mobil- und Festnetztechnologien. Gruppe, dass ihre Mitarbeiter im Büro auf das Festnetzgerät verzichten. Aus dem Festnetz entspannt telefonieren: Auch mit Smartphones kein Problem. Derjenige, der die Leitung nur zum Telefonieren nutzt, muss keine Angst haben. Das Festnetz mit den mobilen Angeboten vergleichen.

Austria

Über 90 Prozentpunkte der heimischen Privathaushalte verfügen über ein eigenes Mobiltelephon. Es gibt diejenigen, die sich weigern zu kommunizieren: In einem von hundert Österreichischen Privathaushalten klingelt weder ein Festnetz- noch ein Mobilfunknetz. Dies ist jedoch die Ausnahme: In jedem zweiten Haus gibt es ein Mobiltelephon, 44,2 Prozentpunkte der privaten Haushalte sind noch mit Festnetz und Mobiltelefonen ausgestattet.

Vor sechs Jahren hatten mehr als drei Vierteln aller Haushalten einen Netzanschluss, heute sind es nur noch 50 vH. Mit dem Handy-Boom haben die Österreicher eine große Beweglichkeit erreicht, wie die Markteinführung zeigt: Sie liegen bereits bei 146 und damit bei vielen "zweiten Handys". Seit 2006 sind die Zölle um rund 40 Prozentpunkte gesunken, wie der Telekom-Regulierer Georg Serentschy mitteilte.

Das mobile Breitband im AufschwungStill more than the fixed network, the slow narrowband web is history. In 73 Prozentpunkten der Haushalten gibt es eine Online-Verbindung, in 34 Prozentpunkten gibt es das mobile Internetz. Gründe dafür sind Beweglichkeit und günstige Zölle. Auch bei den Köderangeboten überzeugt laut Serentschy der Hartkern der Internetverweigerer anscheinend nicht: 84% der nicht online lebenden Haushalten wollen dies im nÃ?

Das Festnetz im Office wird von Siemens durchtrennt.

Unternehmensgründer Werner von Siemens begann vor knapp 140 Jahren nach dem Bau von Telegrafen mit der Herstellung von Telefonsystemen.

Siemens war einmal einer der großen internationalen Telekommunikationskonzerne. Jeder, der ein Firmen-Handy oder -sieb und auch ein Festtelefon am Arbeitplatz hat, sollte sich überlegen, ob er auf ein stationäres Gerät verzichtet werden kann. Eine Sprecherin erläutert, dass das unter dem Titel "One Phone" gestartete Vorhaben nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland durchgeführt werden soll.

Mittlerweile hat die Umsetzung auch in den USA begonnen. Siemens ist natürlich das erste große Unternehmen in Deutschland, das bei seinen Mitarbeitern die Verwendung von Mobiltelefonen anstelle von Festnetztelefonen am Arbeitplatz bevorzugt. Schließlich hätten von den rund 116.000 Mitarbeitern bei Siemens allein in Deutschland rund 500.000 sowohl ein Firmenmobiltelefon als auch einen festen Anschluss.

Ausnahmen und Benutzergruppen, bei denen das Festnetz unveränderlich bleibt, wie z.B. einige Sekretäre, gibt es auch. Einzelheiten werden nicht erwähnt, aber etwa 20 Prozentpunkte der Mitarbeiter in Deutschland haben sich bisher dafür entschlossen, auf die stationäre Apparatur zu verzichten, weil sie vollständig auf das mobile Gerät umstellen. Die Manager sollten in Zukunft keineswegs damit rechnen, dass die Mitarbeiter rund um die Uhr verfügbar sind, da sie auch ihr Firmentelefon zu Haus haben, sagt das Betriebsratsmitglied Christian Pfeiffer aus Erlangen, wo im Vorgriff auf die Umrüstung ein Modellprojekt stattfand.

Seit etwa zehn Jahren gibt es keine Handys mehr mit der Bezeichnung Siemens. Doch dann verfehlte Siemens wesentliche Marktentwicklungen. Mit dem Wechsel auf das Handy verfolgt Siemens einen Prozess, der sich auch in der Privatwirtschaft abspielt. Der Anteil der Festnetztelefonie in Deutschland nimmt nicht mehr zu, während der Anteil der Mobil- und Smartphone-Telefone mit Internetanschluss stetig zunimmt.

Mit gut 40 Mio. Mobilfunkkunden in Deutschland hat die Telekom jetzt die doppelte Anzahl von Nutzern im Vergleich zu Festnetzanschlüssen.

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