Netzausfall D2

Stromausfall D2

27.07.2000 D2 Grant nach Prüfung. Das Gerät startet nach einem Stromausfall. Schon seit letzter Woche ist das D2-Mobilfunknetz im Norden von Lollar im Bereich der Salzböden gestört.

Für die Netzsuche stehen D2, e-plus, o2 SWISS GSM und sunrise zur Verfügung. Stromausfall Vodafone / D2 in Essen-Nord/Ost.

Wecker - Rabl, Carl-Roland, Dr.

Bei der Innovation handelt es sich um einen Stromausfallalarm, vor allem für Beatmungstherapiegeräte zur ärztlichen Therapie des Schlafapnoesyndroms, die mit einem verlässlichen Stromausfallalarm nachgerüstet werden sollen. Ein CPAP (Continuous Positiver Airway Pressure) Gerät ist in der Regel ausreichend; in schwerwiegenderen Faellen wird ein zweistufiges BIPAP-Geraet verwendet, um die Ausatmung zu erleichtern.

Moderne Beatmungsgeräte haben folgende akustischen Alarme: einen Blendenalarm bei nicht enger Maske, einen verstellbaren Alarm und einen Stromausfallalarm. Der Stromausfallalarm ist von entscheidender Wichtigkeit. Im Falle eines kurzen Stromausfalls von z.B. 30 Sek. reicht es aus, dass die Anlage nach Wiederkehr des Netzstroms automatisch wieder anlaufen kann. Das Scheitern zweier Kernkraftwerke in Norddeutschland brachte im Juli 2007 bis nach Frankreich und Spanien Netzausfälle mit sich.

Wird die Schwelle bei einem Stromausfall nicht sofort aufgeweckt, ist die Gefahr des Erstickens akut gegeben. Die Luftmenge des Atemtherapiegeräts einschließlich Atemmaske und Beatmungsschlauch ist gleich groß oder gar grösser als das Atemwegsvolumen des Pflegebedürftigen, besonders wenn in der Kältezeit ein zusätzlicher Warmluftbefeuchter eingesetzt wird. Eine ansonsten sehr fortschrittliche, weit verbreitete Atemtherapievorrichtung ist gekennzeichnet durch einen annehmbaren Masken- und einen annehmbaren Aufwachalarm, aber durch einen viel zu schwachem Stromausfallalarm.

Besonders problematisch ist es nun, einen äußeren Netzausfallalarm als Zusatzausstattung zur Verfügung zu stellen, der auch auf der Reise sicher genutzt werden kann. Die Durchschleifung des Schutzkontakts ist nach EG-Norm von Bedeutung, wenn das Beatmungsgerät aus Gründen des Gewichts ein getaktetes Netzteil verwendet und die hochfrequenten Störeinflüsse auf ein Minimum reduziert werden müssen. Nach der Innovation bestand die Problemlösung für das Anschlussproblem darin, einen Netzadapter in die Versorgungsleitung des Beatmungsgerätes einzustecken, der eine Stecker- und eine ergänzende Buchsenverbindung beinhaltet, die miteinander verbunden sind und den Anschluss des Stromausfallalarms erlauben.

Es ist durchaus möglich, dass das den Netzausfallalarm enthaltende Untergehäuse auch den Stecker oder die Buchse oder beides akzeptiert, so dass mit einem Mindestmaß an Zusatzkabeln ein sicheres Einführen des Netzausfallalarms garantiert ist. Die 1 stellt den Anschluss eines äußeren Netzausfallalarms über einen Adapterstecker ZS dar, hier ein Schuko-Stecker mit durchgeschalteter Schuko-Steckdose, an den der in einem Plastikgehäuse installierte Netzausfallalarm AL mit einem zweiadrigen Netzkabel verbunden ist.

Bei einem Stromausfall weist das Alarmgehäuse selbst den Stecker und die integrierte Netzsteckdose für das Beatmungsgerät aus. Die 3 geht davon aus, dass das TH-Atemtherapiegerät über eine dreipolige Standard-Gerätesteckverbindung verfügt. In diesem Falle wird auch ein Gerätestecker As' und eine Gerätekupplung Ak' zum Einfügen des Netzausfallalarms AL verwendet.

Dies hat den Nachteil, dass der Stromausfallalarm in der Nähe des Betroffenen angebracht werden kann. Statt eines getrennten Gerätesteckers kann das As' Anschlussteil auch im Gerätegehäuse des Netzausfallalarms montiert werden. Dieselbe Vorgehensweise kann auch verwendet werden, wenn das Beatmungsgerät mit einem externem Netzteil mit Niederspannung versorgt wird. Auch im letztgenannten Fall ist die Anordung nach 4 günstig, wobei der Netzausfallalarm AL erst nach dem Niederspannungs-PS-Netzteil über die Koaxialsteckdose Kb' und den Koaxialstecker Ks' (Ks = Abgangsstecker) in die Spannungsversorgung des TH-Atemgerätes eingesetzt wird.

Der Alarmkreis beinhaltet eine Pufferbatterie Ba, einen bevorzugt akkustischen Signalgenerator SG und eine Elektronikschaltung, die den Signalgenerator bei Netzausfall anschaltet. Der Backup-Akku darf während des Normalbetriebs überhaupt nicht geladen werden und sollte bei einem Stromausfall nur so leicht wie möglich geladen werden. Bei einem Stromausfall hingegen sollte der Signalsender einen so auffälligen und penetrierenden Warnton wie möglich ausgeben.

Die Intervallgeneratoren können in den Signalsender integriert werden oder Teil der restlichen Elektronikschaltung sein. Die beiden Schaltkreise 5 und 6 beinhalten einen linksseitigen Teil, durch den die Versorgungsspannung Ux von der Versorgungsspannung Un~ bzw. Un- abstammt, und einen rechtsseitigen Teil, der die aktuelle Alarmsituation beinhaltet (getrennt durch die senkrechte).

Vor allem für einen Direktanschluss an das AC-Netz kann die Gleichrichter-Schaltung der 5 zusammen mit der selbsttätigen Alarmsteuerung der 6 verwendet werden. Fazit: Das bereits erwähnte gewerbliche Beatmungsgerät generiert als Netzausfallalarm einen Dauerton von ca. 2kHz mit einer Kapazität von 50 dB C in einem Umkreis von 65 cm (entspricht nahezu).

Die neue Signalgeneratorik hingegen produziert einen sehr markanten Intervall-Ton von 70 dB(!) in 1 Meter Entfernung mit einer Dauer von ca. 0,7 Sek. Bei Hörbehinderten ist es möglich, anstelle oder zusätzlich zu einem Akustiksignalgeber einen Lichtsignalgeber über ein Elektronikrelais zu steuern. Für den Einsatz als optische Signalübertragung eignen sich eine Reihe von ultrahellen lichtemittierenden Dioden zusammen mit einer verstärkten Backup-Batterie; als elektrisches Relay kam ein Feldeffekttransistor zum Einsatz.

Bei Verwendung eines Akustiksignalgebers mit integriertem Intervalltongeber kann der erzeugte Blitzstrom über den Basis-Emitterweg eines Bipolartransistors geleitet und das Elektronikrelais an den Stromabnehmer angeschlossen werden. Wie bei einem Akustiksignalgeber ist es auch bei einem Optosignalgeber: Mit der gleichen absoluten Stimulusstärke wird ein regelmäßig ein- und ausschaltender Stimulus viel klarer wahrnehmbar als ein zeitkonstanter Stimulus, dessen Auswirkung auf unser Nervensytem sich sehr schnell verflüchtigt.

Auch interessant

Mehr zum Thema