Mariahilfbergfest Amberg

Internationales Mariahilfbergfest Amberg

Im Rahmen des Mariahilfbergfestes in Amberg werden Sie vor allem von lokalen Metzgern und Brauereien unterhalten. Amberg | Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Amberg e. V. Mariahilfbergfest Amberg. Im Juli findet das Amberger Mariahilfbergfest statt.

Finden Sie das perfekte Personenfoto. Die Tradition der Bergfeste ist im Amberg-Sulzbacher Land noch sehr lebendig.

Terminvereinbarung

Gibt es das Mariahilfbergfest in Amberg auch an anderer Stelle? Die Ursprünge des Mariahilfbergfestes in der Oberpfalz Amberg liegen im Jahr 1634, als Amberg von der Seuche befallen war. Die Amberger bauten damals eine kleine Bergkirche, um nach dem Ende der Seuche zu fragen, und im Lauf der Jahrzehnte hat sich diese in ein beliebtes Wallfahrtsziel entwickelt.

Bis heute wird das Mariahilfbergfest traditionell weitergeführt und wird alljährlich um die Mariää-Heimsuchung herum veranstaltet, dem wichtigsten Fest der dort gelegenen Gemeinde, das am Donnerstag, den 2000. Juni stattfindet. Wallfahrer aus der ganzen Obersalzkammer und aus dem Frankenland kommen, um bei einem Glas Wein und Bratwurst zu feierlich zu sein und nach einem Gemeinschaftsgottesdienst das Ambiente des Mariahilfbergs zu erahnen.

Vom 01.07.2017 bis 09.07.2017. Der "Schwarze Tod" regierte in den Jahren 1347 bis 1352 zum ersten Mal in Mitteleuropa. In Amberg aus der zweiten Jahreshälfte des XVI Jahrhundert sind furchtbare Seuchen nachzuweisen. Die Pestwellen von 1634 waren jedoch besonders schlimm: Die ersten Plagefälle ereigneten sich im Monat 5. 1634, mit sechs bis sieben Plagetoten am Ende des Mo....

Endlich begann Ende Jänner die "galoppierende" Erkrankung. Es gab 15-20 Todesfälle pro Tag, und im Sommer und September sind es 40 Todesfälle pro Tag. Auch neue Befehle zur Bekämpfung der Krankheit konnten die Epidemie nicht unterdrücken. Offensichtlich konnte kein Mittel auf Erden die Misere der Einwohner von Amberg aufhalten.

Schliesslich flüchteten sie sich bei Maria, der universellen Helferin in Not und Erbarmungsmutter. Das Rektorat der Bergjesuiten, Pfarrer Caspar Hell, riet den Bergjesuiten, zu Gunsten der Gottesmutter eine Bergkapelle zu bauen, was natürlich in der kurzen Zeit nicht möglich war. So wurde der Aussichtsturm auf dem Hügel in eine Kappelle umgewandelt.

Das Bildnis wurde am dritten 9. 1634 in einer festlichen Umzug auf dem Hügel mitgeführt, und die wütende Plage endet nur wenige Monaten später. Aufgrund der ständig wachsenden Zahl von Pilgern musste bald eine grössere Gemeinde gebaut werden. Im Jahre 1697 wurde Georg Peimbi, ein Steinmetzmeister aus Amberg, mit dem Aufbau der Schlosskirche beauftragt, deren Baupläne von Bruder Philipp, einem franziskanischen Baumeister, stammen.

Im Jahr 1934 feierten die Einwohner von Amberg nicht nur den 900. Jahrestag der ersten schriftlichen Erwähnung des Dorfes, sondern auch den 300. Jahrestag der Pilgerfahrt auf den Gipfel. Das Bergjubiläum dauerte zwei Tage und wurde am 23. Juli 1934 mit einer Hommageprozession aus der Gemeinde St. Georg eingeläutet.

Pilger aus ganz Bayern wanderten auf den Hügel, wo das Bild der Gnade vor der Pfarrkirche war. Nie zuvor gab es einen so großen Umzug auf dem Mariahilfberg in Amberg wie an diesem Tag. Mit dem Einzug des regensburgischen Bischofs Dr. Michael Buchberger am Dreißigsten Jahrestag 1934 fand der Abschluss der Feiern statt.

Am zweiten Tag des Jahres 2008 fand in Amberg eine der grössten Wallfahrten der Hochpfalz rund um die Marien-Heimsuchung statt. Jährlich wandern Menschen aus der ganzen Obersalzkammer und aus dem Frankenland für eine ganze Weile auf den Gipfel, um das Patronat für die Wallfahrtskirche zu ehren. Nur nach der Kirmes eröffnen die Zelte der Amberger und umliegenden Bierbrauereien sowie die vielen Grill- und Essstände, die auf dem Seitenplatz der Pfarrkirche aufgestellt sind.

Am Mariahilfberg können Sie neben Wurst, Steak und Kraut auch diverse Sorten Käse und Backwaren erstehen. Es ist auch zu erwähnen, dass beim Kauf eines Tranks oder eines anderen Artikels ein Teil davon an das Franziskanerkloster auf dem Mariahilfberg geht. Der Gottesdienst um 10:00 und 8:30 Uhr findet traditionell außerhalb der Gemeinde statt, je nach Wetterlage.

Mit einer sonoren letzten Andacht und einer anschließenden leichten Prozession geht das Mariahilfbergfest zu Ende.

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