Koboldhai

Goblinhai

Die Koboldhai (Mitsukurina owstoni) ist ein seltener, wenig bekannter Tiefseehai, dessen Verbreitung nur punktförmig bekannt ist. Wieder einmal ist ein Goblinhai in das Netz der Fischer geraten. Ein Goblinhai ist in Japan erfolgreich gefilmt worden. Die Koboldhai (Mitsukurina owstoni) ist ein seltener, wenig bekannter Tiefseehai, dessen Verbreitung nur punktförmig bekannt ist. Ein Goblinhai frisst gerade.

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Die Koboldhai (Mitsukurina owstoni) ist ein rarer, wenig verbreiteter Hochseehai, dessen Ausbreitung nur in Form von Punkten bekannt ist. Sie ist die einzig lebendige (jüngste) Spezies der seit 125 Mio. Jahren bewährten Famile Mitsukurinidae und zählt zur Ordnung der Makrelenhaie (Lamniformes). Das Exemplar hat eine Durchschnittslänge von 3 bis 4,5 Meter und eine rosa gefärbte grau gefärbte Fell.

Auffallend sind seine lang gestreckte und flachgedrückte Fangmaul sowie die mit nagelförmigen Zähnchen ausgestatteten Kiefer, die zum Greifen und Anbeißen vorgereckt werden können. Beschrieben werden Goblinhaie. Goblinhaie werden auf eine durchschnittliche Länge von 3 bis 4,5 m hoch, ein Individuum, das im Norden des Golfs von Mexiko in einer Wassertiefe von etwa 1000 m gefangen wurde, war sogar über sechs m lang.

Bei den meisten der bisher bekannt gewordenen Proben handelte es sich um eine etwa zwei Meter lange Probe. Der Mund des Koboldhais ist sehr weit vordehnbar (protraktil), die Arme sind lang und schmilz. Goblinhaie haben 122 bis 125 Wirbelsäule. Der Goblinhai ist wie alle Makrelenhaie ein Eierlegen. Die Goblinhaie leben auf den Außenschelfgebieten, an den Kontinentalhängen und in den Hochseebergen, in einer Tiefe von 100 bis 1.300 Meter, meistens zwischen 270 und 960 Meter.

Sie wurde in weit verstreuten, abgelegenen Gebieten im Westen (Golf von Mexiko, Kueste von Guayana) und im Ostatlantik (Frankreich bis Suedafrika), im Suedwesten des Indischen Ozeans (Suedafrika), im Westpazifik (Japan, Australien, Neuseeland) und im Ostpazifik (Kalifornien) in einer Wassertiefe von 30 bis 1.350 Metern gefunden. Die Versteinerungen von Mitsukurina gehen auf das Äozän zurück.

Darüber, the extinct Koboldhaigungen Anomotodon (Lower Cretaceous until Eocene) and Scapanorhynchus (Lower until Upper Cretaceous) were described. Manche Forscher glauben, dass Mitsukurina und Scapanorhynchus gleichartig sind. Dann hat der Begriff Scapanorhynchus Vorrang. Skapangne hatte Brust- und Rückenflossen und eine viel größere Analflosse als Mitsukurina. Die Koboldhai wurde 1898 vom US-amerikanischem Diplom-Biologe David Starr Jordan als Einzeltyp der auch von ihr geschilderten und nach dem Japaner Kakichi Mitsukuri benannten Zoologe bezeichnet, der den in der japanischen Sagamibucht gefischten Schimmelpilz nach Jordanien mitnahm.

Er klassifizierte auch die Spezies und die Genus aufgrund der Eigenschaften, die von allen anderen bisher bekannt gewordenen Haifischen in der Gruppe Mitsukurinidae abweichen, die ebenso neubeschrieben ist, in der bisher keine anderen neueren Spezies klassifiziert wurden. Von den fossilen uns wohlbekannten Spezies wurden fünf Genera in diese Gruppe eingeordnet: ANOMOTODON, PROTOSCOPANORHYNCHUS, PseudosCOPANORHYNCHUS, SCAPANORHYNCHUS und Woellsteinia.

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