Ivbb Verzeichnis

Ivbb-Verzeichnis

Ein Telefon- und E-Mail-Verzeichnis aller IVBB-Benutzer wird derzeit erstellt. Das neue System wird von externen Benutzern an das Netzwerk angeschlossen. Berlin-Bonn (IVBB). Das neue System wird sicher und hochverfügbar sein (z.B.

Public Key Infrastruktur, PKI, Verzeichnisse, E-Mail, Domainnamen, etc.).

Hintergründe, Historie, Geschichte

Staatliches Handeln ist ohne die elektronischen Kommunikationsnetze und -dienste - "E-Government" - nicht mehr durchführbar. Es galt, die staatlichen Funktionen zwischen Berlin und Bonn durch moderne und sichere Informations- und Kommunikationstechnologien zu untermauern. Aufgrund der eigenständigen Struktur der IVBB, die von den öffentlich-rechtlichen Netzwerken getrennt ist, konnte ein Sicherheits- und Verfügbarkeitsgrad erzielt werden, der auch heute noch zukunftsweisend ist.

Pünktlich zum Einzug im Jänner 1999 wurde der aktive Betrieb der IVBB aufgenommen: Mit der Indienststellung des Breitbandnetzes der IVBB wurden die vom BBN bereitgestellten Dienstleistungen (z.B. Telefonie und E-Mail) übertragen und bilden zusammen mit neuen Dienstleistungen (z.B. Videokonferenzen) die "Launch Services". Das IP-Service-Portal hat sich zu einem überaus bedeutsamen Bestandteil der IVBB entwickelt:

Dazu zählt neben der kontinuierlichen Qualitätskontrolle auch die Implementierung von weiteren elektronischen Diensten. T-Systems als Vertragspartei des BMI und andere involvierte Einheiten der Deutsche Telekom AG implementieren und betreuen die IVBB. Daneben gibt es weitere Interessengruppen, z.B. Firmen oder öffentliche Verwaltungen, die in vielen Unterprojekten Services und Applikationen planen, testen oder betreiben. Hierfür gibt es zahlreiche Teilprojekte.

Beamte des Bundes mit bis zu 600 Dingen auf der Datenautobahn: Das Informationsnetz Berlin-Bonn beschleunigt.

Aufgrund ihrer großen Datenraten kann die IVBB Applikationen wie Videokonferenz, Bild-, Audio-, Grafik- und Fernsehsendungen sowie Bildtelefone anbieten. Der BBN, beschränkt auf Bonn, wurde 1994 von der Telekom AG im Namen des BMI durch ISDN-Mietleitungen nach Berlin und eine Berliner Infra-struktur nachgerüstet. Die IVBB hat mit dieser Schmalspurversion kaum etwas gemeinsam.

Darüber hinaus ist die IVBB in drei Subnetze unterteilt: Der Anschluss zwischen Berlin und Bonn (Backbone oder Trunkverbindung) sowie die lokalen Netze Bonn und Berlin. Die Trunkanbindung und die Ringleitungen der lokalen Netze erlauben insgesamt 622 Mbit/s. Das IVBB basiert auf einem Transportnetzwerk, das nach dem Übermittlungsstandard Synchronous Digital Hierarchy (SDH) definiert ist.

Moderne SDH-Systeme bieten eine Bandbreite von 2,5 Gbit/s. Netzwerke für 10 Gbit/s und 64 Gbit/s werden nachziehen. Es werden spezielle Lichtwellenleiter eingesetzt, die sich in den Zugtrassen der Telekom AG befinden. Eine ZVK besteht aus wesentlichen Netzwerkkomponenten wie ATM-Switches und Cross-Connects, die für den Austausch von Informationen zwischen Berlin und Bonn vonnöten sind. Die IVBB stellt vier zusammengeschaltete und redundante vier Stück vor.

Zum vierten Mal verleihen IDG Deutschland und Dimensions Data in Berlin den begehrten Digital Award. Neben den Basisleistungen wie z. B. ISD und ATM wird die IVBB auch Teilnehmerleistungen wie z. B. Telephon- und Faxeinrichtungen sowie konzernspezifische Dienstleistungen anbieten. Das Telekom-Tochterunternehmen Dete System, Bonn, übernimmt die Planung und Installation der Netzwerktechnik sowie den Aufbau einer Netzmanagementzentrale.

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