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Auf Wiedersehen ISDN, klassische Telefonanlagen und alte Telefone! Die ISDN-Ära ist zu Ende. Als Kunde können Sie im Internet surfen und gleichzeitig telefonieren. Bereits heute bieten viele Anbieter kombinierte Telefon- und DSL-Anschlüsse an, bei denen die Telefonie über VoIP realisiert wird. Telefonieren über PC oder

Integrierte Dienste Digitales Netzwerk - Wikipedia

Bei ISDN handelt es sich um eine Umleitung zu diesem Beitrag. Das Integrated Services Digital Network oder das Integrated Voice and Data Network[1][2][3] (ISDN) ist ein international gültiger Norm für ein elektronisches Telekommunikationsnetzwerk. 6 Durch dieses Netzwerk werden unterschiedliche Services wie Telex, Telefon, Datex-L (leitungsvermittelte Datenübertragung), Datex-P (paketvermittelte Datenübertragung) und Telekommunikation übermittelt und geschaltet. Für jeden dieser Services gab es vor der EinfÃ??hrung von ISDN eigene Netzwerke, zwischen denen es Schnittstellen gab, z.B. zwischen Fernschreibernetz und Telekommunikation oder zwischen dem Fernsprechnetz und den Datenfirmen.

Weil das Fernsprechnetz das bekannteste der erwähnten Netzwerke war und auch heute noch die Diensttelefonie das am häufigsten verwendete ist, wird der Begriff ISDN oft mit Telefon verglichen. Mit der Ersetzung der Analogschaltanlagen durch die digitale Technik konnte die Leistung der Teilnehmer-Anschlussleitung (zwei Anrufe oder Anschlüsse gleichzeitig) vervielfacht werden, während der Betrieb der Endgeräte für den Nutzer weitestgehend gleichgeblieben ist.

Mit ISDN ist die Datenübertragung (z.B. über die Internetverbindung ) schnell und komfortabel als mit einem Telemodem. Für die Telefonie gibt es mittlerweile weitere Technologien wie GSM, UMTS und LTE für den mobilen Telefoniebereich sowie IP-Telefonie (VoIP). ISDN war lange Zeit die Grundlage für alle anderen Fernsprechnetze. Netzwerktechnisch wurden alle Vermittlungen in Deutschland auf ISDN umgebaut, obwohl die Teilnehmerleitungen nicht zu digitalisieren waren.

In Deutschland werden neue Verbindungen jedoch in der Regel über das NGN () implementiert. Die digitale Technologie gelangte in den 1970er Jahren in das Fernsprechnetz und sollte die mechanische Vermittlung auflösen. Das verantwortliche Unternehmen, das Comité Consultatif International Téléphonique et Télégraphique (CCITT, heute ITU Telecommunication Standardisation Sector (ITU-T), ein beratendes technisches Komitee der International Telecommunication Union (ITU)), hat die technischen Leistungsverzeichnisse (Empfehlungen) für ein datenverbundenes Netz ausgearbeitet, die 1980 unter der Bezeichnung ISDN zum ersten Mal angenommen wurden.

Im Jahr 1988 gründete die Kommission das European Telecommunications Standard Institute (ETSI), um Normen für ein einheitliches elektronisches Telefonnetzwerk zu entwickeln. Unter seiner Federführung wurde am 16. Mai 1989 die Norm DSS1 (auch Euro-ISDN genannt) von 26 Netzwerkbetreibern aus 20 europÃ?ischen LÃ?ndern verabschiedet, die die inlÃ??ndischen IT-Systeme mit einigen technischen Fortschritten vereinheitlichen sollte.

Das Euro-ISDN wurde im Dez. 1993 auf der Grundlage der Absichtserklärung über die Umsetzung eines europäischen ISDN eingeführt. Im Jahr 1979 beschloss die Post in der BRD, alle lokalen Börsen zu durchlaufen. Feldversuche in Berlin (unter dem Titel DIGON = "DIGitales OrtsNetz") zeigten, dass zwei voneinander unabhängigen Duplexkanälen gleichzeitig mit Hilfe der Digitaltechnik gesendet werden können.

1989 nahm der amtliche Betreib des landesweiten ISDN nach dem Standard 1TR6 (damals von der Deutschen Post nur ISDN genannt, heute ISDN zur stärkeren Differenzierung genannt) seinen Siegeszug auf. Damit war die DEZA der Pionier für ISDN in Europa. Das seit 100 Jahren analoge Telefonnetz zu digitalisieren, wurde als riesiges Investitionsvorhaben betrachtet, um die BRD und ihre Telekommunikationsgruppen an die Weltspitze des vielversprechenden Telekommunikationsmarktes zu katapultieren.

8 Da viele Konsumenten die Bedeutung der Analogie noch nicht verstehen, wurde die Bezeichnung "ISDN" mokant auf das Backonym "Ist so etwas notwendig? 9 ][8] Zugleich wurde auf die Gefahren von ISDN hingewiesen. So argumentieren einige Datenschutz-Experten, dass ISDN ein "qualitativer Sprung" in der Gesamtabdeckung ist, da es die Erhebung und Archivierung aller Anschlussdaten ermöglicht (siehe Datenspeicherung).

Nach Abschluss der notwendigen Software-Änderungen in den Vermittlungszentralen bis zum Monat Juli 1994 war Euro-ISDN in Deutschland im Handel erhältlich. Das Fernsprechnetz ist seit 1995 so weit ausgebaut, dass ISDN im ganzen Land zur Verfügung steht (bei nicht-digitalen Vermittlungen über einen externen Anschluß). Die komplette Datendigitalisierung wurde Ende 1997 durchgeführt. Der Umstieg auf die ISDN-Technologie wurde bis zur Jahresmitte 1996 von der Deutschen Telekom mit einer großen Subventionsmaßnahme gefördert - bis zu 300 Mark wurden für einen neuen Anschluß und bis zu 700 Mark für den Kauf einer Telefonsystemanlage anerkennt.

In Wien wurde im Monat February 1992 ein ISDN-Pilotversuch im Gebiet der Dreihufeisenstraße begonnen, an die bis Ende des Jahres bereits 200 Basisleitungen angebunden waren. Im Jahr 1999 war das komplette Österreichische Fernsprechnetz bereits vollständig ausgebaut, in diesem Jahr gab es 247.000 ISDN-Anschlüsse. Im Jahr 2002 erhöhte sich die Anzahl auf 438.000. Die Österreichische Umsetzung von ISDN zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es eine "globale Nummer" gibt, die keinem Endgerät über MSN zuordenbar ist.

Einige ISDN-Geräte (z.B. Telefonanlagen) müssen dies speziell beachten, um einwandfrei arbeiten zu können. Bei Telekom Austria's Angebot AON-Complete - der ersten österreichischen Internet-Flatrate - kam es am 16. Oktober 1999 zu einem regelrechten Aufschwung bei den ISDN-Neuregistrierungen, während ein ISDN-B-Kanal die Internet-Flatrate bediente, war die Telekommunikation auch über den zweiten B-Kanal möglich.

Im Jahr 1992 wurde in den USA das 5ESS-System unter dem NI-1 ( "US National ISDN Ph. 1") vorgestellt, das sich deutlich von DSS1 abhebt. Gleichzeitig wird von AT&T ein eigenes auf NI-1 abgestimmtes Gesamtsystem unter dem Markennamen "5ESS" nur für Endkunden angeboten. Mit dem Datenstandard 5ESS-2000, der auf Very Compact Digital Exchange (VCDX) basiert, stehen NI-1-Features für Digitalgeräte an einer Analogvermittlungsstelle zur Verfugung und stellen somit eine Brücke zwischen Analog- und Digitaltelefonie für einen relativ kleinen Kundenstamm dar.

Die Ausbreitung von ISDN verlief in der Welt sehr differenziert. Die digitale Datenübertragung zum Terminal gerät ist der wesentliche Unterschied zum herkömmlichen Festnetzverbund. Damit ist es möglich, mehrere Sender über eine Verbindung parallel zu senden. Der ISDN-Basisanschluss stellt zwei Kanälen zur Auswahl, die für Telefonate, Telefax oder Datenübertragung vollkommen getrennt verwendet werden können, z.B. können Sie während eines Telefonats ein Telefax senden oder parallel einen Telefonanruf tätigen und im Netz navigieren (ohne ADSL).

In Deutschland können für einen ISDN-Mehrgeräteanschluss bis zu 10 Telefonnummern (Multiple Subscriber Numbers, MSNs genannt) zugeordnet werden, die frei auf die ISDN-Endgeräte aufgeteilt werden können. Eine MSN kann, differenziert durch die Service-Identifikatoren, für unterschiedliche Applikationen (Dienste), z.B. für die Telekommunikation und die ISDN-Datenübertragung, verwendet werden, ohne dass diese sich dabei - theoretisch - gegenseitig behindern.

Konflikte entstehen in der Regel, wenn z.B. ein Telefax von einer analogen Leitung (d.h. ohne Dienstkennung) eine MSN ruft, die nur über eine Diensterkennung zwischen Telefax und Telefon differenziert. Darüber hinaus bietet ISDN eine Vielzahl von Vermittlungsfunktionen, deren Steuerungsinformationen - ebenso wie die Meldung zum Verbindungsaufbau und -schluss - über einen eigenen Messkanal (D-Kanal) übermittelt werden.

Durch den digitalen Datentransfer werden gegenüber der Analogtechnik viele Qualitätssteigerungen ermöglicht: Bei der kontinuierlichen digitalen Datenübertragung können die Daten ohne Verlust übermittelt werden. Beim Analogbetrieb wird das Sperrsignal nur vergrößert, nicht aber wiederhergestellt. Für den Anschluss analoger Terminals wie Telefon, Telefax, Anrufbeantworter zu einem ISDN-Anschluss benötigen Sie einen a/b-Wandler, auch Terminal-Adapter (abgekürzt TA) genannt, oder eine ISDN-Telefonanlage mit analoger Durchwahl.

Die ISDN-Technologie hat gegenüber Analoganschlüssen den entscheidenden Vorteil, dass ein einfaches kabelgebundenes Telefon ohne unabhängige Spannungsversorgung nicht für den Normalbetrieb bestimmt ist - jedenfalls muss entweder NTBA oder das ISDN-Telefon im Normalbetrieb nach der ISDN-Spezifikation mit Fremdstrom gespeist werden. Ausgenommen hiervon ist der Notrufbetrieb, bei dem, wenn der NTBA nicht mit der Netzspannung gespeist wird, die Betriebsspannung auf dem S0-Bus vertauscht und dem (damals nur zulässigen) Terminalgerät mitgeteilt wird, dass es seinen Stromverbrauch begrenzen muss.

Sie ist nur als Systemanschluss erhältlich und dient zum Anschließen von Fernsprechanlagen oder 2 Mbit/s Mietleitungen. Seit der dritten Etappe der Postbank-Reform im Jahr 1998 können in Deutschland neben der Telekom auch andere Netzwerkbetreiber Telefonverbindungen zur Verfügung stellen, bei denen die anderen Netzwerkbetreiber in der Regel die so genannte Last-Mile, d.h. die Festnetzleitung von der Ortsvermittlung zum Haus des Kunden, von der Telekom mieten und damit den Teilnehmer an ihre eigene Vermittlungstechnologie anschließen können.

Im Falle einer Mehrgeräteverbindung wird die Anbindung an die Ortsvermittlung über eine Kupferdoppelader wie bei einer Analogverbindung hergestellt. Tatsächlich ist die bisherige TAE-Steckdose inzwischen entfallen, verbleibt aber in der Praxis meistens aus wirtschaftlichen Gründen (Anschluss eines NTBA durch den Auftraggeber). Der NTBA wird in der Praxis in der Praxis mit einem speziellen Kabel an die TAE-Buchse angebunden.

Das NTBA wandelt das Digitalsignal vom eingehenden Zweikern Uk0 in die Vierkern-S0-Schnittstelle um. Reicht die Plug-in-Möglichkeit des NTBA nicht aus oder sind die Terminalgeräte separat aufzustellen, kann bei Bedarfen ein bis zu 150 Meter langes passives S0-Kabel nachgeschaltet werden. Es können bis zu zwölf IAE- oder UAE-Steckdosen parallel an bis zu acht Terminalgeräte und bis zu vier weitere über den NTBA (12:8:4 Regel) mit Spannung gespeist werden.

Für eine Anlage mit dem NTBA in der Mitte des Busses sind an beiden Busenden Abschlußwiderstände erforderlich, die im NTBA befindlichen widerstandsfähig sind. Das NTBA ist kein Terminalgerät, sondern eine Netzwerkkomponente: Der Wechsel vom öffentlich-rechtlichen Fernsprechnetz in das eigene haustechnische Netz (mit allen Rechten und Pflichten) erfolgt nicht wie bei Analoganschlüssen durch die so genannte erste TAE, sondern durch den NTBA.

Wenn vor dem NTBA noch vor dem NTBA im Hause vorhandene Analogzusatzgeräte (z.B. zusätzliche Wecker oder Umschalter) sind, müssen diese vor der Aufnahme der ISDN-Verbindung entfernt werden. Beim Systemanschluss wird nur ein ISDN-Gerät an den NTBA oder NTPM mitgenommen. Dies ist in der Praxis meist eine Telefonsystem. Es ist nicht notwendig, den NTBA an die Hausversorgung anzuschließen (siehe Netzteil bei S0).

Mit einer primären Multiplexverbindung ist die Verdrahtung in der Standardausführung sechsköpfig; zwei Paare für die S2M-Schnittstelle und ein Paar für die NTPM-Stromversorgung, da das NTPM in der Standardausführung von der Telefonanlage mit Energie versorgt wird. Als einziges angeschlossenes Endgerät kann die Leitungslänge zwischen dem NTBA und der Fernsprechanlage je nach verwendeter Leitungsart zwischen 500 und 1000 Metern liegen.

Damit die angeschlossenen Verbraucher mit Energie versorgt werden können, generiert der an die Hausversorgung gekoppelte NTBA eine Versorgungsspannung von 40 V. Durch die Einkopplung in die Signalleitungen wird die Energieversorgung sichergestellt. Der positive Pol der Spannungsversorgung wird mit den Anschlüssen 3 und 6 des NTBA verbunden, der negative Pol mit den Anschlüssen 4 und 4 und die 230 V. Der Anschluß des NTBA an die 230 V-Versorgung ist nur dann erforderlich, wenn Klemmen ohne eigene Spannungsversorgung (z.B. ein ISDN-Telefon) unmittelbar mit dem NTBA oder mit einem angeschlossenen S0-Bus verbunden werden sollen.

Verfügen alle verbundenen Vorrichtungen über eine eigene Spannungsversorgung (z.B. ein Schnurlostelefon oder eine Telefonanlage), muss der NTBA nicht an die 230-V-Versorgung angekoppelt werden; der NTBA bezieht immer die Leistung für den eigenen Betriebsablauf von der Zentrale über die Teilnehmerleitung. Die letztgenannte Art der Installation ist energiesparend und kann sich vorteilhaft auf die Nutzungsdauer des NTBA auswirkt, da das eingebaute Netzgerät nicht in Gebrauch ist und weniger Hitze erzeugt wird.

Allerdings ist die Ausgangsleistung des NTBA im Falle eines Stromausfalls auf 380 mW[22] begrenzt. Es kann im Notbetrieb nur ein einzelnes ISDN-Telefon (mit Notstromversorgung und Berechtigung) mit Strom versorgt werden, obwohl an den S0-Bus mehrere notstromversorgbare Endgeräte anschließbar sind, die aber keine Notstromversorgung haben (oder nicht haben dürfen), da dies die Notstromversorgung überlastet oder eine Sicherheitsabschaltung erfolgt.

Die Möglichkeit, den Notrufbetrieb am Telefon zu starten, ist in der Praxis meist als mechanische Weiche konzipiert. Das Telefonieren ist ganz selbstverständlich, aber Komfortfunktionen mit hoher Leistungsaufnahme, wie die Freisprechfunktion und das Bildschirm, arbeiten in der Praxis nicht im Notstrommodus. Es sind nicht alle Telefone notstromfähig. ISDN wurde in Deutschland zunächst nach dem Landesstandard 1TR6 offeriert, aber seit 1991 gibt es einen einheitlichen europaweiten ISDNorm (DSS1); ISDN mit DSS1-Protokoll wird auch als Euro-ISDN bezeichne.

Ausserhalb Europas und in Telefonsystemen werden auch andere Implementationen verwendet. Mit NI-1 ( "US National ISDN Ph. 1") und NI-2 gibt es in den USA ISDN, die Übertragungsrate der Benutzerkanäle (B-Kanäle) liegt aufgrund der in Nordamerika üblichen PCM-Codierung und Sprachkomprimierung (?-law) bei nur 56kbit/s. Mit INS-Net 64 gibt es in Japan und Hongkong, in Australien TPH 1962, ISDN-Systeme, die Spracheingaben für die Übermittlung in Euro-ISDN mit einer Abtastfrequenz von 8kHz ( "Pulscodemodulation", PCM) digitalisieren und mit einer Logarithmische Charakteristik unter Berücksichtigung der Wahrnehmungsparametern des Menschen auf 8 Bits pro Sample kodieren (ITU-T-Standard G.711, A-law-Verfahren).

Daraus resultiert eine übliche ISDN-Übertragungsgeschwindigkeit von 64 kbit/s (8000 mal pro Sek). Es wird der Funkbereich von 300 bis 3400 Hertz mitgesendet. Allerdings ist es auch möglich, den Kodierer G.722 über ISDN zu senden (siehe HD-Telefonie), da er ebenfalls 64 kbit/s Bandbreitenbedarf hat. V. 110 implementiert eine Bitratenanpassung zur Adaption der Übertragungsrate von langsam laufenden Geräten, z.B. Modems, an ISDN.

Der in V.110 beschriebenen Bitratenanpassung wird häufig außerhalb von ISDN eingesetzt. Das Signalisieren geschieht mit ISDN Out-of-Band - es wird auf einem separaten Sender und nicht, wie im Analognetz, mit der Multifrequenzwahl -Methode im Voicekanal gesendet. Der Teilnehmeranschluss wird durch einen Netzwerkabschluss (NTBA für die Basisverbindung; NTPM für die Primärmultiplexverbindung) beendet.

Sie hat eine maximale Länge von 32 Stellen und wird z.B. zur Adresse eines Rechners in einem LAN verwendet (dieser Rechner muss über ein passendes). Bei ISDN ist die IP-Adresse für ISDN durchsichtig und nur den Benutzern bekannt. Im Zuge der fortschreitenden Umstellung von leitergebundenen Festnetzen auf die Netzwerktopologie des NGN-Systems werden von einigen Anbietern "ISDN" über bestehende DSL-Verbindungen als so genannte ISDN-NGN-Verbindungen mit IP-Telefonie angeboten.

Dies geschieht, wenn der Betreiber keine eigenen Ortsnetze betreibt oder nicht mehr erweitert, sondern seine Telekommunikationsdienste ausschließlich über Datenanschlussvorleistungen (Bitstromanschluss, T-DSL-Weiterverkauf) oder eigene DSLAAMs bereitstellt. Anstelle des NTBA wird das Netzwerk mit dem für ISDN-Endgeräte vorgesehenen ISDN-S0-Bus von einem integrierten Zugangsgerät abgeschlossen und die Telekommunikation über ein IP-basiertes SIP-Gateway durchgeführt.

Im Falle eines Ausfalls der regulären Stromversorgung ist der Anschlussteilnehmer eines solchen nachgebildeten ISDN-Anschlusses ohne USV nicht ereichbar und kann, anders als bei einem Anschluß mit Notspeisung, keinen Telefonanruf tätigen. Auch bei einer bestehenden USV ist jedoch zu beachten, dass ein dazwischengeschalteter Outdoor-DSLAM nicht mit Notstrom versorgt wird und daher die Datenübertragung fehlschlägt - im Unterschied zu ISDN, wo die Vermittlungsanlage mit Notstrom versorgt wurde und außerhalb der Vermittlungen in der Regel nur mit passiver Technologie (Kabelverzweigung) betrieben wurde.

ISDN über IP ist ein eigenes Protokol, das ISDN mit allen Funktionen auch über Voice über IP-Verbindungen erlaubt, aber aufgrund des kostengünstigeren SIPs kaum genutzt wird. Gespräch mit Wolfgang Metze, Segmentleiter Private Kunden der Telekom Deutschland. Der Abruf erfolgte am 16. April 2019. com Analoge Telefonanlage: Swisscom stellt ab.

Die IKT-Wirtschaft und die Nutzung von IKT als Querschnittsthema (PDF; 515 kB) Bundesforschungsministerium. Jänner 2007, Retrieved on January 2016, 31st. ETSI TS 102 080 Übertragung und Multiplexing (TM); Integrated Services Digital Network (ISDN) Basisanschluss; Digitales Übertragungssystem auf metallischen Ortsleitungen.

Dr. Peter Kahl: ISDN - Das neue Telekommunikationsnetz der DT. R. v. Decker, Heidelberg 1992, ISBN 3-7685-0592-8 Andreas Kanbach, Andreas Körber: ISDN - Die technik. Huthig, Heidelberg 1999, ISBN 3-7785-2288-4 Tursten Schulz: ISDN am Rechner. Springer, Berlin Heidelberg 1997, ISBN 3-540-61837-6 Peter Bocker: ISDN - Digital Networks for Voice, Text, Data, Video and Multimedia Communication.

H. Frey: Schließen Sie ISDN selbst an und richten Sie es ein.

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