Internetzugang Geschwindigkeit Messen

Netzzugang Geschwindigkeitsmessung

Es ist ärgerlich, für den drahtlosen Hochgeschwindigkeits-Internetzugang zu bezahlen und die angekündigten Geschwindigkeiten nicht zu erreichen. Die Anbieter in Luxemburg sind verpflichtet, echte Download- und Upload-Geschwindigkeiten bereitzustellen. In Deutschland kann es das Unglück geben, dass es allein vom Wohnort aus keinen schnellen Internetzugang gibt. Persönlich bin ich mit meinem Internetauftritt von skydsl sehr zufrieden.

Breitband-Internetanschluss

Diese Kennzahl gibt Aufschluss über die Penetration von Breitband-Internetanschlüssen in der Schweiz und im weltweiten Benchmark. Nach Schätzungen der OECD (Organisation für ökonomische Kooperation und Entwicklung) machten 2017 47 Festnetz- Breitbandanschlüsse pro 100 Bewohner aus. Die Schweiz ist damit weit über dem Mittelwert der OECD-Länder (30) und rangiert an erster Stelle vor Dänemark, Frankreich und den Niederlanden.

Allerdings ist die zurzeit am schnellsten verfügbare Technik, die Glasfaser, in der Schweiz noch nicht weit verbreitet: Nur acht von 100 Bewohnern haben ein entsprechend hohes Abonnenment. Damit liegt die Schweiz leicht über dem OECD-Durchschnitt (7 pro 100 Einwohner). Mit 32 Glasfaserverbindungen pro 100 Bewohner wird in der Bundesrepublik Korea der größte Teil der Bevölkerung mit dieser Technik beliefert.

Um den technischen Fortschritt von Telekommunikationsnetzen zu messen, können neben der verfügbaren Kapazität auch die Download-Geschwindigkeit und die Zahl der Abonnements für Verbindungen mit hoher Bandbreite (Geschwindigkeit von 25/30 Mbit/s) untersuchte werden. Die Schweiz gehört auch hier im Weltvergleich zu den Spitzenreitern: Alle 100 Bewohner haben 18,5 Abonnements zwischen 25 und 100 Mbit/s und 18,5 Abonnements über 100 Mbit/s.

So wurden im Dez. 2001 157.000 Breitbandverbindungen ausgezählt, bis 2017 waren es bereits knapp 3,9 Mio. Euro. Über DSL stehen heute wesentlich mehr Breitbandverbindungen zur Verfügung als über Kabel-TV (Kabelmodem, CATV). In der Schweiz sind die neuere Fiberoptik-Technologie und andere Breitbandverbindungen noch kaum intakt. Bei der Download-Geschwindigkeit wird die gute Position der Schweiz im weltweiten Breitbandzugang (86% der 2014 ausgestatteten Haushalte) bekräftigt.

In der Schweiz liegt die von den Netzbetreibern gemeldete Geschwindigkeit unter dem OECD-Durchschnitt, aber die tatsächlich gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit gehört zu den höchstmöglichen in Europa. Die Annäherung zwischen der Internetnutzung und der Mobilfunktechnik hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Wie sich das Mobilfunknetz entwickelt hat, kann an der Zahl der Abonnements gemessen werden, die den Internetzugang über Mobilfunkbreitbandanschlüsse (3G oder mehr) erlauben.

Nach Schätzungen der OECD gab es 2017 in der Schweiz 94 Mobilfunk-Breitbandanschlüsse pro 100 Einwohnern. Die Schweiz belegt damit den neunten Platz und rangiert unter dem Durchschnittswert der OECD-Länder (102 Abonnements). Die Schweiz unterschreitet mit einem Anteil von 17% Glasfaser an den Breitbandfestnetzen den OECD-Durchschnitt von 23% im intern.

Eine Subskription ist gleichbedeutend mit einem Vertragsabschluss für eine Internetverbindung. Für eine feste oder bewegliche Breitbandverbindung wird die Gesamtanzahl der Abonnements pro 100 Bewohner berechnet. Dabei werden die Ergebnisse im Rahmen eines weltweiten Vergleichs dargestellt. Der Begriff mobiler Breitbandverbindungen umfasst Fernsprechanbieter, die eine Breitbandverbindung über das Mobilnetz (mindestens 3G) bereitstellen. In der OECD werden die Ergebnisse vierteljährlich veröffentlicht.

Schweizer Datensätze beruhen auf der Amtsstatistik des Bundesamtes für Telekommunikation (BAKOM) und werden alljährlich von Telekommunikationsanbietern gesammelt. Der Schweizer Wert, der in den Ländervergleichen der OECD herangezogen wird, basiert auf Einschätzungen und unterscheidet sich daher leicht von der BAKOM-Statistik.

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