Internetausbau Bayern

Ausbau des Internets in Bayern

Mühlhausen wurde das schnelle Internet weiter verbessert und nun ist auch für die Bürger eine Bitratenanalyse via Internet möglich. Unter Breitband versteht man eine hohe Datenübertragungsrate, d.h. ein schnelles Internet. Internetportal www.

schnelles-internet.bayern. de. im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Baus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern. Die Freistaat Bayern will den Anschluss öffentlicher Schulen und Krankenhäuser an ein schnelleres Internet vorantreiben.

Hochgeschwindigkeits in das Digitalzeitalter einsteigen

Zielsetzung ist der schrittweise Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze (Next-Generation-Netze, NGA-Netze) im bayerischen Raum mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mind. 50 Mbit/s bei Downloads und deutlich höherer Upload-Geschwindigkeit als einfache Breitbandnetze in Bereichen, in denen diese noch nicht existieren und in denen private Geldgeber sie in den nÃ?

Die Laufzeit des aktuellen Breitbandförderprogramms endet Ende 2019, Anträge können bis Ende Sept. 2019 eingereicht werden. Bis 2018 will Bayern ein flächendeckendes Highspeed-Netz aufbauen und modernstes Breitbandnetz zum Maßstab machen. Im Zuge der "Förderung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen" werden vom Land Bayern in den nÃ??chsten Jahren bis zu 1,5 Billionen EUR bereitgestellt.

Damit soll der bayernweite Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzteilen mit einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s entscheidend vorangetrieben werden, um Bayern für das Digitalzeitalter zu gerüste. Die bayrische Fördermaßnahme stützt sich auf drei Säulen: Unter der Überschrift "Förderprogramm" findest du auf den folgenden Pages alle wesentlichen Informationen über das Landesförderung.

Die Erweiterung des Glasfasernetzwerks ist äußerst aufwendig.

M-Net ist neben der Telekom ein bedeutender Player auf dem bayrischen Glasfasermarkt. Besonders präsent ist M-Net in den Ballungszentren München, Augsburg und Nürnberg/Fürth/Erlangen. Dabei ist M-Net besonders präsent. Denn die entsprechenden Kommunalunternehmen sind im Besitz der M-Net-Aktionäre. So waren die großen Städte die ersten, die das schnelle Surfen im Netz genossen. In ländlichen Gebieten ist der Aufbau von Glasfaserkabeln oft viel kostspieliger und für die Betriebe nicht lohnend.

In der EU werden Anschlüsse ab 30 MBit/s als "schnelles Internet" impliziert. Diese Begriffsbestimmung geht jedoch auf das Jahr 2010 zurück und Markus Söder hat die EU 2017 - noch als Bundesfinanzminister - aufgefordert, die Begriffsbestimmung für das schnelle Internetsurfen von 30 Mbit/s auf 100 Mbit/s in ihren Leitlinien zu erhöhen. Telekommunikationsdienstleister wie Telekom oder M-Net legen ein Angebot vor, in dem sie auch ihre wirtschaftliche Lücke angeben:

Abhängig von ihrer Grösse und Ansiedlungsstruktur werden den Städten zwischen 60 und 90 Prozentpunkten der Rentabilitätslücke bis zu einem Höchstbetrag von 950.000 EUR vergütet. Laut Finanzministerium haben sich 98% der 2056 bayrischen Landkreise bereits am Finanzierungsverfahren teilgenommen, d.h. sie haben mindestens einen Finanzierungsantrag eingereicht. Bayern liegt in der obersten Klasse mit mehr als 50 MBit/s etwas schlechter:

Siebter Rang hinter den drei Städten Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Hessen. Bayern (54,1 Prozent) ist mit 50 Mbit/s im ländlichen Raum leicht besser als Nordrhein-Westfalen (56,1 Prozent). Bayern ist für deutsche Verhältnisse recht gut aufgestellt. Kupferleitungen ermöglichen nur eine Datenübertragungsrate von 50 Mbit/s. Eine 1000 Mbit/s-Verbindung, die bisher nur in München verfügbar ist, kosten 149 EUR pro Tag bei M-Net.

Lediglich jede siebente Verbindung im bayrischen Forschungsförderprogramm ist eine FTTB/H-Verbindung. Daß Bayern mit 10,6 Prozentpunkten nach Hamburg und Schleswig-Holstein in Deutschland immer noch an dritter Stelle steht, ist darauf zu verdanken, daß M-Net in den bayrischen Metropolen rund 450.000 FTTB/H-Verbindungen aufgebaut hat. Im Inland sind es 7,3 Prozentpunkte. Allerdings schneidet Bayern und Deutschland im EU-Vergleich bei der FTTB/H-Rate sehr schlecht ab: Deutschland rangiert mit 7,3 Prozentpunkten auf dem vierten Rang.

Mehr als 89 Prozentpunkte der privaten Haushalte in Portugal verfügen über einen Direktanschluss über Glasfaser, der EU-Durchschnitt beträgt fast 40 Prozentpunkte. Der Freistaat Bayern erkennt an, dass es sich bei der FTZK um eine "Zwischentechnologie" handelt. Die von Bund und Ländern gesteckten Ziele, bis 2025 ganz Deutschland über Gigabit-Netze zu beliefern, können nur mit FTTB/H-Anschlüssen erreicht werden.

Dazu wollen der Bundes und die Länder neue Finanzierungsprogramme einführen. Eine flächendeckende Glasfaserverbindung ist auch die Basis für den geplanten Aufbau des 5-G-Funknetzes, das als Kerntechnologie für das Netz der Dinge angesehen wird. Allerdings liegt Deutschland im EU-Vergleich zurück.

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