Internetanbieter im Vergleich 2016

Online-Provider im Vergleich 2016

Im Dezember 2014 hat sich die Stiftung Warentest erstmals seit 2008 wieder intensiv mit den Internetverbindungen beschäftigt. Hohe Einsparpotenziale, Wall of Service: 12 Internet-Provider von Christian Lanzerath getestet. Im Test: zwei Kabelanbieter an der Spitze. Im Vergleichstest die neun größten Internet-Provider. Im Jahr 2016 von Samuel Nies Neue Medien.

Internetdienstanbieter: Am populärsten im Vergleich

Opake Rechnungen, Datenbremsungen, mangelnder Kundenservice - es gibt viele negative Schlagzeilen über Internet-Provider im ganzen Jahr. Dabei haben wir Tausenden von Nutzern nach ihrer Meinungen gefragt. Die Folge: Der Bekanntheitsgrad der großen Anbieter ist nicht so schlecht. Wir haben in den letzten Woche nach dem Zufallsprinzip ausgesuchte Personen eingehend befragt, wie sie die Dienstleistungen ihres Internet-Providers bewerten.

Darunter waren sowohl Fragestellungen zur allgemeinen Zufriedenheit als auch Angaben zu Preis-Leistungs-Verhältnis, Tarifstruktur, Leistung und Gesprächsqualität. Unter den vielen Internet-Providern haben wir diejenigen herausgefiltert, für die wir eine statistische Anzahl von Kommentaren erhalten haben. Dies sind - in alphanumerischer Reihenfolge - die Big Five: Ein wesentliches Resultat zuerst: In fünf der sechs Bewertungsklassen, in denen wir unsere Bewertungen abgeben, führt 1&1.

Schließlich rangieren auch alle anderen Anbieter, die in der Befragung erscheinen, in wenigstens einer Rubrik auf dem ersten oder zweiten Rang.

Kosten: bis zu 35 Prozentpunkte Differenz zwischen den Internet-Providern

Kein Unternehemen kann auf eine einwandfreie Internetverbindung verzichtet werden; zu viele Dienste, Verbindungen und Tätigkeiten hängen davon ab; kein Unternehemen kann und will auf eine unterbrechungsfreie Bereitstellung verzichtet werden. Checks24 hat die Provider getestet und die Tarifkonditionen verglichen. Vertragstechnisch ist cableurf das überzeugendste - als einzig getestete Provider mit mehr als 80 Prozentpunkten der Möglichkei.

Auffallend ist, dass viele Provider in den drei betrachteten Bereichen sehr unterschiedliche Leistungen erbringen: So steht beispielsweise Cableurf an erster Stelle bei den Tarifkonditionen, zuletzt aber bei den Servicekonditionen. Beim 1&1 hingegen liegt der Vorteil in den Servicekonditionen, bei den Tarifkonditionen stehen sie auf dem letzen Punkt. Unidémedia gewinnt vor der Firma Wodafone Kabeln Deutschland - Telekom auf dem dritten Preisplatz, Unidémedia besticht mit dem besten Angebot aus sehr niedrigem Preissegment, drittbestem Dienst und zweitbester Tarifkondition und verbesserte sich im Vergleich zum Jahr zuvor um drei Sitze.

Auf dem zweiten Rang liegt der Vorjahresgewinner Wodafone Deutschland. An dritter Stelle steht die Deutsche Telekom wieder einmal als bestes DSL-Angebot, vor O2 und Wodafone. Besonders überzeugend sind diese beiden Provider bei den Servicekonditionen, aber auch bei den Tarife. Für eine doppelte Flatrate (Telefon und Internet) bezahlen die Konsumenten bei der Firma Wodafone Kabeln Deutschland zum Zeitpunkt der Prüfung nur 18,32 EUR pro Jahr.

** Die teuersten Tarife im Testfall kommen von der Telekom, sie kosten 27,24 EUR pro Tag und damit 49% mehr. Bei schlechter DSL-Versorgung bezahlen 1&1- und Vodafone-Kunden fünf Mal mehr pro Jahr als im übrigen Deutschland. Die Durchschnittspreise aller geprüften Dienstleister liegen bei 21,54 umgerechnet.

Dies sind fünf Prozentpunkte weniger als 2015 (22,58 EUR pro Monat) und neun Prozentpunkte weniger als 2014 (23,66 EUR pro Monat). Gewinner in der Rubrik Servicekonditionen ist die Deutsche Telekom mit 47 von 50 erreichbaren Zählern - vor 1&1 und Wodafone. Sie sind rund um die Uhr und bei der Telekom auch kostenfrei ansprechbar.

Die Kabelnetzbetreiber Primacom und cableurf liegen mit weniger als der halben Punktzahl an den Schlusslichtern dieser Rubrik. Mit 42 von 50 erreichbaren Points bieten cableurf bei weitem die besten Gebühren. Nur drei weitere Provider erzielen mit Telekom, Unitymedia und lightbell mehr als die Haelfte der Tarifpunkte.

Die Hauptgründe für die schwache Performance vieler Provider sind lange Fristen, Ankündigungsfristen und die hohen Pauschalen für Umzüge. Die durchschnittliche aller untersuchten Preise beträgt 23,5 Prozentpunkte, lag aber leicht über dem Vorjahreswert (19 Prozentpunkte) - vor allem bei den Anschaffungskosten für die gelieferte Technik hat sich eine Besserung ergeben. Auswahlparameter für die geprüften Tarife: billigste Doppelflatrate (Telefon und Internet), mindestens in Höhe von CHF 1.000 pro Sekunde Downloadbandbreite (falls vorhanden, sonst höherwertig ), neue Verbindung, preiswertestes Leistungsangebot (unabhängig von der Laufzeit); betrachtete Anbieter: 1&1, Kabelsurf, EASYBElls, O2, Primacom, Tele Columbus, Telekom, Unitymedia, VARIOFONE, VO-FONE, VO-FONE, VO-FONE, Deutschland; detaillierte Methoden und Auswertekriterien.

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