Internet über Richtfunk

Intranet über Funk

und bleibt Eigentum des Richtfunkanbieters. Dies kostet QSC Internet per Richtfunk. Würde die Mikrowelle hier nicht einfach eine Alternative sein? Sie haben Zweifel auch an WLAN Richtfunk? Ist ein kabelgebundener DSL-Anschluss aufgrund geeigneter Übertragungsmedien nicht möglich, ist Mikrowellen-Internet eine echte Alternative.

Richtungsfunk statt Glasfaser: Einmalig, profitable Investitionen

In der Telekommunikationstechnik haben französische und britische Techniker vor gut 80 Jahren einen großen Fortschritt erzielt: die erste Übermittlung eines telefonischen Analoggesprächs per Richtfunk über den Kanals. Der Richtfunk wird heute als veraltet angesehen, die Rechtsnachfolger als Lichtwellenleiter und LTE als Heilbringer. Große Konzerne können sich nur mit einer Mietleitung mit der entsprechenden Leistung an die Aussenwelt anschliessen.

Weil die Verständigung mit anderen Orten und Abnehmern sowie die Verbindung zu Datenzentren für Soft- und Dienstleistungen nur mit ausreichender Performance möglich ist. Kleinere und mittlere Betriebe, die weniger Strom verbrauchen, können dagegen auf die klassischen DSL- oder Kabelangebote zugreifen, die heute an vielen Orten verfügbar sind. Abgesehen von den eigentlichen White Spots, bei denen selbst die minimale Breitbandversorgung von 384 KBit/s nicht möglich ist, gibt es genügend Bereiche, in denen die Schnelligkeit für kleine und mittlere Betriebe nicht ausreichend ist.

Dies liegt daran, dass je größer die Länge des Kupferverbindungskabels, umso größer die Signaldämpfung, was zu einer deutlichen Leistungsreduzierung beiträgt. Bei völlig neuen Rohrleitungen und dem damit einhergehenden Ingenieurbau ist die wirtschaftliche Effizienz umso mehr ein Hindernis. Hier kann die Richtfunktechnologie eingesetzt werden, wie das Beispiel eines Industriegebietes bei Stuttgart aufzeigt.

Eine lokale IT-Firma lösten das aufgetretene Fehlerproblem schnell per Richtfunk. In der gewerblichen Wirtschaft wurden sowohl die vorhandenen Netzwerkverteiler als auch die Fernvermittlung mit Funkrelaistechnik ausgerüstet. Dadurch wurde die Verbindung sowohl kosteneffizient als auch bequem, da die vorhandene Struktur zwischen dem Distributor und dem Betrieb weiter genutzt wird.

Der Richtfunk wird auch im Mobilfunk nach wie vor intensiv genutzt. Obwohl urbane Mobilfunk-Masten aufgrund der günstigen infrastrukturellen Gegebenheiten nun unmittelbar an das Glasfasernetzwerk angeschlossen sind, werden die Mobilfunk-Masten in ländlich geprägten Gebieten über Richtfunk mit einem Funksignal versehen. Für die Aufteilung der für eine Mikrowellenverbindung erforderlichen konzessionsfreien Freqenzen zwischen 3,8 und 86 Gigahertz ist die BA verantwortlich.

Aber auch im Ortsnetz kann der Richtfunk eine maßgebliche Funktion haben, z.B. wenn eine Verknüpfung zwischen Nachbargebäuden hergestellt werden soll, sofern die beiden Orte in Sichtlinie zueinander stehen. Aber auch ohne Blickkontakt ist die Funkverbindung mit Hilfe von Relaisstationen möglich, die das Funksignal wie eine Spiegelung ausrichten.

Nach Angaben der Society for Information Transport and Management (ITM) ist für Mikrowellenverbindungen nur eine verhältnismäßig kurze Projektierungs- und Montagezeit von sechs Kalenderwochen erforderlich. Im Gegensatz zur Mietleitung ist für die Richtfunkanlage nur eine Einmalinvestition erforderlich, die sich in kürzester Zeit amortisiert.

Der optische Richtfunk ermöglicht eine große Leistung und niedrige Betriebskosten, während der Mikrowellenofen eine größere Reichweite und eine bessere Erreichbarkeit ermöglicht. Dadurch ist der Richtfunk nicht nur als Backup-Lösung für eine vorhandene Strecke, sondern auch als vollständige Ersatz für konventionelle Anschlüsse geeignet.

Mit ihrem Punkt-zu-Punkt-Funkdienst, der als drahtloser Teilnehmeranschluss angeboten wird, schließt sie die Lücke zwischen "entfernten Unternehmensstandorten" und den an ihr eigenes Glasfasernetz angebundenen Basistationen. Über diesen Weg sind nach Angaben der Presseabteilung zwischen 2 und 300 MBit/s möglich. Nach eigener Angaben hat die Gesellschaft die grösste Richtfunk-Infrastruktur Deutschlands.

"Nachdem die Telekom 2007 das Richtfunkgeschäft an Ericsson abgegeben hat, ist das in Bonn ansässige Unternehmen vor allem am Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes beteiligt. Weiterführende Information zum Thema Mikrowellenfunk gibt es bei der BNetzA und den Breitbandverbindungen BREKO und VATM.

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