Internet im Vergleich

Intranet im Vergleich

Bei einem Preisvergleichsportal handelt es sich um eine Website, auf der Verbraucher mehrere Online-Shops auf einer Seite für ein Produkt finden können, nach dem sie suchen, um ihre Preise zu vergleichen. Das neueste dieser Werbeplattformen ist das Internet. Internet-Vokabular zwischen Fachsprache und Umgangssprache Technische Universität Graz Internet-Vokabular zwischen Fachsprache und alltäglicher Sprache - ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien / Rohrebacher, Veronika. 98 Rohrebacher, V 1988, "Internet-Vokabular zwischen Fachsprache und alltäglicher Sprache - ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien". Internet-Vokabular zwischen Fachsprache und Umgangssprache - ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien.

98 Rohrebacher, Veronika / Internet-Vokabular zwischen Fachsprache und alltäglicher Sprache - ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien. 98. @phdthesis{9f983fe3810a43c4a64ae9a450f52442, Titel = "Internetvokabular zwischen Fachsprache und alltäglicher Sprache - ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien", Autor = "Veronika Rohrbacher", Jahr = "1998", Sprache = "Deutsch",

Weshalb ist das dt. Internet im weltweiten Vergleich so mies?

Ein wirklich schneller Internetanschluss ist in Deutschland rar. Kurz nach seiner Berufung zum Verkehrsminister im Dez. 2013 entdeckte der CSU-Mann Dobrindt eines seiner Lieblingsthemen für die Zukunft: den beschleunigten Aufbau des Internet in Deutschland. Seither gab es mehrere Bekanntmachungen und Aktionen, und doch bleibt das deutschsprachige Internet im Vergleich zu ausländischen Geschwindigkeitsvergleichen noch weit zurück.

Am vergangenen Dienstag zog die FNB ihren kontroversen Verordnungsentwurf aus Brüssel zurück, der es der Telekom erlaubt hätte, weitestgehend wettbewerbsfrei über den Rückbau einer erheblichen Belastung im deutschsprachigen Internet zu befinden. Kritiker sehen in dem Gesetzentwurf ein weiteres Hindernis für den Wettbewerb anderer Telekom-Anbieter auf diesem Marktsegment - da es aus kartellrechtlichen Gründen absehbar war, dass dieser Gesetzentwurf in Brüssel auf starken Widerstand stößt, hat die Bonn Federal Network Agency gerade einen neuen Gesetzentwurf eingereicht.

Damit erhalten die Wettbewerber der Telekom nun weitere Erweiterungsrechte im lokalen Bereich und treiben so den Aufbau der Vektorisierungstechnologie in Deutschland voran, die die vorhandene Kupferkabel-Infrastruktur der Telekom nutzen. Die Hin- und Herbewegung zwischen den Behörden verdeutlicht eindrucksvoll, wie schwer es ist, den Aufbau des deutschsprachigen Internet voranzutreiben. Zum Verständnis des Problems sollten die verfahrenstechnischen Ursachen für das gigantische deutsche Geschwindigkeitsdefizit im Vergleich zum südkoreanischen Internet-Großmeister untersucht werden.

Südkorea hat mit einem Durchschnitt von 26,7 Megabit pro Sekunde und damit die weltweit größte Internetdurchschnittsgeschwindigkeit. In der Weltrangliste der 12,9 Mbit/s liegt Deutschland mit 12,9 Mbit/s trotz aller Breitband-Initiativen der deutschen Politik immer noch auf dem 22. an. Laut dem letzten State of the Internet Report beträgt die globale Durchschittsgeschwindigkeit des Internet 5,6 Mbit/s.

Schließlich ist Deutschland hier mit überdurchschnittlichen Leistungen und mehr als zweimal so schneller. Dagegen ist Südkorea bisher weit voraus, viermal schneller als der Weltdurchschnitt und 7 Mbit/s vor dem an zweiter Stelle liegenden Schweden. Auch Südkorea kann nicht nur an den Höchstwerten glänzen: Knapp zwei Dritteln der südkoreanischen Internetverbindungen erreicht eine Übertragungsgeschwindigkeit von mehr als 15 Mbit/s.

Davon ist in Deutschland nicht einmal ein Drittel der Anschlüsse betroffen. Man sollte aber nicht glauben, dass Deutschland überhaupt nichts für den Ausbau des Breitbands unternimmt. Deutschland hat zwischen dem vierten Vierteljahr 2014 und dem vierten Vierteljahr 2015 seine Internet-Durchschnittsgeschwindigkeit um 46% (Südkorea um 20%) erhöht. Nichtsdestotrotz gibt es 21 Staaten, die über ein schnelles Internet verfügen als wir.

Im Weltranking belegt Deutschland den 22. Rang, im 11. europaweiten den 11. quelle: state of the internet report, Akamai Technologies, Inc. aber warum und was könnte Deutschland tun, um endlich mehr Geschwindigkeit zu erzielen? In Deutschland und Südkorea herrschten zu Anfang der elektronischen Evolution vergleichbare Bedingungen.

Lediglich Südkorea SAMSUNG und LG, Deutschland, haben die Telekom produziert. Vor allem sollte es die Pflicht der Staaten sein, den Ausbau der Breitbandnetze voranzutreiben, denn ein rascher Internet-Zugang ist vor allem eine Frage der Infrastruktur. Südkorea wurde mit finanzieller Unterstützung und Regierungsinitiativen zum bevölkerungsreichsten DSL-Anschluss. Seit den 90er Jahren wird das Internet hier als große Gelegenheit gesehen und von der Gesellschaft angenommen.

Telekommunikationsprovider und die Bundesregierung forcieren den Ausbau der Breitbandversorgung und offerieren seit Jahren auch andere progressive Maßnahmen, wie z.B. den kostenlosen W-Lan-Zugang an öffentlich zugänglichen Orten - eine Maßnahme, die in diesem Jahr in Berlin erst einen holprigen Start erlebte. Fast drei Vierteln des Landes sind gebirgig, und das letzte Dritte beinhaltet einen der weltgrößten Ballungsräume.

In Deutschland gibt es knapp die Hälfe (229 Bewohner pro Quadratkilometer). In den Ballungsräumen fördert die korrespondierende Wohnungssituation der südkoreanischen Bevölkerung einen raschen Ausbau der Breitbandnetze, da aufgrund der guten Wirtschaftslage viele Mehrfamilienhäuser errichtet und mit einem raschen Internetanschluss versehen werden. Obwohl die Mehrheit der Bundesbürger in Großstädten wohnt, gibt es in Deutschland keine solchen Ballungsräume, deren großzügiges Breitbandnetz auf Anhieb vielen Menschen schnelles Internet bieten könnte.

Dabei werden in Deutschland weniger geographische Gegebenheiten berücksichtigt als die jeweiligen strukturellen Stärken einer bestimmten Stadt. Laut einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Auftrag gegebenen Untersuchung sind es vor allem die strukturell starken Ballungsräume, in denen eine gute Internetanbindung und LTE-Versorgung möglich ist. Daß sich daran in der nahen und fernen Vergangenheit wenig ändert, zeigt auch der Breitbandinvestitionsindex: Strukturell schwache Gebiete wie Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern haben keine ausreichenden Bedingungen für den Breitbandausbau:

Auch die Unterauslastung der Glasfaserkabel bis zum Endverbraucher ist ein wesentlicher Faktor, warum Deutschland so weit hinter Südkorea zurückbleibt. Im Inland beträgt der Glasfaseranschlussanteil in Haus und Gebäude nur 1% - in Südkorea sind es mehr als 72%. Vielmehr werden in Deutschland überwiegend VDSL-Verbindungen genutzt. In der so genannten Last-Mile, d.h. dem letzen Teil der Übertragungswege zwischen der Zentrale und dem Kunden, werden die üblichen Kupfer-Telefonleitungen genutzt.

Je lÃ?nger dieser letztgenannte Ã?bertragungsschritt Ã?ber Oberleitungen aus Kupfer lÃ?uft, umso tendenziell minder schnell ist das Internet beim Teilnehmer. Die Tatsache, dass Deutschland nach wie vor überwiegend auf überholte Kupferkabeltechnik setzt, ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass die Telekom ihre DSL-Infrastruktur so lange wie möglich nutzen will, um große und in einigen Regi -sendeinvestitionen in den Ausbau der Breitbandinfrastruktur zu ersparen.

Die Erweiterung der auf VDSL basierenden Infra- und Suprastruktur ist für die Telekom deutlich kostengünstiger als die vollständige Umstellung auf Lichtwellenleiter, da die vorhandene Infra-struktur für diesen Zweck verwendet werden kann. So lange die deutschen Firmen bestrebt sind, das Beste aus der überholten Kupferversorgung herauszuholen, wird Deutschland daher nicht in der Lage sein, den breitbandigen Expansionskurs aufzuholen. Mehr Wettbewerb bei der Erweiterung der Zielgeraden zu gewährleisten, wie es die Bonner Erklärung jetzt verspricht, ist ein erster Akt.

Allerdings wird es sich zeigen, wann der Einsatz von Kupferkabeln nicht mehr rentabel sein wird und auch in Deutschland wird nicht mehr auf den Einsatz von Glasfaserkabeln zurückgegriffen, sondern auf der ganzen Strecke werden echte Lichtwellenleiter eingesetzt. Das Fast-Internet wird bis dahin für viele dt. Haushalten ein unbekanntes Terrain bleiben.

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