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mw-headline" id="Hintergrund">Hintergrund[Quelltext bearbeiten] Regulierungen und Mechaniken für die Internet-Governance sind die Inhalte einer zum Teil heftigen globalen Diskussion zwischen vielen verschiedenen Interessengruppen des Web. Bislang gibt es keinen Konsens darüber, wie die Internet-Governance in den kommenden Jahren auf internationaler Ebene gestaltet werden soll. Obwohl die USA den Stand der Dinge repräsentieren, verlangen viele Staaten, darunter die EU, aber auch viele Schwellenländer, weitreichendere Möglichkeiten der Partizipation und Mitbestimmung.

Im Mittelpunkt des Konflikts stand jedoch die Fragestellung, wer die Aufsicht über die zentralen Quellen im Internet hat. Obwohl die Internetstruktur im Grunde genommen dekonzentriert und unhierarchisch ist, gibt es eine Ausnahme: das Domain Name System (DNS), das aus 13 Root-Servern besteht, das streng hierarchieorientiert in einer Form von Baumstrukturen untergliedert ist.

com, . net, . biz sowie IP-Adressräume liegen seit 1998 in der Verantwortung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), die nach Kalifornien auf der Grundlage eines Absichtserklärung beim American Ministry of Commerce (DoC) eingetragen wurde. Zahlreiche Bundesstaaten haben Befürchtungen zum Ausdruck gebracht, dass die Änderung ihrer Länderdomainnamen der Genehmigung durch die US-Regierung bedarf.

Der US-Bundesstaat will die Sicherung und Stabilisierung des Domain Name and Addressing System (DNS) gewährleisten. Angesichts der Bedeutung des Internets für die Weltwirtschaft verpflichtet sich die USA, keine Maßnahmen zu ergreifen, die negative Auswirkungen auf das Internet haben würden. In den Vereinigten Staaten werden die berechtigten Belange anderer Staaten an der Verwaltung ihrer Länder-Domain-Namen (ccTLDs) anerkannt.

Die USA haben sich daher verpflichtet, mit der Völkergemeinschaft bei der Bewältigung dieser Probleme zusammenzuarbeiten, wobei sie stets die grundlegende Bedeutung der Gewährleistung der Unbedenklichkeit und Stabilit?t der DNA im Auge behalten. Die ICANN ist der geeignete IT-Verantwortliche für DNS im Internet. Bei der Internet-Governance sollte der diesbezügliche Austausch in mehreren einschlägigen Gremien erfolgen.

Aufgrund der Vielfalt der Themen, die Teil der Internet Governance sind, kann es keine einzige Maßnahme sein, die den gesamten Themenbereich angemessen abdecken kann. Die USA erkennen zwar an, dass das bestehende Internet-System funktionsfähig ist, ermutigen aber zu einem kontinuierlichen Austausch mit allen Interessengruppen auf der ganzen Welt in den einzelnen Gremien. In diesen Gremien werden die USA marktorientierte Konzepte und die führende Rolle des privaten Sektors bei der Erschließung des Internet mittragen.

Auf der Vorbereitung des WSIS Ende Sept. 2005 in Genf präsentierte die EU unter der Leitung der britische Ratsvorsitz daher ein Reflexionspapier, das eine grenzüberschreitende Überwachung der wesentlichen Internetquellen zu ermöglichen scheint. Obwohl einige der Entwickungsländer zunächst feststellten, dass sich ihre Standpunkte in dem schwach formulierten Wortlaut widerspiegeln würden, wurden die USA von dem Antrag in seiner Haltung attackiert.

Auf dem ersten Weltgipfel über die Informationsgesellschaft (WSIS) 2003 in Genf wurde dieses Problem daher zum ersten Mal unter dem Motto "Internet Governance" auf einem Weltgipfel der UNO erörtert. Damals gab es jedoch noch keine Einigung darüber, mit welcher Begriffsbestimmung von "Internet Governance" man zusammenarbeiten wollte, um einen Lösungsansatz für das Problem zu entwickeln.

Kofi Annan, damals noch Generalsekretär der Vereinten Nationen, wurde ersucht, eine Working Group on Internet Governance (WGIG) einzusetzen, deren Aufgabe es ist, (1) eine Begriffsbestimmung zu entwickeln, (2) die inhaltlichen Fragen zu erläutern und (3) einen Report zu verfassen, der den Entscheidungsträgern des zweiten Abschnitts des Weltweltgipfels über die Informationsgesellschaft in Tunis im Jahr 2005 an die Hand gibt.

Nach der Erstellung des Berichts und der Handlungsempfehlungen durch die WGIG im Juli 2005, die auch mehrere Muster vorschlug, die eine grenzüberschreitende Beaufsichtigung der ICANN anstelle der jetzigen US-Aufsicht vorsehen, haben die USA ihre Stellungnahme zur Internet Governance vorgelegt. Selbst bei den Verhandlungsprozessen in den drei Tagen vor dem zweiten Teil des Weltkongresses konnte keine echte Übereinkunft über die künftige Form der Internet Governance erzielt werden.

Zusätzlich zu den bisherigen Organen, Verordnungen und Verfahren wurde kürzlich ein weiteres Organ eingerichtet: Ein so genanntes Internet Governance Forums (IGF) wurde durch einen Beschluß des WSIS eingerichtet und vom UN-Generalsekretär im UNO-Sekretariat im Juni 2006 offiziell einzuberufen. Stakeholder aus Ländern, transnationalen Unternehmen, der Wirtschaft und der Bürgergesellschaft erörtern in diesem Diskussionsforum - im Sinne eines Multistakeholderansatzes - eine Fülle von Problembereichen des Internet und seiner mögl.

Vom 16. bis 17. Januar und 15. bis 19. Juni 2006 fand bei den Vereinten Nationen in Genf unter der Führung von Nitin Desai (Sonderberaterin des UN-Generalsekretärs für Internet Governance) und Markus Kummer aus der Schweiz eine erste Konsultation zum Internet Governance Forum statt. Mit der Vorbereitung des Forums beaufsichtigt eine internationale Beratergruppe, die sich aus Repräsentanten der einzelnen Interessensgemeinschaften zusammensetzt und unter dem gemeinsamen Vorsitz von Nitin Desai und dem brasilianischen Diplomaten Hadil da Rocha Vianna steht.

Schlussdokumente des WSIS: Tunis Agenda for the Information Society, in denen die Einrichtung des Internet Governance Forum entschieden wird. Hochsprung Monika Ermert: Zero-Rating: Marketing-Trick gegen Netzneutralitäten oder Internet für Schwellenländer? Im: Heise im Internet. 1. September 2014. Zurückgeholt am 20. Februar 2015. Springen Sie auf Monika Ermert: USA wollen die Steuerung der Internetadministration aufgeben.

Dr. Heise on line. 16. Februar 2014. Zurückgeholt am 18. Februar 2015. Springen Sie auf Wolfgang Kleinwächter: Wird die US-Regierung die Kontrolle über die Internet-Root aufgeben? Rückruf am 18. Februar 2015. Springen Sie auf Monika Ermert: Internet Administration: Shock Exchange im US-Senat zur Reform der IANA.

Ort: Heise im Internet. 16. Februar 2015. Zurückgeholt am 18. Januar 2015. High Jump Monika Ermert: Last Formal Binding To Historic US Internet Control Is Cut. Okt. 2016, zurückgeholt Okt. 2016, Okt. 2016.

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