Greenpeace Strom

Ökostrom von Greenpeace

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Bei GREENPEACE energy sind wir ein überzeugter Kunde.

Grüne Energie: Ökostrom und EEG zwischen Ambition und Wirklichkeit

Die Greenpeace Energy eG ist Deutschlands Ã?ltester und gröÃ?ter Anbieter von Ã-kostrom. Die Umweltorganisation Greenpeace ist jedoch nur eine Quelle von Ideen und Namen, nicht aber der Eigentümer des Energiekonzerns. Aber wer steht wirklich hinter Greenpeace Energy? Ist der Stromversorger wirklich so umweltfreundlich, wie sein Spitzname es suggeriert? Der Gedanke an einen "sauberen Strom" wurde eigentlich von der Umweltorganisation geboren.

Greenpeace hat als einer der Pioniere der neuen Energie vor 15 Jahren die Plattform für die Energieinitiative Energiewechsel gestartet. Es ist Greenpeace einfach nicht gelungen, einen Lieferanten zu finden, der die Anforderungen der Behörde für "sauberen Strom" erfüllt. So wurde 1999 die Greenpeace Energy eG gegründet:

Ein Stromverbund, der einen großen Teil seines Stromes aus regenerativen Quellen gewinnt. Seitdem wird mit Unterstützung der Städtischen Schwäbisch Hall, die in den Themen Netzwerkmanagement und Energierechnung unterstützt, Strom an dt. Haushalten abgegeben, der nach den von Greenpeace festgelegten Gütekriterien als umweltfreundlich eingestuft wird. Die Ökostromanbieterin werben mit dem Motto "Greenpeace Energy: We supply electricity, gases and visions".

Sie müssen es sich noch einmal ansehen, wenn der Nachname einer der berühmtesten Umweltorganisationen auf einmal mit einem Elektrizitätsversorger verbunden wird. Der gemeinnützige Verein ist zwar Gründungs- mitglied der registrierten Kooperative Greenpeace Energy eG, hält aber nur fünf Aktien zu je 55 E. V. Der Verein hält nur fünf Aktien.

Das strenge Greenpeace-Kriterium für umweltfreundlichen Strom wird von der Umweltschutzorganisation vorgegeben. Sie wurden im Zeitablauf immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten und Marktbedingungen angepaßt, zuletzt zum Jahreswechsel 2015: Schwerpunkte sind der Strommix, ein neuartiges Versorgungssystem und ein transparenter und verständlicher Anteil an der Transformation des Energiesystems. Die vollständige Aufgabe der Kernenergie und von Kohlekleis seit der Gründung des Unternehmens ist gleich geblieben und stellt das übergeordnete Leitmotiv von Greenpeace Energy dar.

Der Anteil der Stromerzeugung - also 10% des Gesamtvolumens - muss dabei zumindest zweistellig sein, d.h. aus den Bereichen erneuerbare Energieträger wie Wind- oder Wasserkraft, Bioenergie, Fotovoltaik oder Geothermie.

Für Greenpeace Energy ist die uneingeschränkte Offenheit ein wichtiger Faktor.

Andererseits wollen sie sich deutlich von der Umkennzeichnung von Strom aus Kohle oder Kernenergie als Ökostrom abgrenzen, was laut Greenpeace Energy in der Industrie weit verbreitet ist. Die Firma notiert "No Greenwashing" auf ihrer Flagge. Die Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern wie Windenergie und Fotovoltaik unterliegt natürlichen witterungsbedingten Schwankungen, aber die Versorgung der Kunden muss weiterhin sichergestellt sein.

In diesen Bereichen wird ein entsprechend hohes Engagement der Stromversorger vorausgesetzt.

Zusätzlich zum Motto, Strom aus regenerativen Energieträgern nur aus Österreich und Deutschland zu kaufen, sollte auch die Promotion von neuen Anlagen und Lieferkonzepten strikten Regelungen unterworfen sein. Wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist, sind die Gütekriterien nicht nur erfüllt, sondern noch vorbildlicher als vorgeschrieben: Der Strom-Mix für 2015 wurde mit 88% aus Wasserkraft und 12% aus Windenergie generiert.

Greenpeace Energy produziert den "Ökostrom" zusammen mit seiner 100-prozentigen Tochtergesellschaft Planeten Energy.

Dies ist ein wesentliches Merkmal von Greenpeace Energy - denn es stellt nämlich in der Tat mit Sicherheit fest, dass der Endkunde nur für Grünstrom bezahlt. Auch für den Bau neuer Kraftwerke ist Planet Energy zuständig. Nach den Stromkriterien von Greenpeace müssen wir jeden neuen Kunden innerhalb von fünf Jahren mit Strom aus nicht älter als fünf Jahre alten Werken beliefern.

Zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Planet Energy planten sie den Bau eines modernen Wasserkraftwerks, das ab 2009 ausschließlich Strom für Greenpeace Energy-Kunden bereitstellen wird.

Darüber hinaus kam es zu einer Kostensteigerung und Greenpeace Energy war auf externe Investoren abhängig. Damit kommen wir wieder auf das Problem des Greenwashings über einen Umweg. Das Weser-Kraftwerk ist für Greenpeace Energy nach wie vor ein Eigenprojekt, das seinen guten Namen als Vorreiter bei der Verbreitung neuer grüner Pflanzen begründet.

Zusammen mit EWS und NATÜRLICH, die auch Ökostrom liefern, bauen sie auf einem neuen Marketingmodell für Ökostrom.

Hinter dieser gemeinsamen Maßnahme steht die kontroverse Fördersystematik nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Ökostromanbieter (z.B. Windparkbetreiber ) führen ihren Strom in das Stromnetz ein und bekommen von den Stromnetzbetreibern im Gegenzug eine Festvergütung nach dem EEG. Mit dem Verkauf des Stroms an die Elektrizitätsbörse erhält der Stromnetzbetreiber nicht notwendigerweise den Betrag, den er den Anbietern nach dem EEGG bezahlen musste.

Dies bedeutet im Klartext, dass die EEG-Umlage von den Stromnetzbetreibern an den Letztverbraucher weitergegeben wird, da umweltverträgliche Versorger ihren Strom nicht unmittelbar an einen Stromanbieter, sondern an die Strombörse abgeben. Dies ist auch ein deutlicher Vorteil für den Ökostromanbieter, da er seinen Strom zu einem höheren Preis als Strom aus herkömmlichen Energiequellen absetzen muss.

Das von Greenpeace Energy vorgestellte neue Modell sieht vor, dass der Energielieferant (Netzbetreiber) den Strom unmittelbar vom Energieerzeuger beziehen kann, ohne an der Strombörse eingreifen zu müssen. Hinzu kommt eine Ökostrom-Vergütung, die auch in die erneuerbaren Energieträger investiert werden soll. Als Vorteil des neuen Ansatzes sieht der Initiator vor allem die Tatsache, dass Stromerzeugung und -nachfrage ineinandergreifen.

Weil diejenigen, die heute Grünstrom kaufen, diesen zum größten Teil nicht aus Deutschland, sondern aus Wasserkraftwerken in Skandinavien oder Österreich beziehen. Greenpeace Energy als politisches Akteursmodell zu positionieren, hat zum Zweck, Einfluss auf die energiepolitische Ausrichtung von Bundesregierung und EU auszuüben. Marcel Keiffenheim, Head of Energy Policy bei Greenpeace Energy, hat sich klar für die europaweite Sicherung der europarechtlichen Förderung von erneuerbaren Energieträgern ausgesprochen.

Die Kritik befürchtet, dass regenerative Energiequellen vereitelt werden, und die Unterstützer betrachten dies als Ansporn für eine verstärkte europ. Mitwirkung. Greenpeace Energy konnte bereits erste politische Arbeitserfolge vorweisen.

Für den Ökostromanbieter bedeutet das EEG "eines der bedeutendsten Werkzeuge bei der Restrukturierung der Energiewirtschaft" - deshalb hat Greenpeace Energy die Kampagne "Save the EEG" gestartet. Das vorgeschlagene Greenpeace Energy-Modell birgt Potenziale für Claudia Georgi, wissenschaftliche Journalistin vom Wissenschaftszentrum der Uni Potsdam: "Mir gefiel das Prinzip dieses Direktmarketings, wenn es dem Konsumenten garantieren kann, dass er sauberen und regional erzeugten Grünstrom erhält.

Dass man für Ökostrom zahlt und am Ende einen Mischbetrieb erhält oder lokale Kraftwerksbetreiber nicht fördert, ist ein wenig abwegig. Aber sie will keine überstürzte Begeisterung teilen: "Dennoch ist es noch ein weiter Weg bis zur Green Society. Ziel ist es, von den staatlichen Einkaufspreisen für Strom aus regenerativen Energiequellen wegzukommen und zu einer wettbewerbsfähigen Ausschreibung überzugehen.

Den Auftrag für Ökostrom-Projekte vergibt die Bundesregierung an den Lieferanten, der die niedrigsten Zuschüsse zahlen will. Dies wird voraussichtlich zu einem niedrigeren Preisanstieg beim Strom für den Verbraucher führen.

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