Glas Kabel Internet

Glaskabel Internet

und nicht über lahme Kupferkabel. Kennenlernen Sie das Hochgeschwindigkeits-Internet jetzt. Lichtwellenleiter sind weitaus weniger störanfällig, z.B. bei Stromausfällen, als dies mit einer früheren Internetverbindung möglich ist.

Wie bisher verteilen Sie das Internetsignal über ein LAN-Kabel oder WLAN.

Sind Glasfasern die passende Technologie?

Sind Glasfasern die passende Technologie? Vor dem Hintergrund dieser noch nicht gelösten Problematik erhebt sich die Fragestellung, ob Glasfaserkabel überhaupt die "richtige" Technologie für den Breitbandverbund der nächsten Jahre ist. Schließlich ist es dem Verbraucher gleichgültig, wie er mit dem Internet verbunden ist: Das Wichtigste ist, dass er sich rasch, sicher und zu vernünftigen Preisen bewegt. Wenigstens zum jetzigen Zeitpunkt verfügt Glasfaserkabel nicht über eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit als Kabelanbieter: 100 MBit/s sind der Standard sowohl für FTTH/FTTB als auch für TV-Kabel als Maximum.

Obwohl die Telekom "bis zu 1 GBit/s im Download und 0,5 GBit/s im Upload" zusagt, ist dies als PR-Rausch zu bezeichnen. Telefon und MNet bieten zur Zeit " nur " 100 Mbit/s an. Selbst einige Kabelnetzbetreiber sind mit 120 Mbit-Angeboten de facto kürzer. Doch in zweierlei Hinsicht sind Glasfasern noch immer führend: Zum einen können im Allgemeinen schnellere Drehzahlen erreicht werden als bei Kabeln auf Kupferbasis.

Aus technischer Sicht ist eine Bandbreiten von 1 GBit/s kein Nachteil. Der zweite Vorzug ist der schnelle Hochladevorgang, der sich bereits bei VDSL-Verbindungen bemerkbar macht, bei denen das LWL-Kabel nur auf der Strasse endet: 10 MBit/s zum Uploaden können zurzeit mit keiner anderen Technologie gebucht werden, selbst die superschnellen Kabelverbindungen ermöglichen max. 6 Mrd. s in Übertragungsrichtung, Kabel Baden-Württemberg bietet beim Uploaden nur 2,5MBit/s.

Laut DFTH-Council können bereits 60 MBit/s problemlos über LWL hochgeladen werden: "Nur die Anbieter richten sich an den üblichen Marktstrukturen aus", bedauert Prof. Tauber. Auch die neue Funktechnologie "Long Term Evolution" ermöglicht Downloadraten von bis zu 50 oder gar 100 Mbit/s. Die neue "Long Term Evolution"-Funktechnologie ermöglicht es, die Daten zu übertragen.

Je mehr Benutzer sich die Zellen des Funkgeräts gegenseitig nutzen, desto niedriger ist die freie Übertragungsbandbreite. Wenn also in der Anlaufphase der staatlich unterstützten LTE-Gemeinschaften im ländlich geprägten Bereich noch Schnellinternet zur Verfuegung steht, kann es einige Wochen spaeter mit mehr Verbrauchern ganz anders aussehen. Fachleute erwarten beim Download reell 3 bis 5 MBit/s, beim Upload wird es ein Drittel davon sein.

Bereits ab einer Monatsgrenze von 3 Gigabyte reduziert die Telekom die Bandbreite, wobei der günstigste Preis über 10 Gigabyte liegt: Von einer realen Pauschale kann daher nicht die Rede sein. Eine echte Pauschale ist nicht in Sicht. In der LTE sieht der Verfechter einer bundesweiten Glasfaser-Infrastruktur auch die Möglichkeit, dass sich die Politiker auf ihren Lorbeeren ausruhen und andere Technologien vernachlässigen.

Aktuell haben rund 26.000 Häuser in der Rheinmetropole einen Lichtwellenleiteranschluss NetCologne, so dass rund 150.000 Wohnungen anschlussfertig sind. M Net beliefert rund 60.000 Haushalten in den drei bayrischen Großstädten mit Glasfaserkabeln, bis zum Monat September soll die Anzahl etwa verdoppelt werden, beschreibt Vorstandssprecher Wolfgang Wolfgangs die Status- und Expansionspläne.

Laut Tel beliefert das Unternehmen bereits rund 260.000 Haushalten mit Glasfaserkabeln bis in die eigenen vier Wände; bis Ende dieses Jahr werden es voraussichtlich rund 300.000 sein. Damit liegt die Gesamtzahl der Anschlüsse der drei mit weitem Abstand grössten Glasfaseranbieter weit über den "offiziellen" Zahlen des Freizügigkeitsrates - im Vergleich zu DSL- und Kabelnetzanschlüssen sind sie nach wie vor niedrig.

In Ballungsräumen und ländlichen Gebieten könnte sich die "digitale Kluft" ohne politischen Vorgabe weiter vertiefen: superschneller Internetzugang mit 100 Mbit/s und mehr hier, verhältnismäßig langsamer DSL/LTE mit 3000Kbit/s dort. Eine schnelle Internetverbindung ist nicht nur für private Haushalte erwünscht, sie ist auch für Betriebe unerlässlich. Auf der DSL-Karte gibt es viele Hinweise auf weisse oder lichtgraue Flecken: Die Freelancerin hochlädt ihre Fotos nur in der Nacht fünf Kilometern ausserhalb der Stadtgrenzen Münchens, und es müssen keine größeren Patchs oder Aktualisierungen heruntergeladen werden, um die Band nicht für Stunden zu lähmen.

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