Eins und eins Mobilfunk

Ein und ein Mobilfunk

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Aus 1&1 und Drillisch: Übernahmen schaffen neuen Mobilfunkriesen

Die Firmen 1&1 und Drilling bündeln ihre Kräfte. In Deutschland ist der Mobilkommunikationsmarkt weiterhin in der Aufwärtsbewegung. Nachdem Telefonica E-Plus übernommen hat, steht nun die bevorstehende weitere große Fusion an. Die Firma United Internet aus Montabaur wird den Mobilfunkanbieter Drilling einnehmen. Der Rationalisierungsprozess im dt. Mobilkommunikationsmarkt geht weiter und wird auch für die Verbraucher Konsequenzen haben.

Die 1: 1. und 1. Muttergesellschaft United Internet gab am vergangenen Donnerstag bekannt, dass das in Montabaur ansässige und der Mobilfunkanbieter Bohrisch eine grundsätzliche Vereinbarung zur Zusammenführung ihrer Geschäftstätigkeit getroffen haben. 1&1 Übernahme durch Drillisch: Was sind die Tatsachen? Der Mobilfunk- und Festnetzbereich von United Internet soll mit der Firma Bohrloch verschmolzen werden. Das United Internet-Tochterunternehmen 1&1 wird in die Firma DS eingegliedert, die wiederum unter dem Namen United Internet zusammengefasst wird.

Das Montabaurer Traditionsunternehmen ist bereits mit 20% an der Firma Drilling AG mit dabei. Danach werden rund 72% der Anteile von Bohrloch letztendlich von United Online gehalten. Darüber hinaus wird United Online ein öffentliches Kaufangebot für die restlichen Anteile im Streubesitz unterbreiten. Das Kartellamt muss neben der ordentlichen Generalversammlung von Bohrisch auch die Pläne genehmigen.

Mit der Fusion mit der Firma Drills wird United Internet zur Nr. 4 im deutschsprachigen Telekommunikationsmarkt. Gemeinsam haben die beiden Gesellschaften derzeit 12 Mio. Kundinnen und Kunden und erzielen einen Jahresumsatz von 3,2 Mrd. EUR. Die United Internet erwartet hohe Einspareffekte. Nach eigenen Zahlen werden bereits 2020 rund 150 Mio. EUR und bis 2025 250 Mio. EUR an Ersparnissen erwartet.

Der deutsche Mobilkommunikationsmarkt hat in jüngster Zeit eine Neuausrichtung erfahren. Die Schlacht um Kunde und Marktanteil prägt Dienstleister, die kein eigenes Netzwerk haben. Obwohl der gewinnbringende Vertrieb von Frequenzblocks zu erheblichen Einkünften im Bund führen kann, zahlen die Mobilfunkanbieter die Rechnung. Schließlich leiten sie den Kaufpreis an den Verbraucher weiter.

Darüber hinaus ist der Aus- und Neubau der Infrastruktureinrichtungen eine technische und wirtschaftliche Aufgabe für diese. Der günstige Preis der von Bohrisch gebotenen Tarifangebote ist zum Teil auch auf die Übernahme von E-Plus zurückzuführen. Telefónica war gezwungen, bis zu 30 Prozentpunkte ihrer Netzkapazität an die Firma Drilling zu übertragen. Deshalb hat das Untenehmen den Versuch unternommen, diese Kapazität mit niedrigen Kosten zu befriedigen.

Aber gerade der Zugang zum o2-Netzwerk ist auch für United Internet von Interesse. Bisher hat 1&1 eigene Mobilfunktarife im Vodafone Netz und bei o2 angeboten. Kritiker erwähnen gern die geringen Mobiltelefonkosten in den Anrainerstaaten. An dieser Stelle stossen die Firmen an ihre Kapazitätsgrenzen, was die Anzahl der Lieferanten in Deutschland durch Firmenübernahmen reduziert.

Es ist daher sinnvoll, dass die Mobilfunkpreise mindestens auf kurze Sicht konstant blieben. Auf mittlere Sicht sind wahrscheinlich bessere Handytarife zu erzielen. Bei 1&1 und Drillisch: Was sind die Konsequenzen einer Übernahmen? Erhöhen sich die Mobiltelefonkosten durch die abnehmende Anzahl von Wettbewerbern oder verringern sich die Tarife durch vorteilhaftere und leistungsfähigere Unternehmensstrukturen? Es wird weniger Lieferanten geben.

Mit der Fusion von Dr. Drilling und 1&1 verbleiben neben den drei großen Netzwerkbetreibern in Deutschland nur noch United Online und Dr. Frei.... Mit der höheren Anzahl von Brands und Clients gewinnt United Online noch mehr Marktanteile. Die Chefredakteurin von United Online ist nicht der Meinung, dass die Handypreise in naher Zukunft nachgeben werden.

"Infrastrukturinvestitionen erhöhen die Attraktivität der Mobilnetze. Das bedeutet, dass die Kundschaft nicht mit leeren Händen weggeht. Die Telefonica hatte große Schwierigkeiten mit der Fusion von o2 und E-Plus und hat derzeit Schwachstellen im DSL-Bereich. Selbst für United Internet wird die Fusion nicht einfach sein.

Daher ist es wahrscheinlich, dass die Verbraucher an ihre Grenzen stoßen. Was sind die Konsequenzen der Übernahmen von Drillisch für die Kundschaft? Die Fusion der Telekommunikationsanbieter wird zunächst keine direkten Auswirkungen auf die Abnehmer der Marken Drillisch oder 1&1 haben. Auch nach der Akquisition wird der Fokus zunächst auf der Zusammenführung von Kundensystemen und der Tarifgestaltung liegen. Damit können die Verbraucher weiterhin die vorhandenen Gebühren in Anspruch nehmen.

Am Ende der Tarifperiode wird das Reedereiunternehmen dann den Versuch wagen, die Kundschaft auf neue Zölle umzustellen. Erzwungene Migrationen sind ebenfalls möglich, werden aber sehr wohl nur eine kleine Anzahl von Abnehmern betreffen. Auch wenn der Kunde damit in Berührung kommt, hat er ein außergewöhnliches Entgelt.

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