Dsl Vergleich 2015

Dsl-Vergleich 2015

12.08.2015. Nutzen Sie die Gelegenheit und bewerben Sie unseren DSL-Vergleich. Vergleichen Sie DSL und sparen Sie Geld.

Die Telekom hat schließlich ihr Zielvorgabe von einer viertel Million zusätzlicher DSL-Kundenverträge im Jahr 2015 übertroffen. Alleine im vierten Quartal 2015 wuchs sie um weitere 48.000 Kontrakte und erhöhte die Zahl der DSL-Kundenverträge im Vergleich zum Vorjahr um 283.000 auf über 12,64 Millionen. Die Deutsche Telekom führt diesen Erfolgsfaktor nicht zuletzt auf den systematischen Ausbau ihres Netzes zurück.

Insbesondere die schnelleren faseroptischen Verbindungen - vor allem LWL- und Vektorverbindungen - sind gefragt. Die Deutsche Telekom erzielte im vierten Quartal 2015 das bisher stärkste Wachstum in dieser Geschäftsfeld. Die Anzahl der Telekom-Kundenverträge in diesem Bereich stieg im Bereich von Ende September bis Ende September um 310 000 auf über 2,9 Mio. Stück.

Für die Deutsche Telekom ist die steigende Durchdringung von Hochleistungsanschlüssen nicht nur deshalb von Bedeutung, weil sie die Basis für ausgefeilte Zusatzdienste wie das eigene digitale Fernsehen Telekom Entertain bilden. Mehr als 21 Prozentpunkte der breitbandigen Kunden der Telekom schauen nach einer längeren Startphase nun auch digitales Fernsehen.

Im Jahr 2015 stieg die Anzahl der Entertain-Abonnements um 9,9 Prozentpunkte auf 2,68 Millionen, womit auch die satellitenbasierte - und damit weniger bandbreitenintensive - Angebotsvariante Entertain Sat in dieser Kennzahl enthalten ist. Die Telekom will nach eigener Angaben in den kommenden Jahren "überproportional am TV-Markt partizipieren". Die Deutsche Telekom will ihren Kundinnen und Verbrauchern als integriertes Telekommunikationsunternehmen so viele Angebote wie möglich aus einer Quelle bieten - vom Festnetz-Internet und der Mobilfunktechnik über digitales Fernsehen bis hin zu Diensten wie Wolke.

Die Telekom hat mit der Markteinführung ihres neuen Kombinationsprodukts Telekom MagentaEINS einen großen Fortschritt in diese Hinsicht gemacht. Die Telekom hat auch mit dem im Sept. 2014 gestarteten Paketangebot die Erwartungen mehr als übertroffen; bis Ende 2015 hatte sie bereits die 2 Mio. MagentaEINS-Kundenmarke überschritten. Auf der anderen Seite: Die im Zuge der MagentaEINS-Tarife eingeräumten Preisnachlässe sollen laut Telekom maßgeblich dazu geführt haben, dass die eigenen Festnetzumsätze trotz der gesteigerten Kundenzahl und höherer TV-Erlöse leicht zurÃ?

Die Herangehensweise, sowohl Mobilfunkkunden als auch Festnetzkunden mit weiteren Rabatten zu honorieren und damit eine größere Loyalität zu erreichen, ist natürlich nichts Neues. Die Telekom selbst hatte sich bereits 2013 mit einem besonderen "Familienpaket" am Strommarkt behauptet, das die Bereiche Fest, Mobil und Telekom Entertain zu einem Gesamtpaket bündelt.

Der " kombinierte Vorteil " von o2, der im Frühling 2012 eingeführt wurde, geht noch weiter zurück, und auch bei MagentaEINS reagiert die Firma kurz nach der Einführung mit einem ähnlichen " All-in-One " Produkt. Dennoch hat die Telekom mit dem MagentaEINS-Angebot einen ganz speziellen Punkt erreicht - sei es durch das wirkungsvolle Branding, den aufwändigen Marketing-Push oder einfach das passende Zeitgefühl.

Inspiriert von der gelungenen MagentaEINS-Kampagne waren die Mitbewerber offensichtlich: In der ersten Phase hat Wodafone im Jahr 2015 seine Produktelinie "All-in-One" in "Vodafone Red One" umstrukturiert. Schliesslich sind seit Januar 2016 die neuen Kombi-Pakete "o2 Blue One" bei o2 anstelle eines allgemeinen "Kombinationsvorteils" erhältlich - der einheitliche Markenname soll den Zugriff für die Konsumenten erleichtern.

Wenigstens für Wodafone hat sich die Umstellung bereits ausgezahlt, der Anbieter sprach von einer "ermutigenden" Akzeptanz der Wodafone Red One Tarife durch die Kundschaft. Im Übrigen tritt das Mobilfunkgeschäft wieder stärker in den Fokus, nicht zuletzt mit o2 DSL. Obwohl o2 die lang erwartete Trendumkehr mit einem Plus von 5000 DSL-Kundenverträgen im vierten Quartal 2015 kaum verfehlt hat, hat sich der Kundenabgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereits mehr als halbiert. Bei den DSL-Verträgen hat sich die Abwanderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.

Auch hier war das große Kaufinteresse an alternativen VDSL-Verbindungen (+ 73.000 Kundenkontrakte im vierten Quartal 2015) ausschlaggebend. Telefónica Deutschland hat Ende Dez. 2015 gar eine neue WDSL-Kampagne ins Leben gerufen, mit der das Unterneh-men ausdrücklich "seine Position im Bereich der Konvergenz" unterstützen will. o2 verspricht sich hier noch großes Potential, da Deutschland als Ganzes nach wie vor ein "moderat konvergierender Markt" ist, der den Verbrauchern mit gebündelten Produkten "nur geringfügige Preisnachlässe" bietet.

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