Dsl Störabstandsmarge

Störungsgrenze Dsl

Mit diesen Router-Tools wird die Qualität Ihres DSL-Anschlusses analysiert. Dies ist die Einstellung: Störungsabstand / Signal-Rausch-Verhältnis. Es lohnt sich immer, einen Blick auf den aktuellen Zustand des DSL-Anschlusses der Fritzbox zu werfen. Ergänzung: Die Störungsabstandsspanne schwankt derzeit extrem. Die grüne Power/DSL-LED der FritzBox blinkt dann.

COMMUNITY-WIKI] Störungsgrenze: Holen Sie mehr aus Ihrem DSL-Anschluss heraus.

Bei einigen DSL-Anschlüssen können Sie mit einer Befritzbox durch einen Tricks mehr Tempo erreichen. Beim DSL-Synchronisieren verhandelt das DSL-Modem der Befritzbox die Übertragungsverhältnisse mit dem DSL-Port des DSLAMs. Störungsgrenze: Dies ist die "Reserve", die die Befritzbox mit dem DSL-Anschluss unternimmt. Es geht in diesem WLAN um den Interferenzbereich.

Mit Hilfe dieser Reserven werden die zunehmenden Störungen während des DSL-Anschlusses kompensiert. Bei zunehmender Störung wird also der DSL-Anschluss nicht unterbrochen, aber diese Ressource wird verwendet, um die Verbindung zu synchronisieren. Das zeigt sich dann daran, dass die Störabstandsspanne abnimmt, d.h. die Reserven bei stärkeren Interferenzeinflüssen abnehmen.

Andererseits heißt das, dass Sie eine größere Breitbandgeschwindigkeit erreichen können, wenn Sie die Reserven etwas nachlassen. Sie haben mit einer der Fritzboxen mehrere Optionen, um dies zu tun. Es ist jedoch auch zu beachten, dass eine geringere Störspanne/Reserve zu häufigeren DSL-Unterbrechungen führen kann. Wenn Sie dann den o2-Support aufrufen, wird dies wahrscheinlich die Übertragungsgeschwindigkeit ("DSLAM-Datenrate Max.") aufgrund der niedrigen Störgrenze einschränken.

Im Falle von Fehlern ist es besser, sich nicht an den o2-Support zu halten, sondern zuerst die vorgenommenen Anpassungen zurückzunehmen und andere Einstellungen auszuprobieren. Ist die Fehlerabstandsspanne im Laufe des Tages sehr konstant, ist das gut. Bei starken Schwankungen der S/N-Marge besteht eine hohe Eintrittswahrscheinlichkeit, dass eine Reduzierung der S/N-Marge zu einer Unterbrechung führt.

Der interne Paramter "DownstreamMarginOffset" ist in der Befritzungsbox enthalten. Dies wird in der Regel verwendet, um die Interferenzmarge zu vergrößern. Bei einer standardmäßigen Synchronisation der Befritzbox mit einem Störabstand von 9dB würde DownstreamMarginOffset=1 zu einem Störabstand von 10dB aufkommen. Da wir die Interferenzmarge reduzieren wollen, benötigen wir für DownstreamMarginOffset positive Rückseiten. Unglücklicherweise arbeiten in neuerer Firmware positive Zahlen nicht so zuverlässig wie positive Zahlen.

Sie müssen also unterschiedliche Negativwerte probieren und darauf achten, dass der angestrebte Interferenzbereich erreicht wird. Bei älteren Firmware-Versionen (die meisten davon vor Fritz! OS 06. 10) könnte man die Marge in Zehntel eines dB setzen, so dass die Reduzierung von 20 Zehntel eines dB, also 2 dB, durch den Einsatz von Offset=-20 erfolgen würde. Einmal habe ich die Zahlen von +4 bis -10 auf meiner Filialbox 7490 am VDSL-Anschluss durchgegangen.

Im Grunde kann man feststellen, dass eine dB-Rauschgrenze etwa 6% Drehzahl ausmacht. Durch den Einsatz von DownstreamMarginOffset=-5 auf meinem VDSL-Anschluss kann ich einen Störabstand von 2dB und ca. 43% mehr Tempo erreichen. Im vorliegenden Beispiel wird als Webbrowser Mozilla verwendet, es arbeitet auch mit Chrom, Internet Explorer und Edge (vermutlich auch mit anderen).

Zuerst rufen Sie das Web-Interface der Befritzbox auf und navigieren zu z. B. über das Menü unter: Int=>DSL-Informationen=>Störsicherheit. Wenn die Registerkarte Störfestigkeit nicht eingeblendet ist, muss zunächst die erweiterten Ansichten eingeschaltet werden. Es geht auf dieser Website nun um die "Target Disturbance Margin". Standardmässig ist diese auf "maximale Leistung" eingestellt, was "DownstreamMarginOffset=0" ist. Nun müssen wir "value=0" durch "value=X" ersetzt werden, worin "X" der Sollwert für DownstreamMarginOffset ist.

Hierzu müssen Sie auf "value=0" doppelklicken und dann die "0" durch den entsprechenden Zahlenwert, z.B. "-2", ersetzten und dann nochmals überprüfen, ob dieser Auswahlknopf ebenfalls eingeschaltet ist und das ganze "Apply". Unter dem Reiter "DSL" können Sie das Resultat bei Störungsabstand nachlesen. Falls Sie mit dem Resultat nicht einverstanden sind, sollten Sie andere Ergebnisse einplanen.

Sie können den Wert des Parameters "DownstreamMarginOffset" auch verändern, indem Sie die Einstellung aus der Befritzbox speichern, den Wert in der Backup-Datei verändern und die Einstellung wieder in die Befritzbox einlesen. Nachteilig ist hier, dass die Befritzbox immer nach dem Ladevorgang der Settings neu startet, so dass es lange dauern kann, wenn Sie andere Values testen wollen.

Zuerst sollten Sie die Parameter aus der Frittebox auslesen. Gehen Sie dazu auf Systeme -> Backup -> Speichern in der Weboberfläche. Hier müssen Sie ein Passwort eingeben und können dann die Eingaben "speichern". Öffnen Sie nach dem Start der FBEditoren die abgespeicherte Zieldatei ( "FBEditor" kann die Einstellung natürlich auch gleich aus der Frittebox laden) und recherchieren Sie dort über Edit -> Search nach "DownstreamMarginOffset".

Die neue Konfigurationsdatei kann dann im Web-Interface der Befritzbox unter Systeme -> Backup -> Rücksicherung -> Rücksicherung nach Passworteingabe wieder in die Befritzbox geladen werden. Danach startet die Befritzungsbox neu. Bei Verwendung einer älteren oder geänderten Firmwares (Fritz! OS 06. 24 oder älter) können Sie über den Telnet-Zugang den Paramter "DownstreamMarginOffset" umstellen.

Das hat den Nachteil, dass es sehr einfach ist, unterschiedliche Messwerte auszuprobieren und ist das empfehlenswerte Verfahren, wenn Sie bereits Konsolenzugriff auf die Befritzbox haben. Weiterführende Startmöglichkeiten für Telnet finden Sie hier: Starte PuTTY und gib "fritz. box" für Hostname ein. Wurde die Faltschachtel mit einem Kennwort geschützt, wird dieses nun angefordert.

Falls es funktioniert hat, bist du in der Frittebox angemeldet. Die Fehlerdistanzmarge kann mit dem folgenden Kommando eingestellt werden: Dies stellt den DownstreamMarginOffset auf -2 und führt zu einer automatischen Resynchronisation des DSL. Wird mit dieser Vorgehensweise der Messwert auf "0" eingestellt, findet keine automatisierte Resynchronisation statt. Dann kann man z.B. die Befritzungsbox erneut hochfahren, damit der eingegebene Betrag akzeptiert wird.

Die Abfrage des aktuellen Sollwertes erfolgt mit dem folgenden Befehl: Hier wird anstelle von "w" (Schreiben) ein "r" (Lesen) abgefragt. Jetzt können Sie im Webinterface sehen, wie die neuen Synchronisierungswerte der Befritzbox sind. Entspricht der angezeigte Betrag, können Sie das Pseudofenster PuTTY verlassen und die Meldung quittieren, wenn Sie das Dialogfenster wirklich mit OK verlassen möchten.

Mehr zum Thema