Deutsche Telekom Telefonauskunft

Telefonauskunft der Deutschen Telekom

Diese Haltung zeigte sich besonders deutlich in der Position der Gewerkschaft zum Outsourcing von Verzeichnisrecherchen. Bei Rechtsstreitigkeiten geht es in erster Linie um die tatsächlichen Kosten der Auskunftserteilung. Die Deutsche Telekom beabsichtigt, diesen Service ab Anfang September anzubieten. Der Kunde ermächtigt die ASC AG hiermit, seine Teilnehmerdaten an die Deutsche Telekom zu übermitteln.

Die Telekom will die Privattelefonauskunft einstellen.

Vgl. auch: Tritt die Telekom in den britischen Markt ein? Die Deutsche Telekom AG will eine privatwirtschaftliche Telefonauskunft in Trier bei Bedarf ausstellen. Bereits seit dem 16. Juni bietet die Herzogs Telecom für 150 Sek. Informationen zu Telefonnummern im Wert von zwölf Pfennigen an. Die Standardinformationen kosten bei der Telekom 60 Pfennige.

Die Herzog Telecom wird eine von der Telekom abgegebene Abmeldeerklärung rechtlich ueberpruefen, sagte der Geschaeftsinhaber Sven Herzog am vergangenen Wochenende der dpa. In ihrem Antrag weist die Deutsche Telekom auf die Rechte ihrer Tochtergesellschaft EnTeMedien an den hinterlegten Rufnummern hin. Die Verteilung von privaten Rufnummernsammlungen war auch aus Telekomsicht nicht zulässig.

Nun verlangt die Telekom eine Unterlassungsanordnung, in der dem Trieraner Konzern eine Geldbuße von 15.000 Mark für alle weiteren Informationen, die er nach Vertragsunterzeichnung erhält, auferlegt wird. Die Rechtslage wird von Herzog unterschiedlich bewertet. Seiner Meinung nach ist die Nutzung von privaten Rufnummernsammlungen erlaubt, sagte Sven Herzog. Auch mit den telefonischen Informationen über das fremde Land ist ein Abstecher ersichtlich.

Bei Bedarf koennte Herzog auch Anrufe an die Telekom weiterleiten. Der Unterschied zwischen dem niedrigen privaten Preis und dem Telekom-Preis wird dann durch den Auftraggeber mit seiner Anzeige ausgleichen.

"Wirtschaftwoche ": Deutsche Telekom will telefonischen Informationsdienst vertreiben

Der Telekom-Chef will seine Telefonauskunft 11833 verkaufen, so ein Report der "Wirtschaftswoche". Die Deutsche Telekom rechnet laut "Wirtschaftswoche" bereits in den nächsten Woche mit attraktiven Angeboten. Davon wären nur rund 40 Telekom-Mitarbeiter der Telekom AG in Deutschland mitverantwortlich, da die Nachfragen bereits von mehreren hundert Call-Center-Agenten bei Drittdienstleistern bearbeitet werden. Für den Umsatz hofft die Telekom auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag.

Die Zeitschrift schreibt, dass die Börsenkapitalisierung des Münchener Wettbewerbers Telegate in Hoehe von 450 Mio. EUR als Benchmark angesehen wird. Nach den Informationen hat die Deutsche Telekom bei einem Umsatzvolumen von 200 Mio. EUR einen Anteil von 60 Prozentpunkten. Die Telegate hatte zuletzt wegen zu hoher Datentarife rund 100 Mio. EUR von der Telekom vor Gericht erlangt.

Die Telekom hatte im gegenteiligen Fall die Telegat wegen zusätzlicher Ansprüche in Millionenhöhe verklagt und bereits zwei dieser Klagen verlor.

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