Bundesnetzagentur Sendemasten

Sendemasten der Bundesnetzagentur

Ein' Sendemast' hat in der Regel mehrere Sendevorrichtungen. Es fällt mir nur schwer festzustellen, wer auf diesem Mast sendet. Einer wird von vielen Masten erschaffen. Wie weit unterscheiden sich die Reichweiten der Sendemasten in Kilometern? Das Cloud-Display zeigt eine Gruppe von Sendemasten.

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Die Bundesnetzagentur sorgt mit dem Standortprinzip dafür, dass die in Deutschland gültigen Grenzen für den Personenschutz in elektrischen Feldern von Funksystemen einheitlich und ohne Einschränkung eingehalten werden. Jedes Funksystem, das ein Standortzertifikat erfordert, wird von der Bundesnetzagentur einzeln ausgewertet und in regelmäßigen Zeitabständen auch am Aufstellungsort geprüft. Technisch bedingte Veränderungen, die zu einer Erhöhung des von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Sicherheitsabstands führt, führten zu einer Neubeurteilung, d.h. zu einer Angleichung der zu beachtenden Arbeitsabstände.

Können die von der Bundesnetzagentur in der Standorturkunde angegebenen Schutzabstände am Aufstellungsort nicht eingehalten werden, darf das betroffene Funksystem den Verkehr nicht aufgeben.

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Die im Funkinformationsfenster angezeigte Anzahl der Radarantennen entspricht nicht der Istzahl. Anwort: Das Informationsfenster listet die Antennensysteme eines Standortes auf, die im Zusammenhang mit dem Standortzertifikat ausgewertet wurden. In der Regel kann die im Datenbankinformationsfenster festgelegte Anzahl der Antennensysteme von der Anzahl der auf dem Antennenmast montierten Antennensysteme abweicht, da immer nur Sendeantennen, aber keine Empfängerantennen betrachtet werden.

Denn nur Senderantennen senden ein elektromagnetisches Feld aus. Fragestellung: In den verschiedenen Vergrößerungsstufen werden in den Landkarten nur die Messstellen wiedergegeben. Weshalb ist dies nicht auch für die Positionen von Funksystemen möglich? Anwort: Diese Funktionalität konnte nur mit einer deutlichen Beschränkung der Klarheit der Karten aufrechterhalten werden. Daher werden die Positionen von Funksystemen nur in der zuletzt eingestellten Zoom-Stufe (Karte mit Straßennamen) wiedergegeben.

Die Informationsfenster der Ortsdatenbank beziehen sich auf "andere Funkgeräte". Die Datenbasis umfasst neben Mobilfunksystemen auch eine große Anzahl von Polizei- und Rettungsfunksystemen. Diese wurden aus Gründen der Sicherheit mit den Datenfunkstandorten, Betriebsfunk und Richtfunk unter der Überschrift "Sonstige Funkgeräte" zusammengeführt. Fragestellung: Wenn eine neue Funkantenne an einem Hubgerüst mit bereits vorhandener Funkeinrichtung montiert wird, nimmt die Gesamtfeldstärke in der Umgebung des Hubgeräts zu.

Die Sicherheitsabstände für das Standortzertifikat werden nicht nur unter Berücksichtigung der Übertragungsleistung der neuen Radarantennen berechnet. Darüber hinaus werden die Leistungsdaten der bereits eingebauten und noch in Funktion stehenden Übertragungsantennen in die Kalkulation miteinbezogen. Zusätzlich werden bei der Bestimmung des Sicherheitsabstandes auch die Funkstärken anderer Funksysteme in der Umwelt mitberücksichtigt.

Das Standortzertifikat enthält somit eine abgeschlossene und weitreichende Sicht auf den Standort der Funkinstallation und keinesfalls nur auf die gewünschte Installation. Fragestellung: Wird bei der Bestimmung der Sicherheitsabstände im Zusammenhang mit dem Standortzertifikat beachtet, dass Funkgeräte mit fluktuierender Energie aussenden? / Ausreichend der Sicherheitsabstand, auch wenn das System mit Höchstleistung ausstrahlt? Antwortet: Ja.

Es werden für alle Größen Höchstwerte unterstellt - eine Tatsache, die im Realbetrieb selten vorkommt, da z. B. Mobilfunksysteme einerseits mit fluktuierender Energie und andererseits kaum mit dem Maximalwert ausstrahlen. In den von der Bundesnetzagentur berechneten Sicherheitsabständen liegen daher weitere Sicherheitslücken. Die Bundesnetzagentur ermittelt die Sicherheitsentfernungen nur auf der Grundlage von Kalkulationen.

Die Kalkulation ist ausreichend. Nicht zuletzt müssen Funker dem Gesuch um eine Standort-Bescheinigung nicht nur alle Leistungsdaten der Funkantennen, sondern auch Geländepläne mit den Gebäuden in der Nähe und der Benützung der Bauten oder z.B. Konstruktionszeichnungen beilegen, wenn die Installation auf einem Hausdach erbaut wird. Fragestellung: Ich habe herausgefunden, dass sich die Positionen der Funkgeräte auf den Karten in der Datenbasis von den tatsächlichen Positionen unterscheiden.

Teils sieht es so aus, als ob die Funkgeräte auf einer anderen Strecke sind? Die Daten in der Karte können bis zu 80 m vom tatsächlichen Ort entfernt sein. Ausgehend von den Daten in der Datenbasis und dem Informationsfenster kann der genaue Ort der Fabrik nicht ermittelt werden. Fragestellung: Gibt es einen Unterscheid zwischen Funkgerät und Funkantenne?

Antwortet: Ja. Eine Senderantenne ist eine Einzelantenne. Ein Funksystem kann dagegen aus mehreren Senderantennen zusammengesetzt sein, z.B. aus Senderantennen, die in verschiedene Richtungen zeigen.

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