Anschluss für Internet

Internetverbindung

Aber wer den Anbieter wechselt, hat oft monatelang überhaupt keine Verbindung. Es gibt nicht jeden, der vom Provider seiner Wahl eine Internetverbindung erhält. Diese Kosten müssen Sie als Mieter nicht tragen. Informieren Sie jedoch den Vermieter schriftlich, dass Sie den Anschluss nicht mehr wünschen. Wir als Swisscom KMU-Partner bieten Ihnen qualitativ hochwertige, zuverlässige und schnelle Internetverbindungen.

Das Recht auf Internet: Von wem wird der Anschluss finanziert?

In Österreich hat jeder Mensch gesetzlich Anspruch auf einen "funktionierenden Internetanschluss" zu einem "erschwinglichen Preis". Allerdings ist noch nicht klar, wie rasch dieses Internet sein muss und wer für seine Produktion bezahlen muss. Um einen Internetanschluss einzurichten, wurde zunächst der regionale Telekommunikationsdienstleister Liwest befragt. Für den Bediener ist die Anlage zu aufwendig.

Der Oberösterreicher wandten sich dann an die Telekom. Wiederum wurde ein Mechaniker zu ihr geschickt, der zunächst die Schnelligkeit des beweglichen Internet von A 1 untersuchte. Es wurden ein bis zwei Megabits pro Sekunden ermittelt. Die Technikerin sagte, das würde sie nicht erfreuen und riet ihr, ein Seil zu verlegen.

Dafür musste die Strasse gebrochen und auf eigene Rechnung ein leeres Rohr verlegt werden. "â??Ich versteh nicht, warum wir fÃ?r eine Linie auf öffentlichem GrundstÃ?ck zahlen und uns um alles selbst kÃ?mmern mÃ?ssenâ??, sagt der Verbraucher. In Österreich gibt es kein grundlegendes Recht auf eine einwandfreie Internetanbindung, fragt sie sich.

Ein solches grundlegendes Recht gibt es, so Gregor Goldbacher, Rechtsanwalt bei der RTR, der Aufsichtsbehörde für Radio und Telefon. Im Telekommunikationssektor ist dies der "Universaldienst", der jedem in Österreich das Recht auf einen Sprachtelefonanschluss und einen Internetzugang einräumt. "Doch die dem Menschen zustehende Bandweite ist noch nicht beurteilt worden", sagt Goldbacher.

Goldbacher bewertet den gemessenen Betrag von ein bis zwei MegaBits pro Sekunde auf kritische Weise. RTR geht zurzeit von einer Breite von zwei Mbit aus. Der Gesetzgeber spricht von einem "funktionalen Internetzugang". Hierzu gehöre das Internet-Banking, das Betrachten von Websites und das Versenden von Emails. Inwieweit der vom Telekom-Techniker ermittelte Gesamtwert von ein bis zwei Megabits für die gesetzliche Basisdienstleistung zu niedrig ist, darüber lässt sich streiten.

"Mit dieser Universaldienstleistung geht es darum, glaubwürdig zu machen, dass kein einzelner Netzbetreiber diese Dienste erbringen kann", sagt Goldbacher. Es wurde empfohlen, an die drei großen Netzbetreiber A1 Telekom, T-Mobile und Drei sowie an alle lokalen Netzbetreiber zu schreiben. Nur wenn keiner der Operatoren zur Verbindungsaufnahme vorbereitet ist, kann man nach Angaben des Anwalts seinen Lieferanspruch durchsetzen.

Das Bundesverkehrsministerium wäre in diesem Falle immer dafür, den letzen formalen Universaldienstanbieter - in Österreich ist dies die Telekom - gegebenenfalls durch eine offizielle Entscheidung zum Aufbau einer Verbindung zu einem "erschwinglichen Preis" zu zwingen, sagte Goldbacher. Die Verbraucher müssen die Ausgaben für den Bau einer Pipeline nur dann tragen, wenn der Marktpreis "erschwinglich" ist.

Mit welcher Technik die Grundversorgung erfolgt, bleibt der Telekom überlassen. Aufgrund der damit verbundenen höheren Preise ist ein Festnetzanschluss in der Regel die letztmögliche Wahl, sagt Goldbacher. Vor der Beantragung der Grundversorgung durch die Verbraucher beim Ministerium rät Gregor Goldbacher, sich an die RTR-Schlichtungsstelle zu wende, die jeden Einzelfall prüft und eine gütliche Einigung sucht.

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