Anbieter Wechseln Internet

Providerwechsel Internet

Welche neuen Anbieter werden überhaupt berücksichtigt? Ein Lieferantenwechsel ist mit einigen Hürden verbunden. Wie Sie die Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung - Telefon und Internet - überprüfen können: Bevor Sie jedoch wechseln, sollten Sie sich über die damit verbundenen finanziellen Hürden im Klaren sein. Ja, wenn es nicht um die Verbindung mit einem anderen Anbieter ginge!

Internet-Provider wechseln: Geldbußen für lange Wartezeiten

Wenn es zu lange dauert, bis Sie Ihren Internet Service Provider wechseln, können dem Provider höhere Geldbußen auferlegt werden. Bereits drei große Anbieter müssen bezahlen. Nach der Novellierung des TKG von 2012 darf die Unterbreitung von Telefon- und Internetverbindungen im Falle eines Anbieterwechsels einen Tag nicht überschreiten. Dazu müssen der bisherige und der neue Lieferant zusammenwirken.

Die vorliegende Anpassung soll die Umstellung erleichtern. Nach einer Mitteilung der FNB wurden drei große Telekommunikationsgesellschaften mit einer Geldstrafe von 225.000 EUR belegt. Diesen Gesellschaften wird vorgeworfen, bei einem Lieferantenwechsel mehrfach gegen ihre Verpflichtungen verstossen zu haben. Darüber hinaus kündigte der Vorsitzende der BNetzA, Jochen Homann, an, dass bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen einen vierten Anbieter anhängig ist.

Die BNetzA hat auf Wunsch von Heise Online die Frage, welche Firmen beteiligt sein sollen, nicht beantwortet. Allerdings würden in der Presseerklärung festgestellt, dass 70 Prozentpunkte aller Reklamationen auf die vier beteiligten Anbieter entfallen. Laut Heise Online sind dies Telefónica, Voodafone und 1&1. Das vierte Vertragsverletzungsverfahren gegen die Telekom soll eröffnet worden sein.

Im Falle eines Verstoßes ist die BA berechtigt, Geldbußen bis zu 100 000 EUR zu erheben. Die Autorität zollte den drei Providern positive Anerkennung dafür, dass sie mit automatisierten Interfaces an der nachhaltigen Lösung des Konflikts gearbeitet haben. Die Geldbußen sind noch nicht endgültig. Berufung kann von den betreffenden Dienstleistern beim Landgericht Bonn eingelegt werden.

Wenn Sie auch beim Providerwechsel Schwierigkeiten haben, können Sie sich an die BA melden. Für Beschwerden bei einem Providerwechsel gibt es eine eigene Meldestelle. Die BNetzA stellt auf dieser Website ein Anmeldeformular zum Herunterladen zur Verfügung, das vollständig auszufüllen und per E-Mail an antk-anbieterwechsel@bnetza. de zu senden ist. Nach der Kontaktaufnahme mit dieser Reklamationsstelle wird sich die BA mit dem zuständigen Anbieter in Kontakt setzen, um das aufgetretene Risiko zu beheben.

Bei weiteren Fragestellungen steht Ihnen der Verbraucherdienst der BNetzA zur Verfügung. Er ist von Montags bis Freitags von 9 bis 12 Uhr unter 030/ 22 480 500 erreichbar. Das ZDF-Programm Frontal 21 hat die Klagen über die Telekom in einer Programmausstrahlung am Donnerstag bearbeitet. Danach nehmen die Schwierigkeiten beim Providerwechsel oder Wechsel noch zu, auch wenn die BA bereits Geldbußen auferlegt hat.

Weil die Telekom weiterhin die "letzte Meile", d.h. die vom Verteilerschrank zu einer Ferienwohnung führenden Glasleitungen, beherrscht, müssen auch andere Anbieter einen Telekom-Techniker entsenden und können einen Umbau nicht selbst übernehmen. Mit anderen Worten, auch wenn Sie von Wodafone auf O2 wechseln, ist die Telekom immer noch eine wichtige Größe.

Im ZDF stand ein Telekommunikationstechniker unbemerkt vor der Fernsehkamera und sprach über den großen zeitlichen Druck, den die Telekom auf ihre Mitarbeiter ausübt. Dementsprechend haben die Monteure acht Bestellungen pro Tag, von denen sie in der Praxis keinen verwalten. In Summe haben sich die Reklamationen an die BA im vergangenen Jahr stark erhöht.

Waren es zwischen Jänner 2012 und Jänner 2013 noch 15.242 Reklamationen von Verbrauchern, so waren es im Vorjahreszeitraum 25.361 Reklamationen. Hinweis: Der Providerwechsel kann, wie oben erwähnt, höchstens einen Tag in Anspruch nehmen. Natürlich kann das nicht gehen, wenn die Telekom-Techniker mit dem Zeitdruck nicht mithalten können und Sie schon seit mehreren Tagen warten.

Darüber hinaus wird der Telekom vorwirft, bei der Vergabe von Terminen die Kundschaft anderer Anbieter diskriminiert zu haben. Nach Ansicht von Tatjana Halm, Rechtsexpertin der Konsumentenzentrale Bayern, besteht der Befund, dass die Kundinnen und -kundinnen anderer Anbieter mittags die weniger attraktiven Terminangebote erhalten würden. Teilweise kamen die Monteure nicht einmal zur verabredeten Zeit, so dass die Auftraggeber zwei bis drei Tage Urlaub nehmen mussten.

Die Telekom hat trotz aller Kritiken nur an die Front 21 wegen der Vorwürfe geschrieben. Es wurde gesagt, dass die Beanstandungen der Wettbewerber faktisch unrichtig seien und die Fakten verzerrten. Laut Telekom "arbeitet sie in konstruktiver Weise an der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen".

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