Alfred Neumann

Das ist Alfred Neumann.

Alfred Neumann wurde in Lautenburg geboren, einer westpreußischen Stadt auf halbem Weg zwischen Graudenz und Soldau. Der ebenfalls in seiner Emigration erfolgreiche Schriftsteller Alfred Neumann widmete sich dem Film. Umfassende Sammlung von Rätselgedichten von Alfred Neumann, meist mit Lösungen. Schachspielerprofil von Alfred Neumann: chess games, game style, ranking, tournament history and community comments. Weitere Informationen von Alfred Neumann finden Sie im Shop.

Leben[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Dr. Alfred "Ali" Neumann (* 16. 12. 1909 in Schöneberg; 19. 12. 2001 in Berlin) war ein Bundespolitiker, MdL im Politbüro des SED-Zentralausschusses und 1965-1968 MdL der DDR. Neunmann wurde zum Schreiner ausgebildet. Im Jahr 1919 schloss er sich dem Arbeiterverein "Fichte" an, der 1928 ebenfalls Mitglieder der Streitgemeinschaft für Roten Sportteinheit (KG) wurde.

1929 wurde Neumann in die KPD aufgenommen und 1930 in die Regionaldirektion der KL. Er schaffte es, nach Spanien zu gelangen, wo er als Angehöriger der International Brigades am spanischsprachigen BÃ??rgerkrieg mitwirkte. In Berlin war er nach seiner Rückreise in die SED als Verwaltungsmitarbeiter und SED-Beamter auf Bezirksebene tätig, unter anderem in Berlin-Neukölln.

Verhaftung im MÃ??rz 1949 wegen Verletzung des Kontrollratsgesetzes. Von 1951 bis 1953 war er Vizebürgermeister von Ost-Berlin, von 1953 bis 1957 folgte er Hans Jendretzky als erster Sekretäre der Kreisverwaltung der SED Berlin. Neumann war seit 1949 Vorstandsmitglied der Volkspartei, seit 1954 Vorstandsmitglied und Präsidentschaftskandidat und seit 1958 Vorstandsmitglied der SED.

Zwischen 1957 und 1961 war er Schriftführer des Zentralkomitees der SED, zwischen 1961 und 1965 Präsident des Nationalen Wirtschaftsrates und zwischen 1965 und 1968 Bundesminister für Verbrauchsmaterial. Er ist seit 1962 Vorstandsmitglied des Ministerrats, seit 1968 einer der ersten beiden Vizepräsidenten des Ministerrats. Bei der Einführung und Umsetzung des Neuen Wirtschaftssystems für Planen und Steuern (NÖSPL) war Neumann maßgeblich beteiligt.

Neumann lehnte es im Laufe des Falles von Walter Ulbricht durch Erich Honecker 1971 als damals einziger wichtiger Politbüromitarbeiter ab, einen geheimen "Antrag" an die Sowjetführung auf Ersatz für Ulbricht zu unterzeichnen, da er in Fragen von Inhalt und Konzept auf Ulbricht's Seiten war. Bis zum Schluss war Neumann ein unangenehmer Gegner von Honecker, spielte aber nie in der Öffentlichkeit gegen ihn.

Siegbert Prokop im Interview mit Alfred Neumann. Frankfurt/Oder 1996, ISBN 3-930842-14-9 (nicht von Alfred Neumann autorisiert). Informationen von Alfred Neumann. edition ost, Berlin 2009, ISBN 3-360018-07-9 Helmut Müller-Enbergs, Monika Kaiser: Neumann, Alfred. Jahrgang 2, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.

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