1&1 Störungsstelle

I&1 Fehlerpunkt

Der Ferrari stellt das neue Konzept für die Rezeptur vor. Doch anstelle der "Mission Winnow"-Logos trägt der SB90 nun ein Firmenlogo auf Motorhaube, Bug-, Front- und Heckklappe, das an den 90. Jahrestag der Ferrari-Rennsportabteilung erinnert. In Australien wurde die Kampagne "Mission Winnow" von Ferraris Hauptsponsor Phillip Morris untersagt. Auch in Australien ist die Zigarettenwerbung in der Art à la "Misson Winnow" nicht gestattet.

Ganz anders war die Situation am vergangenen Rennwochenende, zum Beispiel beim Saisonauftakt der MotoGP 2019 in Katar. Hier wurde das von Phillip Morris wie Ferrari gesponserte Werksteam von Ducati mit den Firmenlogos von "Mission Winnow" eingesetzt. "Die Fahreroveralls und ein Teil der Teamausrüstung werden am kommenden Rennwochenende des Australian Grand Prix, des SB90, das Emblem zu Gunsten der 90-jährigen Geschichte der Scuderia tragen", bestätigte Ferrari am Donnerstag.

"â??Das Wettrennen in Melbourne ist der Beginn der Feiern zu diesem speziellen JubilÃ?umâ??, so Ferrari weiter. Ab dem zweiten Saisonlauf, dem Großen Preis von Bahrain am vergangenen Märzwochenende, werden voraussichtlich die Logo der "Mission Winnow" wieder verwendet. Sie waren beim Großen Preis von Japan 2018 auf den Ferrari-Fahrzeugen zum ersten Mal zu erleben.

Formula 1 verleiht Pluspunkte für die beste Rennstrecke

Das, was bereits am vergangenen Wochenende vom FIA-Weltrat beschlossen wurde, wird am kommenden Wochenende von der F1-Kommission bestätigt: Die F1 verleiht nun einen Siegpunkt für die beste Rennrunde eines Laufs! Wenn am Ende des Laufs ein Pilot außerhalb der Top 10 immer noch die beste Rennrunde hat, werden keine Punkte gutgeschrieben. Und auch die Formel-1-Verantwortlichen hoffen auf Taktikspiele.

Beispiel: Wenn Sebastian Vettel einige Stunden vor Schluss das Rennen anführt und auch die am schnellsten getimte Rundenzeit hat, könnte Lewis Hamilton immer noch den Zusatzpunkt von seinem Konkurrenten holen, wenn er außerhalb der Top-10 liegt. Seit wann fragen Autofahrer im Teamfunk, wer die beste Zeit hat?

Nun ist es nicht mehr nur eine Frage des Protokolls und des Prestiges, sondern es gibt eine ganz bestimmte Motivierung, die das Ende eines Wettkampfes noch aufregender macht. Von 1950 bis 1959 wurden Formel-1-Punkte für die beste Rennstrecke verliehen. Dies ist in der Formula 2 und Formula D seit einigen Jahren der Fall.

Wenn die Regeln in der Geschichte bereits in Kraft gewesen wären, wäre es Felipe Massa gewesen, der das Heartbeat-Finale 2008 in Brasilien anstelle von Lewis Hamilton gewonnen hätte. Mit einem Sieg vor Massa siegte Hamilton - der Brassologe hätte Hamilton mit Hilfe der jetzt geltenden Regeln aufgrund seiner drei schnellsten Runden im Gegensatz zu Hamilton (nur eine) einholt.

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